Innovativ, leistungsstark und international

Auf der Intec und Z 2019 zeigen vom 5. bis 8. Februar 1.324 Aussteller aus 31 Ländern neue Produkte, ausgefeilte Technik sowie komplexe Dienstleistungen aus der metallbearbeitenden Industrie und der Zulieferbranche. 

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Messe INTEC 2017 in Leipzig.

„Intec und Z spiegeln die Leistungsfähigkeit der metallbearbeitenden Industrie und der Zulieferbranche wider und sind der internationale Branchenauftakt in das Messejahr 2019. Vier Tage lang versammelt sich das ‚Who is Who‘ der Branche bei uns in Leipzig, um Investitionsentscheidungen zu treffen, Projekte voranzutreiben sowie Impulse für die Industrie zu setzen“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, und ergänzt: „Mit einer Ausstellungsfläche von über 70.000 Quadratmetern wächst das Angebot unseres Messedoppels weiter. Intec und Z unterstreichen damit ihre starken Positionen unter den europäischen Industriemessen.“ Über 1.300 Aussteller verwandeln die Messehallen in Leipzig in eine innovative Werkbank.

Umfassendes Angebot an innovativen Technologien

Im Rahmen der Intec stellen dieses Mal 980 Unternehmen aus dem In- und Ausland ihre Leistungen vor. Dazu zählen Technologieführer aus dem Werkzeugmaschinenbau, renommierte Anbieter von Präzisionswerkzeugen, Spezialisten für Automatisierungslösungen sowie innovative Mittelständler. Während der Fachmesse wartet der Werkzeugmaschinensektor mit einer Reihe an Neuerungen und Optimierungen auf. Produktionsautomatisierung sowie Digitalisierung werden im Angebot der Aussteller der Intec ebenfalls stark abgebildet.

An der parallel zur Intec stattfindenden Z nehmen in diesem Jahr 344 Unternehmen teil. Die Z ist auf innovative und flexible Zulieferleistungen für die Industrie spezialisiert und bietet insbesondere Zulieferern der mittleren Produktionsstufen eine passgenaue Plattform für ihre Positionierung am Markt. Auf der Zuliefermesse sind unter anderem Aussteller, die der Nachfrage nach Teilen und Komponenten aus Metallen, Kunststoffen und neuartigen Werkstoffen nachkommen, in großer Zahl präsent.

Starke Basis in der Kernregion, Ausstrahlung über Landesgrenzen hinaus

Auch dieses Jahr sind alle großen deutschen Maschinenbauzentren gut in Leipzig vertreten. Die meisten Intec-Aussteller stammen aus Sachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Neben dem deutschland- und europaweiten Einzugsgebiet sind besonders die Industrie Mitteldeutschlands sowie Sachsens wichtig für den Messeverbund. Allein aus Sachsen haben sich 344 Unternehmen angemeldet. „Auf keiner anderen deutschen Branchenmesse finden Besucher so viele sächsische Maschinenbauer und Zulieferer. Die Aussteller aus der Kernregion nutzen ihr ‚Heimspiel‘ und sind tragende Säulen der Intec und Z“, erklärt Projektdirektorin Kersten Bunke.

Das Leipziger Messedoppel wird auch dieses Jahr seinem internationalen Anspruch gerecht. Auf der Intec sind Unternehmen aus insgesamt 23 Ländern dabei, der Anteil internationaler Aussteller beträgt elf Prozent. Die Schweiz, Österreich, Italien, die Niederlande, Tschechien sowie Russland stellen die größten internationalen Beteiligungen der Intec. Die Z kann seit der ersten Durchführung eine hohe Internationalität vorweisen: Jeder vierte Aussteller der Zuliefermesse reist aus dem Ausland an – vor allem aus west- und osteuropäischen Ländern. Die meisten ausländischen Aussteller der Z kommen aus Polen, Italien sowie Tschechien. Gemeinschaftsstände – unter anderem aus Bulgarien und Tschechien – unterstreichen ebenfalls die internationale Ausstrahlung der Zuliefermesse. Außerdem stellen erstmals Zulieferfirmen mit dem Industriecluster aus dem polnischen Bydgoszcz aus, die sich in der Werkzeugbranche und in der Kunststoffverarbeitung profiliert haben.

Wertschöpfung durch internationale Zusammenarbeit

Internationale Wirtschaftskooperationen sind ein Markenzeichen des Messedoppels und wichtiges Instrument zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit gerade auch für kleine und mittelständische Unternehmen. „Zur Intec und Z 2019 haben sich zahlreiche hochrangige Wirtschaftsdelegationen aus dem Ausland angekündigt. Trotz der angespannten wirtschaftspolitischen Situation sind Delegationen aus Russland und der Türkei vor Ort. Das zeigt, dass unser Messedoppel eine enorme Zugkraft in diesen Ländern besitzt“, berichtet Geschäftsführer Markus Geisenberger. Beispielsweise gastieren Gruppen aus den russischen Wirtschaftsregionen Tomsk, Tscheljabinsk, Perm, Altai und Uljanowsk in Leipzig.

Um die internationale Zusammenarbeit zu fördern, stehen während des Messeduos Kooperationsforen sowie Ländertreffen auf der Tagesordnung. Die Wirtschaftsförderung Sachsen organisiert aus diesem Anlass am 5. Februar das „Internationale Kooperationsforum Russland/GUS“. Im Rahmen der Veranstaltung stellt zum Beispiel Georgij Samodurov, Präsident des Werkzeugmaschinenverbands Stankoinstrument, die Entwicklungsperspektiven im russischen Werkzeugmaschinenbau vor. Darüber hinaus richtet die Wirtschaftsförderung Sachsen am 6. Februar das „XIII. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum 2019“ und das „3. Türkisch-Sächsische Kooperationsforum“ sowie am 7. Februar das „Ländertreffen 4.0 – Sachsen-Polen-Tschechien-Rumänien“ auf der Leipziger Messe aus.

Länderübergreifende Kooperationsbeziehungen fördern auch die „CONTACT Business Meetings“ der IHK zu Leipzig am 6. Februar im Congress Center Leipzig (CCL) während der Intec und Z. Ziel der Meetings ist es, den ersten Kontakt zwischen Firmen anzubahnen, die national und international Zulieferer und Kooperationspartner suchen. Für die diesjährige Ausgabe der Meetings haben sich über 140 Teilnehmer aus 21 Ländern – beispielsweise aus Italien, Japan, Polen, Tschechien und Ungarn – eingeschrieben.

Fachprogramm greift zukunftsweisende Top-Themen auf

Das begleitende Fachprogramm des Messedoppels bietet viele Gelegenheiten, sich über Zukunftsthemen zu informieren sowie sich zu Lösungsansätzen für die anstehenden Herausforderungen inspirieren zu lassen.

Ein Beispiel dafür ist die Sonderschau „Additiv + Hybrid – neue Fertigungstechnologien im Einsatz“ in Halle 5. Dort stellen 19 Unternehmen Anwendungen und Trends für intelligente Verfahrenskombinationen vor und zeigen, wie sich in der Kombination klassischer Fertigungsverfahren mit neuartigen Technologien die Grenzen herkömmlicher Prozesse überwinden lassen. Im integrierten Fachforum geben an allen vier Messetagen namhafte Referenten – unter anderem von DMG MORI, TRUMPF und Rapidobject – Einblick in den aktuellen Stand der Technik und bieten Beispiele für in der Praxis eingesetzte Lösungen.

Internet der Dinge und Industrie 4.0 beflügeln die Nachfrage nach intelligenten Sensoren. Auf dem Messeduo werden Strategien vorgestellt, wie Anwender von dieser Entwicklung profitieren können. Die neu geschaffene Sonderschau „Sensorik – auf dem Weg zum intelligenten Produkt“ mit rund 10 Ausstellern in Halle 4 verdeutlicht den Einsatznutzen der Schlüsseltechnologie. Lösungen, Trends und Potentiale werden nicht nur theoretisch, sondern auch mit Best-Practice-Beispielen sowie der Vorstellung neuer Geschäftsmodelle veranschaulicht. Im begleitenden Fachforum liegen die Schwerpunkte bei den Potentialen der Sensorik, der Systemintegration und der zu bewältigenden Datenflut.

Außerdem führt die Leipziger Messe am 7. Februar gemeinsam mit dem Automotive Cluster Ostdeutschland das Fachforum „new mobility“ zum ersten Mal während der Intec und Z durch. Das Fachforum bietet eine Plattform für Betrachtungen und Diskussionen zu den Herausforderungen und Chancen für die Fertigungstechnik und Zulieferindustrie, die neue Fahrzeugantriebe mit sich bringen. Das Forum umfasst Vorträge von renommierten Experten und eine Podiumsdiskussion. Unter anderem beteiligen sich die Firmen VW Sachsen, Profiroll Technologies, Deutsche Bahn und Paul Horn an der Veranstaltung.

Um einen tieferen Einblick in die Erfolgsfaktoren von Hidden Champions zu ermöglichen, veranstaltet das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 5. Februar die internationale Industriekonferenz „Industry‘s Hidden Champions – Wege zur Marktführerschaft“. Dort können sich sowohl die innovativen und internationalen Marktführer aus der Industrie austauschen als auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen und Start-ups von den Erfolgsgeschichten und Entwicklungsmustern der Hidden Champions lernen.

Bereits zum sechsten Mal findet der Kongress „Ressourceneffiziente Produktion“ im Rahmen des Leipziger Messeverbunds statt – dieses Mal am 6. Februar unter dem Motto „Smart Production. Szenarien. Lösungen. Benefit.“. Der Kongress macht deutlich, wie neue Entwicklungen der Digitalisierung dazu beitragen, Ressourcen einzusparen sowie die Leistungsfähigkeit der Produktion zu steigern. Die Referenten präsentieren neueste Methoden und Einsatzbeispiele aus dem Produktionsalltag.

Branchennachwuchs trifft Industrie

Die Nachwuchsgewinnung ist auch in 2019 ein Thema der Intec und Z: So wird am 8. Februar der „Fachkräftetag – Branchennachwuchs trifft Industrie“ vom Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ, Industrieverein Sachsen und von der Leipziger Messe umgesetzt. Auf dem Fachkräftetag haben Studenten und Berufsschüler mit (ingenieur-)technischem Hintergrund die Möglichkeit, einen näheren Einblick in die Neuheiten der Branche zu gewinnen. Die begleitende Job- und Informationsbörse bietet die Chance, sich über aktuelle Stellen- und Praktikumsangebote sowie Themen für Abschlussarbeiten zu informieren und potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen. Rund 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen und Mitteldeutschland – unter anderem N+P Informationssysteme sowie Starrag – nehmen daran teil.

Kontakt:

www.messe-intec.de

www.zuliefermesse.de