GrindTec mit drei Rekorden

Die GrindTec wird 2018 erneut deutlich wachsen.

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Die 630 derzeit vorliegenden Anmeldungen entsprechen einem Plus von 9%. Dementsprechend wächst auch die belegte Fläche um 3.000m² auf 45.000m²: In neun Messehallen, zwei mehr als 2016, bietet die GrindTec das bislang umfassendste Angebot mit vielen Neuheiten und Weltpremieren. Und die GrindTec wird immer internationaler: 44% (+2%) der Unternehmen haben ihren Firmensitz im Ausland. Mit 30 beteiligten Nationen erzielt die GrindTec auch hier einen neuen Bestwert.

Asien auf dem Weg nach Europa

Lag vor zwei Jahren der Anteil asiatischer Unternehmen unter den ausländischen Beteiligungen noch bei 24%, so ist dieser Wert auf nunmehr 30% gestiegen. Das zunehmende Interesse von Schleiftechnikanbietern aus China, Korea, Japan, Taiwan oder Indien ist der eigentliche Wachstumsmotor der weltweit führenden Plattform der Schleiftechnik. Für diese Unternehmen ist die GrindTec die perfekte Messe, um ihre Neuheiten dem Weltmarkt vorzustellen.

Schweiz traditionell vorne

Die Schweiz ist die Heimat einer ganzen Reihe führender Schleiftechnikanbieter, auch 2018 ist sie die Nr. 1 unter den internationalen Beteiligungen. Mit 59 Ausstellern liegt sie zwar nur (noch) knapp vor Italien (54 Aussteller), die belegte Fläche aber ist annähernd doppelt so groß. Auf Platz 3 folgt China mit 52 Ausstellern (+ 15). Die USA liegt mit 14 Beteiligungen auf dem 4. Platz gefolgt von Frankreich und Japan mit je 10 Ausstellern.

GrindTec 2018: Industrie 4.0, Elektromobilität und andere Megatrends

Industrie 4.0, Automatisierung, Vernetzung, Digitalisierung und Smart Factory –diese Themen sind gegenwärtig in aller Munde und natürlich sind sie auch auf der GrindTec 2018 vertreten. Viele Aussteller, insbesondere Schleifmaschinen-, Steuerungs- und Softwarehersteller präsentieren innovative Lösungen im Bereich der digitalen Vernetzung. Auch die Peripheriesysteme werden immer intelligenter und tragen so wesentlich zur Steigerung der Prozesssicherheit der Fertigungssysteme zum Schleifen, Honen und Läppen bei.

Nachhaltige Veränderungen in der Komponentenfertigung bringt auch der Megatrend Elektromobilität. Die neue Antriebstechnik im Automobil wird kurzfristig große Stückzahlen erfordern, um den Markt bedienen zu können. Danach wird,  bedingt durch Weiterentwicklungs- und Verbesserungsmaßnahmen, eine schnelle Anpassung der Produktionssysteme kommen. Hersteller von Produktionsmitteln müssen hier mit flexiblen Maschinenkonzepten reagieren. Die entsprechenden Lösungen für die sich rasch verändernden Bedingungen präsentieren die Aussteller schon auf der GrindTec 2018.

Nach wie vor prägen die Hersteller von 5-Achs-Werkzeugschleifmaschinen das Messeprofil. Den größten Zuwachs hat die GrindTec 2018 allerdings im Bereich der konventionellen Schleifmaschinen für die Außenrund-, Innenrund- und Flachschleifbearbeitung sowie den Sonderschleifmaschinen. Im Trend liegen Maschinen, mit denen kleine und mittlere Losgrößen bedient werden können. So wird diese Entwicklung einerseits der zunehmenden Individualisierung von Produkten und andererseits dem Trend E-Mobilität gerecht. Kurze Neben- bzw. Rüstzeiten werden bei diesen Systemen ebenso entscheidend sein, wie die intuitive  Bedienbarkeit der Benutzeroberflächen.

Das ist neu bei der GrindTec 2018

Durch das erneute deutliche  Wachstum der GrindTec war die Projektleitung gezwungen, eine Reihe von Themen neu zu platzieren.  So sind die Hochschulen und Forschungseinrichtungen jetzt als GrindTec Campus im Foyer von Halle 1 anzutreffen, der FDPW ist ins Tagungscenter umgezogen und der Wettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2018“ des mi.-verlags findet erstmals in Halle 4 statt.

Neu sind auch die beide zusätzlichen Hallen 8 und 9 im Freigelände der Messe Augsburg. Neben zahlreichen bedeutenden Schleiftechnikunternehmen ist hier in Halle 8 auch der Ausgangspunkt für das von der Konradin-Mediengruppe organisierte  Sonderthema „Schleiftechnik 4.0“.

Sonderthema Schleiftechnik 4.0 – Excellence in Digital Grinding

Die Digitalisierung und konsequente Vernetzung von Prozessen bietet insbesondere in der Schleiftechnik wertvolle Optimierungspotenziale.  Vor allem Schleifbetriebe haben häufig großen Bedarf an Informationen zu Industrie 4.0. –  für sie wurde das Sonderthema Schleiftechnik 4.0 – Excellence in Digital Grinding konzipiert. Die beteiligten Aussteller werden im Kompetenzführer Schleiftechnik 4.0. vorgestellt, den die Fachzeitschrift mav der Konradin Mediengruppe (Halle 8, Stand 8103)  als Orientierungshilfe für die Besucher herausgibt.

FDPW – Kompetenzzentrum Schleiftechnik

Gemeinsam mit seinem französischen Partnerverband SNAFOT präsentiert sich der FDPW Fachverband Deutscher Präzisions-Werkzeugschleifer im Tagungscenter der Messe Augsburg. Hier sind auch das GrindTec-Forum mit seinen Vorträgen zu aktuellen Themen der Branche und die Jakob-Preh-Schule aus Bad-Neustadt als Fachschule der Schneidwerkzeugmechaniker untergebracht. Gemeinsam mit dem GrindTec Campus repräsentiert dieser Verbund den neuesten Stand aus Forschung und Entwicklung – die ideale Ergänzung zum umfassenden Angebot der GrindTec-Aussteller.

GrindTec Campus – Forschung & Entwicklung neuester Stand

Zahlreiche Forschungseinrichtungen im Foyer von Halle 1 vertreten. Mit dabei sind das Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung der Hochschule Furtwangen, die Hochschule Ruhr West, das Institut für spanende Fertigung (ISF) der Technischen Universität Dortmund, das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin, die IWT Bremen – Stiftung Institut für Werkstofftechnik, die Leibnitz Universität (IWF), die Rheinische Fachhochschule Köln GmbH – Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik und das WZL Werkzeugmaschinenlabor der RWTH-Aachen.

 

Kontakt:

www.grindtec.de