Geheimes aus dem Stollen

Die Studer AG informierte im März 2019 die internationale Fachpresse in einem sehr besonderen Ambiente über Ergebnisse, Neuheiten und Ziele.

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Der Schweizer Rundschleifspezialist mit Sitz am Thunersee ist erfolgreich. Tief im Berg, im Stollen von Hagerbach im Kanton Graubünden, hatte der Hersteller von Präzisions-Rundschleifmaschinen viel Positives zu berichten, hielt aber doch einige Informationen hinter dem Berg. Nicht desto trotz repräsentierten die Studer Geschäftsführer Jens Bleher (CEO) und Sandro Bottazzo (CSO) bei der Veranstaltung ein modernes und innovatives Unternehmen mit viel Tradition.

Entwicklung der Studer AG

Für die Studer AG war 2018 das beste Geschäftsjahr seit der Gründung im Jahr 1912.  Weltweit, in über 40 Länder, hat das Unternehmen Rundschleifmaschinen ausgeliefert und einen Rekordumsatz erzielt.  Interessant an dieser Stelle, Studer konnte Rekordumsätze in nahezu allen Märkten verbuchen. Detaillierte Angaben oder Zahlen, z.B. zu Umsätzen oder Auftragseingängen, behielt das Studer Management, angeführt durch den CEO Jens Bleher, traditionell für sich.

Der Studer CEO Jens Bleher

Märkte und Branchen

Ein deutliches Wachstum verzeichnete die Studer AG 2018 in den zentraleuropäischen Märkten. In Nord- und Osteuropa konnte der höchste Auftragseingang der Geschichte verbucht werden. Während in Latein-Europa sich der Markt weiterhin positiv stabil entwickelte schaffte Studer am chinesischen Markt sogar ein deutliches Wachstum.

Als Top-Branchen nennt der Rundschleifspezialist Job Shopper, Automobil- und Zulieferindustrie, den Maschinenbau sowie den Werkzeug- und Formenbau. In den Segmenten Aerospace, Werkzeuge, Energie und in kleineren Anteilen auch der Medizintechnik, sind die Schweizer ebenfalls erfolgreich.

Weltweit verfügt Studer über rund 150 Vertriebspartner. Der Bereich Customer Care ist im vergangenen Geschäftsjahr zweistellig gewachsen. Hier beschäftigt die Studer AG weltweit rund 200 Mitarbeiter davon 130 Servicetechniker.

Sandro Bottazzo

Präzision, Effizienz und Produktivität

Mit der Einführung der kontinuierlichen Fliessmontage+ konnten die Effizienz und Produktivität in der Produktion erheblich gesteigert und letztlich die Lieferzeiten deutlich verkürzt werden. Die Rekordproduktion im Jahr 2017 konnte 2018 nochmals gesteigert werden.

Im Millionenbereich investiert hat Studer auch in drei neue Dreh-Fräs-Bearbeitungszentren nach Industrie 4.0 Standards für die präzise und effiziente Komplettbearbeitung der Studer-Komponenten.

Noch geheime Neuheiten

Presseevent im Stollen von Hagerbach

Neue Schleifmaschinen wurden tief im Stollen dann auch präsentiert. Die zwei neuen Universal-Aussenrundschleifmaschinen S31 und S33 werden offiziell allerdings erst im April auf der China International Machine Tool Show (CIMT) in Peking der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Details bleiben bis dahin ein Geheimnis und im Stollen verborgen.

Prognose 2019

Die Geschäftsleitung von STUDER (v.l.n.r.): Jens Bleher (CEO), Stephan Stoll (COO), Daniel Huber (CTO), Sandro Bottazzo (CSO).

Das Studer-Management rechnet im Jahresverlauf mit einer Beruhigung der Nachfrage, geht aber auch 2019 von einem Wachstum aus.

Auch ohne konkrete Zahlen und Daten zu nennen, konnte die Studer AG ihren international erfolgreichen Weg eindrucksvoll und glaubwürdig vermitteln. Das der United Grinding Group angehörende Unternehmen sieht sich, trotz der politischen und wirtschaftliche Unsicherheiten, in vielen Weltregionen auf einem guten Weg.

Kontakt:

www.studer.com