Risiken durch Restschmutz minimieren

Auf der diesjährigen parts2clean präsentiert dhs Solution, wie Filter (nach dem Reinigungsprozess) und Partikelfallen optisch komfortabel analysiert werden.

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Die Auswertung markierter, heller Partikel mit farbigem Filter.

Komplexe technische Systeme wie z.B. Düsensysteme, Mechanik, Hydraulik oder Elektronik weisen steigende Empfindlichkeit gegenüber Fremdpartikeln auf. Folgen sind Leistungseinschränkungen und Ausfälle. Die Technische Sauberkeitsanalyse gibt schon während des Produktionsprozesses Aufschluss über Art und Ort der Kontamination, damit Fertigungsprozesse optimal gesteuert und die Bedingungen optimal angepasst werden können. Risiken durch Restschmutz werden minimiert.

Angeboten werden verschiedene, frei konfigurierbare Geräte-Varianten für die unterschiedlichsten Anforderungen und Budgets zur normgerechten und reproduzierbaren Restschmutz-Analyse.

Visualisierung der Grauwertinformation von Materialien.

„Mit der neuen dhs-Cleanalyzer-Software, wird die Technische Sauberkeitsanalyse für die Anwender noch komfortabler und genauer. Langjährige Erfahrung und Kontakte mit Anwendern, Forschungsinstituten und Partnern beeinflussen nachhaltig unsere Entwicklungsschritte, um die dhs-Software stetig zu verbessern und zu erweitern. Dazu bieten wir unseren Kunden den Service rund um die Geräte und Software an wie: Schulungen, Workshops, Wartung und Installation vor Ort. Im Gesamtpaket  erhalten unsere Kunden eine verlässliche, reproduzierbare Sauberkeitsanalyse, das passende Datenmanagement und Support “,  berichtet Christian Dietermann (Geschäftsführer dhs Dietermann & Heuser Solution GmbH)

Die Vorteile der neuen dhs-Cleanalyzer  Software sind:

  • Intuitiv bedienbar mit schnell erlernbaren Bedienroutinen in logischer Abfolge
  • Ausführliche Messwertdarstellung mit Histogramm
  • Sofortige Ergebniskontrolle durch „Live-Verfolgung“ der Auswertung
  • Kurze Durchlaufzeiten
  • Umfassende Vorklassifikatoren einstellbar
  • Unterstützung Multi-Filterauswertung und Partikelfallen (6-fach in einem Arbeitsgang)
  • Visualisierung aller Partikel mittels Galerie-Ansicht (Auswahlmöglichkeit partiell mit einem Klick aus dem Normhistogramm)
  • Typisierung aller Partikel
  • Auswertung heller Partikel (wie z.B. Keramik, Silikate, Kunststoffe und Beschichtungen) durch farbige Filter möglich
  • Bestimmung des Illig-Wertes mit umfangreicher Dokumentation
  • Optimale Bildeinstellung durch automatische Steuerung des Beleuchtungssettings am Mikroskop

Im Fokus: Erweiterung des Detektionsbereichs zur Typisierung „heller“ Partikel

Die Auswertung heller Partikel mit farbigem Filter.

„Bei der lichtoptischen Analyse wird der Analysefilter mit den vom Prüfteil extrahierten Partikeln durch eine geeignete Beleuchtung bildfeldweise ausgeleuchtet und über eine Vergrößerungsoptik abgebildet, in der Regel Pixel-weise auf einen Kamera-Chip. Die Erkennung der Partikel und die Ermittlung von Größenmerkmalen erfolgt über eine sog. Bildverarbeitung. Dabei können nur Partikelstrukturen detektiert werden, die sich optisch (in der Helligkeit) vom Hintergrund unterscheiden. So können bspw. weiße Partikel auf einer weißen Analysefiltermembran nicht erfasst werden oder sehr helle nur in Teilen. Dies ist kein Fehler oder keine Unzulänglichkeit der einzelnen lichtoptischen Systeme, sondern liegt in der Natur der Nachweismethode und ist durch das Prinzip bedingt.“ (Quelle: VDA Bd. 19 II)

Mit der neusten Entwicklung der dhs Cleanalyzer-Software und dem Einsatz von farbigen Filtern ist es dhs nun gelungen die hellen Partikel (kontrastarm) nochmals genauer zu detektieren, um die Anteile der Nicht-Metallischen Partikel auf dem Filter lichtoptisch detaillierter zu bestimmen. Nicht-Metallische Partikel in der Bauteilfertigung können z.B. Fasern, Glasfasern, Keramik, Kunststoffe, Korunde, Silikate, etc. sein, die z.B. in Injektoren, Lambdasonden, Elektronik-Bauteilen, Hydraulik-Bauteilen, Benzindirekteinspritzung, Bike, Lagerbuchsen und in der Mechanik verarbeitet werden.

Mit der dhs-Software wird durch die Bestimmung der hellen Partikel eine noch bessere Prozess-Überwachung ermöglicht. Die neuen intelligenten Features wie

  • softwaregesteuertes Beleuchtungssetting am Mikroskop bei der Bildaufnahme
  • Auswählen von Bildern bestimmter Partikel vom Histogramm aus zur genaueren Betrachtung

bieten dem Anwender weiteren Komfort, um schneller und sicherer zum Ergebnis zu kommen.

dhs Solution auf der parts2clean in Halle 5 Stand B48.

Kontakt:

www.dhssolution.com