Spatenstich bei EMAG

Der Stammsitz der EMAG Gruppe in Salach wird deutlich erweitert

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v. l.: Robert Rösch (Neugebauer + Rösch Architekten), Hubert Nägele (Stahlbau Nägele), Ulrich Weiss (LEONHARD WEISS), Markus Heßbrüggen (CEO EMAG Gruppe), Norbert Heßbrüggen (EMAG GmbH & Co.KG), Edgar Wolff (Landrat Landkreis Göppingen), Claus Mai (CFO EMAG Gruppe), Julian Stipp (Bürgermeister Gemeinde Salach), Dr. Guido Hegener (Geschäftsführer EMAG Maschinenfabrik), Friedemann Lell (Geschäftsführer EMAG Salach) und Rainer Kruschina (LEONHARD WEISS).

Startsignal für den neuen Fertigungs- und Bürotrakt der EMAG Gruppe in Salach: Am 5. März erfolgte der erste Spatenstich zusammen mit Verantwortlichen aus dem Unternehmen, der Baufirmen und der Politik. Bereits im Jahr 2017 hatte der stetige Wachstumskurs des Unternehmens zu verschiedenen Baumaßnahmen geführt – beispielsweise wurde eine Brücke über die angrenzende Fils fertiggestellt und so das Gelände einer ehemaligen Papierfabrik erschlossen. Hier befindet sich heute die Logistik der EMAG Gruppe. Mit dem Start des Neubau-Projekts findet das Investitionsprogramm von EMAG einen vorläufigen Höhepunkt.

Im letzten Jahr fand hier noch das große Familienfest für die Mitarbeiter des Unternehmens anlässlich des 150-jährigen Jubiläums statt – jetzt rollen die Bagger an: Direkt neben dem Hauptgebäude in der Austraße in Salach entsteht bis Ende des Jahres ein 10.000 Quadratmeter großer Neubau. Er bietet Platz für eine 6.000 Quadratmeter große Fertigungshalle sowie 4.000 Quadratmeter große Büro-, Besprechungs- und Sozialräume. „Wir treiben das globale Wachstum von EMAG mit Hochdruck voran. Vor diesem Hintergrund benötigen wir an unserem Stammsitz neue Produktionsflächen, die wir mit hochmodernen Technologien und intelligenten logistischen Lösungen ausstatten. Wir gestalten ausnahmslos attraktive Arbeitsplätze“, erklärt Markus Heßbrüggen, CEO der EMAG Gruppe. „Gleichzeitig ist die Investition natürlich ein Bekenntnis zum Standort, an dem wir uns seit fast 50 Jahren befinden. Hier entsteht zukünftig die nächste Generation unserer komplexen und häufig großen Fertigungslinien. Dafür benötigen wir nicht zuletzt viel Platz.“

Die EMAG Gruppe produziert Fertigungssysteme, die zumeist bei der Fertigung in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Die hohe Qualität der Maschinen sowie das Prozess-Know-how aus Salach haben zu der großen Nachfrage geführt. „Wir haben in den letzten Jahren viele Großaufträge erhalten, sodass letztlich unsere räumlichen Kapazitäten erschöpft waren. Folglich wurden bereits im letzten Jahr verschiedene Hallen im Kreis angemietet. Mit dem Neubau können wir nun wirtschaftlich und personell weiter wachsen“, so Markus Heßbrüggen.

Vertreter aus der Politik begrüßen Entscheidung

Anwesend beim Spatenstich waren auch Vertreter der Politik, die einheitlich die Bedeutung der Baumaßnahme für die Region hervorhoben. So betonte der Landrat des Göppinger Landkreises, Edgar Wolff, in seiner Ansprache, dass diese Investition von unternehmerischen Weitblick getragen sei: „Wir haben hier einen starken Standort mit einer sehr guten Infrastruktur, von der das traditionelle Unternehmen EMAG auch in Zukunft profitiert. Gleichzeitig treibt die Entscheidung die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts gezielt voran.“ Der Salacher Bürgermeister Julian Stipp bestätigte diese Einschätzung. Die EMAG Geschichte sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein mittelständisches Unternehmen zum Global Player werden kann. „EMAG ist heute ein wirtschaftlicher Leuchtturm für die Region. Als Gemeinde werden wir diese Entwicklung natürlich weiterhin begleiten und gezielt unterstützen“, so Stipp.

Interessante Details zum Neubau stellte der beauftragte Architekt, Robert Rösch, bei seiner Ansprache vor. Beispielsweise werde das Gebäude sehr nachhaltig gebaut und dabei die Abwärme der Maschinen für die Heizung der Büroräume genutzt. Gleichzeitig basierten die Planungen auf einem flexiblen Nutzungskonzept. EMAG könne zukünftig ganz unterschiedliche Maschinen und Produktionslinien in dieser Halle realisieren, so Rösch. „Wir stellen sicher, dass diese Investition sehr zukunftssicher ist und dem Unternehmen alle Möglichkeiten offenlässt.“

Kontakt:

www.emag.de