Familienzuwachs bei Standardfilteranlagen

KNOLL bietet seinen Kompaktfilter jetzt auch in der Variante KF 200 als Baukastensystem an. Der Anwender kann eine passende Lösung aus diversen Komponenten zusammenstellen und erhält seine Anlage in drei Wochen geliefert.

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Filteranlage nachrüsten – kein Problem: Der konfigurierbare Kompaktfilter KF 200/950 ist leistungsstark, schnell geliefert und kostengünstig.

Viele Betriebe arbeiten mit Werkzeugmaschinen ohne oder mit nur unzureichender Filterausstattung. Wer dies ändern möchte, sei es um hohe Aufkonzentrationen zu vermeiden oder um mit Hochdruck zu arbeiten, dem bietet KNOLL seinen Kompaktfilter KF als (nachrüstbares) Baukastensystem an. Die – in einem vorgegebenen Rahmen konfigurierbaren – Standardfilteranlagen sind dadurch kostengünstig und innerhalb von nur drei Wochen lieferbar.

Da sich der 2016 vorgestellte KF 400/1700 (400 l/min Volumenstrom und 1700 l Tankinhalt) bereits erfolgreich etabliert hat, erweitert KNOLL im Herbst 2017 sein diesbezügliches Angebot um den KF 200/950. Er bietet 200 l/min Volumenstrom (bei Emulsion in der Stahlbearbeitung) und einen 950 l-Tank, wodurch er noch platzsparender als sein größerer Bruder ist. Ansonsten ließ KNOLL das Familien-Konzept weitgehend unverändert.

Die Basis bildet ein Bandfilter, der sich zum Reinigen von Kühlschmierstoffen bei den spanabhebenden Bearbeitungsverfahren Drehen, Bohren und Fräsen eignet. Er erreicht eine Filterfeinheit von nominal 30 μm bei Filtervlies PW70/70. Zur nicht veränderbaren Grundausstattung gehört neben dem Filter an sich ein elektrischer Schaltschrank mit SPS-Steuerung VIPA SLIO und Textanzeige. Außerdem sind zwei Füllstandssensoren zur Niveauüberwachung integriert. Anschlüsse sind für maximal zwei Niederdruckpumpen, eine Hochdruckpumpe und einen Durchlaufkühler vorhanden.

Je nach Einsatzbereich kann der Kunde die Pumpenausstattung wählen: Entweder er entscheidet sich für ein oder zwei Kreiselpumpen zur äußeren Kühlmittelzufuhr (Leistung zwischen 2,7 und 11,5 bar sowie bis zu 200 l), oder er wählt die Hochdruckvariante, eine Schraubenspindelpumpe zur inneren Kühlmittelzufuhr. Hier stehen drei Möglichkeiten zur Wahl: mit Vario-Ventil (bis 70 bar), mit Frequenzumformer/PQ-Tronic und Vario-Ventil (bis 70 bar) oder festeingestelltem Druckbegrenzungsventil (bis 40 bar). Als Optionen bietet KNOLL einen Doppelschaltfilter an sowie einen Durchlaufkühler entweder für Öl oder Emulsion. Auch ein Schlauchpaket für die Verbindung vom Kühler zum Kühlmitteltank kann mitbestellt werden.

Da der Kompaktfilter häufig mit bereits vorhandenen Späneförderern kombiniert wird, hat sich KNOLL zu einer weiteren Option entschlossen: Mit der Einführung des KF 200/950 kann der Kunde sich zusätzliche Elektrik für eine kundenseitig verbaute Hebepumpe und Schwimmerschalter installieren lassen. Dazu muss er lediglich im Bestellblatt die entsprechenden Leistungsdaten des Pumpenmotors angeben. Das Angebot gilt auch für alle neu bestellten KF 400/1700-Anlagen.

Kontakt:

www.knoll-mb.de