Premiere in Shanghai

Das Unternehmen Starrag baut konsequent seine China-Präsenz aus.

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Starrag präsentierte auf der CCMT das 5-Achs-Dreh-Fräszentrum Bumotec s181

Shanghai spielt bei der China-Strategie der Schweizer Starrag eine immer wichtigere Rolle. In der bedeutendsten Industriestadt Chinas unterhält der Werkzeugmaschinenhersteller nicht nur – wie in Beijing – ein eigenes Büro, sondern auch ein TechCenter. Erstmals präsentierte sich Starrag vom 9. bis 12. April 2018 in Shanghai auf der China CNC Machine Tool Fair (CCMT 2018) in der Schweizer Beteiligung.

Mit seinem erstmaligen Auftritt auf der CCMT in Shanghai will das Unternehmen an die Erfolge in der Luftfahrtindustrie anknüpfen. Damit erhöht Starrag auch seine Messepräsenz in China, denn ab diesem Jahr werden die Schweizer jedes Jahr abwechselnd auf der CIMT in Beijing und der CCMT in Shanghai ausstellen. Für den Auftritt sprach die ständig wachsende Bedeutung der Messe CCMT: Sie zieht mittlerweile flächenmäßig mit der CIMT in Beijing gleich und konnte die Anzahl an Ausstellern im Vergleich zu 2016 um 31% auf 1500 erhöhen.

Sehr kleine Bauteile hochpräzise, komplett bearbeiten

Gründe genug für Starrag, mit entsprechender Präsenz auf dem SNIEC-Gelände aufzutreten. Die Schweizer präsentierten Hightech-Produktionstechnik „doppelstöckig“: Ein 120 m² Stand mit zweistöckigem 40 m²-Aufbau lud zu intensiven Kundengesprächen ein. An Gesprächsstoff mangelte es nicht: Dafür sorgte beispielsweise das 5-achsige Dreh-Fräs-Zentrum Bumotec s181, das sich bereits bei der Komplettbearbeitung von komplexen und hochpräzisen Bauteilen aus der Medizintechnik, Uhrenindustrie und Feinmechanik bewährt hat.

Für deutlich größere, kubische und maximal 1.000 kg schwere Werkstücke ist das horizontale Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum Heckert 500 X5 gedacht. Den Ständer und Spindelkasten dieser Maschine stellte Starrag in der klimatisierten Version als Hochgenauigkeitspaket, zusammen mit hierfür prädestinierten Werkstücken des Automobilbaus aus.

Mit der Heckert 500 X5 und der Bumotec s181 ist es Starrag gelungen, den Claim „Engineering precisely what you value“ beispielhaft umzusetzen, denn die Anwender erhalten das, was sie wirklich für ihre Zerspanungsaufgaben brauchen.

Bis zum Sommer 2019 will Starrag in der Flugzeugfabrik von Chengdu Aerospace eine der weltweit produktivsten und leistungsfähigsten Anlagen zur Komplettbearbeitung von Strukturbauteilen aus Aluminium aufbauen.

Ein Beispiel für den Claim ist aber besonders ein sehr großes High-Tech-Projekt, bei dem ein prominenter chinesischer Kunde eine sehr exklusive und maßgeschneiderte Industrie 4.0-Lösung erhält: Bis zum Sommer 2019 will Starrag in der Flugzeugfabrik von Chengdu Aerospace eine der weltweit produktivsten und leistungsfähigsten Anlagen zur Komplettbearbeitung von Strukturbauteilen aus Aluminium aufbauen. In Shanghai stellte Starrag auch den Bauplan für derartige Industrie 4.0-Lösungen vor.

Das Zauberwort lautet „Starrag Integrated Production System“ (IPS), mit dem das Unternehmen individuelle, digitalisierte Fertigungslösungen prozesssicher quasi „von der Stange“ verwirklicht. Das Besondere ist die hohe Fertigungstiefe. Zum Einsatz kommt nämlich nicht nur eigene Produktionstechnik, sondern auch selbst entwickelte Leitrechner-Technologie. In Shanghai wollte Starrag den Messebesuchern auch vermitteln, dass das Unternehmen mit seiner digitalisierten Produktion alle typischen Kundenwünsche wie höhere Produktivität, mehr Sicherheit und mehr Wachstum verwirklicht.

Inzwischen unterhält Starrag operative Niederlassungen in Beijing und Shanghai. Bereits mehr als 50  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den Bereichen Vertrieb, Vertriebsförderung, Anwendung und Kundenservice. Über die Niederlassungen in China werden Produkte und Services für Endkunden in China und Asien bereitgestellt.

Kontakt:
www.starrag.com