Die Trends der Branche im Überblick

Am 15. und 16. Mai findet das Technologieforum 2019 von EMAG statt. Die Veranstaltung wagt einen umfassenden Blick in die Zukunft und gibt zugleich sehr konkrete Antworten.

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Das EMAG Technologieforum informiert umfassend zu den Megatrends unserer Zeit.

„Alles was digitalisierbar ist, wird auch digitalisiert“, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einiger Zeit prognostiziert. Deutlicher kann man es kaum sagen. Automobilbau und der Maschinenbau sind in massiver Weise von diesem Wandel betroffen: In vielen Expertendiskussionen geht es derzeit zum Beispiel um vernetzte und autonom fahrende Autos, neuartige Carsharing-Modelle, Big Data und Industrie 4.0. Auch der Boom der Elektromobilität wäre ohne die Digitalisierung schwer denkbar.

Immerhin weisen viele neue E-Modelle eine Vielzahl von innovativen Vernetzungstechnologien auf. Aber was bedeutet dieser Wandel ganz praktisch für die produzierende Industrie? Und wie sollte diese jetzt reagieren? „Diese Fragen beherrschen unser diesjähriges Technologieforum“, sagt Friedemann Lell, Geschäftsführer der EMAG Salach GmbH.

„Es ist für viele Unternehmen derzeit kaum abzusehen, wie schnell und weitreichend die Entwicklung vonstatten geht. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, die Gäste des EMAG Technologieforums am 15. und 16. Mai hierzu umfassend zu informieren und ihnen Orientierung zu bieten. Dazu gibt es auch eine komplette Themenwelt als neues Veranstaltungsformat, Sessions mit Experten sowie prominente Referenten aus der Spitze der Wissenschaft. Alles zusammen hat eines zum Ziel: über Lösungen zu informieren“, so Lell.

Keynote-Speaker sind Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (l.), und Prof. Stefan Bratzel, Direktor des Centers of Automotive Management.

Wie man sich das konkret vorstellen kann, zeigt zunächst ein Blick auf die hochkarätige Liste der Experten auf dem Technologieforum. Keynote-Speaker sind Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, und Prof. Stefan Bratzel, Direktor des Centers of Automotive Management. In ihren Beiträgen dreht sich alles um die elektromobile Zukunft – von „Connected Cars“ über die „Diesel-Krise“ bis zu neuen Wettbewerbern im Automotive-Markt wie Google.

Darüber hinaus erklärt Prof. Michael F. Zäh vom Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik an der TU München, wie Anwender von Big Data und dem „digitalen Zwilling“ profitieren können. Bei weiteren Experten geht es unter anderem um die Auswirkungen von E-Mobilität auf die Zulieferindustrie und die digitale Transformation der Automobilindustrie – spannende Themen für die ganze Branche.

Vom Expertenvortrag in die Themenwelten wechseln

Ganz im Zeichen der Fertigungslösungen – auch und gerade für die Elektromobilität – stehen weitere Veranstaltungsformate des Technologieforums. EMAG setzt auf einen innovativen Mix aus parallel ablaufenden „Sessions“, in denen Maschinenbau-Experten über technologische Innovationen informieren, sowie einer eigenen Themenwelt mit Messeständen. Wie profitieren Gäste von diesem Ansatz? „Wir wollen eine sehr offene und zugleich kreative Atmosphäre schaffen“, sagt Friedemann Lell.

Friedemann Lell erklärt weiter: „Der Gast besucht je nach Interesse die Sessions, in denen Experten vortragen und zur Diskussion bereitstehen. Es geht zum Beispiel um das wirtschaftliche Potenzial von E-Motor-Werkstücken, neuartige Verfahren wie die additive Fertigung und die Komplettbearbeitung durch Multitechnologielösungen. Im Anschluss hat jeder Besucher die Möglichkeit, unsere große Themenwelt zu besuchen und sich hier individuell mit weiteren Ansprechpartnern auszutauschen.“

Impressionen vom letzten EMAG Technologieforum, welches im Jahr 2017 stattfand.

Dazu entsteht in der neuen Werkshalle von EMAG in Salach ein großer Ausstellungbereich mit zahlreichen Informationsmöglichkeiten rund um Industrie 4.0, Virtual Realtity, Fertigungssysteme, Elektromotorenfertigung, Maschinenbaulösungen für einzelne Bauteile, neue Verfahren und vielem mehr. Darüber hinaus erleben die Gäste des Technologieforums zahlreiche EMAG Maschinen live und „unter Span“ – von diversen Pick-up-Drehmaschinen über Multitechnologie-Maschinen bis zur Elektrochemischen Metallbearbeitung.

Nicht zuletzt haben sich die süddeutschen Maschinenbauer noch etwas Besonderes ausgedacht: Unter dem Motto „Wer die Elektromobilität verstehen will, muss sie (er-)fahren“ stehen Elektroautos der neuesten Generation zum Testen an beiden Tagen zur Verfügung. „Wir haben ein großes Programmpaket geschnürt“, fasst Friedemann Lell abschließend zusammen.

„Jeder Gast soll sich umfassend rund um den digitalen und elektromobilen Wandel informieren können. Gleichzeitig richten wir aber den Blick auch ganz praktisch in die Zukunft: Welche Produktionslösungen sind wichtig für den zukünftigen Automobilbau? Das wollen wir gemeinsam diskutieren und unsere Technologie vorführen. Wir freuen uns sehr auf diese zwei Tage im Mai“, so Lell.

Kontakt:

www.emag.com