Der Raumfahrttechnik abgeschaut

Die Leichtbau-Reihe von HAINBUCH verringert die Hochlaufzeit um -30 %

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Höhere Produktivität, geringerer Energieverbrauch und eine Entlastung des Maschinenantriebs, das sind die Highlights der neuen ultraleichten Spannmittel aus Carbon, die der Spannmittelhersteller HAINBUCH jetzt sowohl für Werkzeugmaschinen als auch für Bearbei-tungszentren anbietet. Dank des neuen Werkstoffs sind die neuen CFK-Spannmittel um bis zu zwei Drittel leichter als die Standardausführung, dabei aber noch fester und steifer – bei identischen Spannkraftwerten.

Wenig Gewicht, viel zu bieten
Kohlenfaserverstärkter Kunststoff ist von Haus aus sehr leicht und dabei ausgesprochen steif, weshalb er bisher vor allem in der Raumfahrttechnik und diversen Hochleistungssportarten zum Einsatz kam. Jetzt hat auch HAINBUCH die Vorzüge dieses Leichtgewichts entdeckt und für seine Zwecke optimiert. Das Ergebnis sind Futter, die aus mehreren Kunststofffaserlagen bestehen, die nacheinander in eine Epoxidharzmatrix eingelassen werden. Ein aufwendiges Verfahren, das viel Erfahrung und noch mehr Fingerspitzengefühl erfordert.

Das Ergebnis ist beeindruckend: Das kraftbetätigte TOPlus und das handbetätige TOROK Spannfutter eröffnen in der Leichtbau-Variante die neue Produktreihe im Werkzeugmaschinen-bereich. Anwender dürfen sich nicht nur über eine schnellere Beschleunigung bzw. Verzögerung der Maschinenspindel freuen. Aufgrund der schnelleren Maschinentaktzeiten erhöht sich auch die Produktivität. Gleichzeitig ist der Energieverbrauch dank des geringen Gewichts niedrig, die Rüstfreundlichkeit hoch und auch der Maschinenantrieb wird deutlich entlastet. Und das bei erhöhter Festigkeit und Steifigkeit.

Auch stationär eine gute Wahl
Für den Einsatz auf Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren mit geringem Beladegewicht ist die Light-Version des manuell betätigten Spannstocks MANOK plus gedacht. Ein Aluminium-Flansch verhilft ihm – in Verbindung mit dem CFK-Grundaufbau – zu einer Gewichtsreduktion von rund 2/3 gegenüber der Standardversion. Zudem minimiert die Leichtbau-Variante des MANOK plus die Störkontur um ein Vielfaches und beeindruckt bei dynamischen Bearbeitungen auf 5-Achs-Maschinen nicht nur durch geringen Energieverbrauch und weniger Fliehkräfte. Das geringe Gewicht entlastet auch hier den Maschinenantrieb und wirkt sich positiv auf die Positioniergenauigkeit und Rüstfreundlichkeit aus.

Bild 01: Die neue Leichtbau-Reihe von HAINBUCH ist aus ultraleichtem Carbon und dabei trotzdem ausgesprochen steif. Sie ist sowohl für Dreh- als auch für Fräsmaschinen erhältlich. Mehrere Kunststofffaserlagen, nacheinander in eine Epoxidharzmatrix eingelassen – das macht die Leichtgewichte von HAINBUCH so einzigartig.

Bild 02: Das minimierte Massenträgheitsmoment des Leichtbau-Futters verringert die Hochlaufzeit um -30 %.

Kontakt:

www.hainbuch.de