Im Fokus stehen Flexibilität und Kundenorientierung

Die Kunden der Samag können auf der Basis eines Baukastensystems ihre maßgeschneiderte Maschine in Auftrag geben.

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Mit dem modularen Baukastensystem Fit 2 Part von Samag ist grundsätzlich eine Anpassung des Bearbeitungszentrums an das Werkstück möglich.

Auf der AMB in Stuttgart werden die Saalfelder präsentieren, welche Auslegungsvarianten für die mehrspindligen Bearbeitungszentren MFZ möglich sind und welche kundenspezifischen Eckdaten dafür erforderlich sind. Ebenfalls gezeigt wird das Tiefbohr-Fräszentrum TFZ, wobei der Fokus auf der Darstellung der Tiefbohrtechnik liegt.

Das Werkstück definiert die Auslegung der Maschine

Mit dem modularen Baukastensystem Fit 2 Part von Samag ist grundsätzlich eine Anpassung des Bearbeitungszentrums an das Werkstück möglich – abhängig von Dimension, Material, Kapazität und der geforderten Qualität der Werkstücke.

Wählbar sind beispielsweise die Antriebsart (KGT oder Linear), die Anzahl und der Typ der Motorspindel sowie die Spindelabstände. Für Präzision in der Bearbeitung stehen die 2-Spindler mit unabhängigen X-, Y- und Z-Achsen. Abgerundet wird das Baukastensystem mit den sogenannten Stretchvarianten. Diese besonderen Maschinenkonfigurationen in den Baugrößen MFZ 5 und MFZ 7 sollen dem Kunden laut Samag eine maximale Anpassung der Produktivität hinsichtlich Stückzahl und Werkstückgröße ermöglichen. Dabei werden Arbeitsraumkomponenten wie Spindelabstände oder die Anzahl der Spindeln innerhalb des gleichen Systems optimiert.

Neben der Flexibilität ist die Stabilität ein wesentliches Kennzeichen der MFZ-Baureihe. „Die Maschinen sind auf das solide Maschinenbett mit Hydropol-Füllung gebaut. Dieser speziell entwickelte Verbundwerkstoff verbessert die Standfestigkeit von Werkzeugmaschinenbetten und gewährleistet somit ein optimales Zusammenspiel von Energieeffizienz und hoher Produktivität „, erklärt Wolfram Schubotz, Vertriebsleiter Machine Tools. Durch die Rahmenkonstruktion in geschlossener Bauweise werden die Verformung des Rahmens vermieden und letztendlich eine präzise Bearbeitung der Werkstücke realisiert.

„Aus den vier Baugrößen MFZ 5, MFZ 7, MFZ 8 und MFZ 9 und Dank des modularen Baukastenprinzipes ergeben sich 74 Ausführungsvarianten, wodurch die Bandbreite der Werkstückabmessungen wesentlich erweitert werden kann. Es geht letztendlich auch darum, die bestmögliche Cost-per-Part-Lösung für den Kunden zu realisieren. Dies und die Stabilität der Mehrspindler möchten wir den AMB-Besuchern anschaulich demonstrieren“, so Schubotz weiter.

Die Arbeitsaufgabe ist Basis für die Anlagenkonzeption

Kunden, wie die MJM Metallverarbeitung Mangner GmbH, sind von der TFZ-Technologie und Performance überzeugt, 5 TFZ sind mittlerweile dort im Einsatz.

Mit der etablierten TFZ-Baureihe beliefert Samag seit Jahren Kunden aus dem Klein-, Mittel- und Großformenbau. Diese schätzen die Maschinenstruktur der TFZ, die in nur einer Aufspannung Tiefbohren und Fräsen ermöglicht und damit die Fertigungstiefe im Prozess erhöht.

Auch bei der TFZ-Baureihe setzt Samag auf Flexibilität. So werden vor der Anlagenauslegung verschiedene Faktoren hinterfragt. Wolfram Schubotz beschreibt die Herangehensweise: „Neben der Werkstückgröße, dem Material und der Bearbeitungszeit spielen viele weitere Faktoren eine Rolle. So ist es wichtig, zur Leistungsoptimierung die zukünftigen Bearbeitungsaufgaben genau zu definieren. Wird die Maschine zum Beispiel vorrangig bei Tiefbohrprozessen eingesetzt, oder ist eine erhöhte Fräsleistung gefordert? Müssen äußerst geringe Toleranzen eingehalten werden oder ist alles auf einmal wichtig?“

Mit den drei Auslegungskonzepten Fit 2 Drill, Fit 2 Mill und Fit 2 Accuracy werden kundenspezifische Lösungen realisiert, bei denen das passgenaue Bohren, Fräsen oder die Erzielung anspruchsvoller Genauigkeitsanforderungen im Vordergrund stehen.

Ein Highlight der TFZ-Serie ist die Bahnsteuerung TNC 640 von Heidenhain mit einem umfassenden Optionspaket. Diese ermöglicht die gezielte Anpassung des Tiefbohr-Fräsbearbeitungszentrums an den jeweiligen Bearbeitungsprozess und ein passgenaues Controlling der Fertigung.

Auf der AMB wird Samag das Tiefbohren auf einer offenen TFZ 2-Anlage demonstrieren. Ob beim mehrspindligen Bearbeitungszentrum oder bei der Tiefbohrfräsanlage – Flexibilität und Kundenorientierung stehen bei der Anlagenkonzeption im Vordergrund.

Samag auf der AMB 2018 in Halle 10, Stand C33.

 

Kontakt:

www.samag.de