Mit intelligenten Neuheiten zur AMB

MEBA zeigt zur Messe ein Programm an 90° Automaten, ein intelligenter Doppelgehrungsautomat und eine Portalbandsäge für Werkstätten. Das Thema Digitalisierung nimmt hier einen hohen Stellenwert ein.

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MEBA beschäftigt sich außerdem mit dem Thema 3D Druck.

MEBA wird außerdem die MEBA3D zeigen. Die additive Fertigung gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Metallverarbeitung. Teil dieses Prozesses ist das Trennen 3D-gedruckter Teile von der Grundplatte. Deutlich bevor 3D-Sägen zum Trend wurde, hat MEBA hierfür ein Konzept entwickelt, das eine schnelle Prozesszeit und sehr gute Schnittergebnisse bei gleichzeitig geringem Bedienungs- und Kostenaufwand aufweist: MEBA3D.

Das MEBA Konzept basiert auf den Geradschnittsägen der Produktfamilie MEBAeco. Sie stehen für modernste Maschinentechnik, hohe Wirtschaftlichkeit und beste Schnittergebnisse. Die Metall-Bandsägemaschine wird mit einer speziellen Spannvorrichtung zur Aufnahme von Aufbauplatten ausgerüstet und kann 3D-gedruckte Werkstücke exakt an der kundeneigenen Aufbauplatte lösen.

Der Prozess sieht damit folgendermaßen aus: Die 3D-Teile werden auf eine Platte aufgedruckt. Der Kunde fixiert diese Platte auf der MEBA Vorrichtung, die über Linearführungen beliebig verschiebbar und damit präzise ausrichtbar ist. Aktuell gibt es zwei unterschiedliche Größen an Platten, eine kleine und eine große Dimension ist verfügbar. Sobald die Platte ausjustiert ist, beginnt der Sägevorgang. MEBA3D Bandsägen entfernen die 3D-gedruckten Werkstücke schnell und präzise von der Platte. Diese fallen nach unten und können entnommen, wenn nötig, weiter veredelt werden. Nach Ende des Sägeprozesses wird die Vorrichtungsplatte demontiert und kann mit wenig Nacharbeit für weitere Drucke verwendet werden. Mit geringem Aufwand und einem schnellen Sägeschnitt hat der Kunde die 3D-Teile schonend von seiner Platte gelöst.

Im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren, wie beispielsweise Drahterodieren, zeigt sich das MEBA3D-Sägekonzept mit nur wenigen Bedienungsschritten äußerst unkompliziert: einfach Einspannen und Sägen. Die Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind deutlich geringer. Auch die lange Standzeit des Sägebandes hält den Kostenaufwand gering. Auslastung und Amortisation der Säge werden zusätzlich dadurch begünstigt, dass MEBA3D Sägen sich mit einem geringen Umrüstaufwand auch für Standard-Sägearbeiten verwenden lassen. Damit nicht genug: Bei MEBA erfordert 3D-Sägen nicht automatisch den Kauf einer komplett neuen Säge, sondern kann in vielen Fällen problemlos und kostengünstig in den bestehenden Maschinenpark ergänzt werden. Die gesamte Vorrichtung ist auf einer Grundplatte aufgebaut und kann an einigen bestehenden MEBA Modellen montiert werden.

Facelift MEBAeco: Doppelgehrungsautomat für vernetztes Sägen

MEBAeco 335 DGA-600.

MEBA hat die Entwicklung der Baureihe MEBAeco ins Visier genommen und ein Facelift des Doppelgehrungsautomaten MEBAeco 335 DGA-1000 auf den Markt gebracht, das vor allem in Richtung Digitalisierung deutlich aufgerüstet wurde.

Das Doppelgehrungssystem von MEBA wird auch beim Facelift des vielseitigen Automaten für den Serienschnitt zu finden sein. Gleichzeitig wurde es durch neue Features und optional durch eine in Funktion und Design neue Steuerung ergänzt. Diese Steuerung kann vernetzt werden und bietet diverse Optionspakete, wie zum Beispiel den Teleservice zur Fernwartung, die Einstellung von Sägeprogrammen in der AV oder den Import von Sägeprogrammen aus CAD mit DSTV-Schnittstelle und Datenexport. Damit transportiert der Doppelgehrungsautomat ein bedeutendes Thema von MEBA: die Digitalisierung beim Sägen.

MEBAconnect: Global network. Service. Data exchange.

Unter der Überschrift MEBAconnect bündelt MEBA die Aktivitäten des Unternehmens in Richtung Digitalisierung und intelligente, vernetzte Sägekonzepte. MEBAconnect bedeutet intelligenter Datentransfer oder auch eine Materialdatenbank zur automatischen Erkennung von Schnittparametern durch Materialabmessung, Materialform und Werkstoffauswahl.

MEBAconnect bedeutet intelligenten Datentransfer.

Seit vielen Jahren Teil des MEBA-Programms ist der Teleservice zum Zugriff auf alle Maschinenzustände und Komponenten. Als eines der Highlights von MEBAconnect wurde genau dieser MEBAteleservice deutlich weiterentwickelt zu einem hocheffektiven weltweiten Online-Diagnose-System mit Fernwartungszugriff. Der umgehende Fernzugriff sowie die schnelle Fehlersuche und Problembehebung erhöhen die Verfügbarkeit leistungsstarker Sägemaschinen und Anlagen drastisch. In der Konsequenz bedeutet das nichts weniger als eine deutliche Kostensenkung. Eine gesicherte Kommunikation erfolgt über den kompakten Industrierouter. Der Kunde behält die Hoheit über den Fernzugang zu seiner Säge über einen physischen VPN-Schalter am Gerät. Der Datenaustausch erfolgt schnell, wahlweise über Anbindung via Internet mit Netzwerk, Mobilfunk oder WLAN.

Ein zentraler Bestandteil von MEBAconnect ist die intelligente, ergonomische MEBAsteuerung. Sie wurde einem Facelift unterzogen dessen Zielsetzung es war, die vielfältigen Möglichkeiten der Elektronik noch stärker auszunutzen bei gleichbleibend einfacher Bedienung. Ziel erreicht: Zahlreiche Programme können bei der MEBA Steuerung einfach erstellt und verwaltet werden. Die Bedienungselemente sind sehr bedienerfreundlich an der Maschinenfront angebracht. Die Steuerung ist mit einem robusten Panelcontroller mit Touchscreen ausgestattet. Die selbsterklärende Symbolik über das Betriebssystem „Windows CE“ führt intuitiv durch das Menü, wobei der Sägeablauf vollautomatisch und bei beliebiger Länge und Stückzahl erfolgt.

Als weiterer wichtiger Baustein von MEBAconnect gilt der MEBA NC-Server. Er sorgt für Material- und Zeitersparnis genauso wie für die so wichtige Prozesssicherheit und Dokumentation. Der MEBA NC-Server verbindet beispielsweise kundenseitig vorhandene Produktionsplanungssysteme mit der Maschine und bietet damit Materialoptimierung, das so genannte Nesting, an.

MEBA auf der AMB in Halle 8, Stand 8B21.

Kontakt:

www.meba-saw.de