Neuer Marktplatz für Guss- und Schmiedeteile

CastForge findet erstmals auf der Messe Stuttgart statt

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Ob wenige Gramm oder mehrere Tonnen schwer: Auf der CastForge vom 5. bis 7. Juni stehen die individuellen Aufgabenstellungen der Fachbesucher im Mittelpunkt.

Vom 5. bis 7. Juni findet in diesem Jahr erstmals die CastForge statt. Mit dieser neuen Veranstaltung bietet die Messe Stuttgart verantwortlichen Einkäufern, Planern, Konstrukteuren und Entwicklern eine zentrale Plattform, um sich bei rund 130 internationalen Anbietern von Guss- und Schmiedeteilen und spezialisierten Bearbeitern einen umfassenden Marktüberblick zu erhalten. Interessenten finden an diesen drei Tagen in der Oskar Lapp Halle (Halle 6) auf dem Stuttgarter Messegelände ein breites Angebot, vom nur wenige Gramm wiegenden Bauteil für Armaturen bis zur tonnenschweren Turbine. Die CastForge bildet die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil ab.

Rund 130 internationale Anbieter geben einen umfassenden Marktüberblick.

„Mit der CastForge bieten wir eine Messe, auf der sich alles nur um Guss- und Schmiedeteile und deren Bearbeitung dreht“, sagt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart. „Davon profitieren die Besucher, denn sie treffen hier – ohne Umwege und in höchstem Maße effizient – in einer Halle auf eine Vielzahl an Unternehmen aus aller Welt (64 % Ausstelleranteil aus dem Ausland), die für alle Aufgabenstellungen passende Antworten parat haben. An nur einem Tag erhalten sie so viel mehr fundierte Informationen über Werkstoffe sowie die Qualifikation und das Leistungsspektrum der Lieferanten, als zum Beispiel durch eine mühsame Recherche im Internet.“

Im Mittelpunkt der Messe stehen Gussteile, die im maschinellen oder handformgefertigten Sandgussverfahren hergestellt werden, sowie Gesenk- und Freiformschmiedeteile, gewalzte Ringe und Warmfließpressteile. Außerdem sind auf der CastForge Unternehmen anzutreffen, die sich auf das Bearbeiten wie zum Beispiel Drehen, Fräsen, Schleifen, Reinigen, Beschichten oder Galvanisieren von Guss- und Schmiedeteilen spezialisiert haben.

Ebenso stellen Dienstleister aus, die die Baugruppenmontage, die Beschaffung von Fremdkomponenten und die Abwicklung der gesamten Logistik übernehmen. Darüber hinaus erhalten Besucher Unterstützung, wenn es um die Auswahl der richtigen Werkstoffe geht oder sie Fragen zur FEM-Simulation haben. Darüber hinaus sind Experten aus wissenschaftlichen Institutionen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Netzwerken vor Ort, mit denen die Besucher aktuelle Marktentwicklungen diskutieren und ihr fachliches Knowhow erweitern können.

Ein zentrales Thema der neuen Fachmesse – die spezialisierten Bearbeitung.

Etliche Verbände aus dem Ausland sehen in der CastForge eine gute Gelegenheit, für ihre Mitglieder in Stuttgart ihre Produkte und Lösungskompetenz dem Fachpublikum zu präsentieren. So wird beispielsweise der Exportverband spanischer Gießereien, FUNDIGEX, vertreten sein. Estibaliz Goitia, International trade advisor bei FUNDIGEX sagt: „Die CastForge ist für uns mit ihrem Fokus auf Guss- und Schmiedeteile natürlich eine hervorragende Plattform, um neue Geschäftskontakte aufzubauen. Neben der zentralen Ausrichtung auf die Branche sprechen der Standort Stuttgart im wirtschaftsstarken Süden von Deutschland sowie die hervorragende Verkehrsanbindung des Messegeländes für eine Teilnahme an der CastForge.“ Neben FUNDIGEX werden auch der Gießereiverband der Tschechischen Republik Svaz Sléváren und die Turkish Foundry Association TÜDÖKSAD vertreten sein.

Mit dem CastForge-Ticket haben Besucher außerdem freien Zutritt zu allen Parallelveranstaltungen. Dies sind die Global Automotive Components and Suppliers Expo, die Engine Expo, die Automotive Interiors Expo, die Automotive Testing Expo, die Surface Technology Germany und die LASYS – Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung.

Kontakt:
www.messe-stuttgart.de