Effizienzmaßnahmen erfolgreich umgesetzt

Die Energieeffizienz einer Roboterzelle EcoCFlex Classic wurde signifikant erhöht: Strom- und Wasserverbrauch jeweils um rund 30 Prozent verringert. Die Maßnahmen sollen nun an weiteren 95 Anlagen dieses Typs in verschiedenen Werken in Europa und Asien umgesetzt werden.

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Der Strom- und Wasserverbrauch einer seit mehreren Jahren betriebenen Roboterzelle EcoCFlex Classic konnte um rund 30 Prozent verringert werden.

Die BMW Group nutzt die Roboterzellen EcoCFlex Classic von Ecoclean Monschau seit rund zwölf Jahren in verschiedenen Werken, um Motorenteile wie beispielsweise Zylinderköpfe unterschiedlichster Fahrzeugmodelle zu entgraten und reinigen. Von der ersten Generation dieser flexiblen Reinigungsanlagen sind im Motorenwerk Steyr 30 Maschinen in Betrieb. Es werden damit nach wie vor bedarfsgerechte Reinigungsergebnisse erzielt. Die Energieeffizienz, die bei der BMW Group genau erfasst wird, entspricht jedoch nicht heutigen Standards. Insbesondere der Wasserverbrauch erwies sich als zu hoch. BMW Steyr wandte sich daher mit der Frage, ob und wie die Anlagen energetisch optimiert werden können, an den Anlagenhersteller.

Durch Potenzialanalyse Einsparmöglichkeiten aufgedeckt

Speziell für solche Aufgabenstellungen hat Ecoclean eine Potenzialanalyse entwickelt. Servicemitarbeiter des Anlagenherstellers untersuchen gezielt Faktoren wie Wasserverbrauch, Reinigerdosierung, Leistungsaufnahme der in der Anlage verbauten Stromverbraucher und Druckluftverbrauch. Strömungsmessungen ergaben, dass sehr viel Dampf aus der Reinigungszelle herausgezogen wurde, was den hohen Wasserverbrauch verursachte. Durch die Analyse wurde außerdem ein erhebliches Stromeinsparpotential beim Betrieb der Versorgungspumpen identifiziert.

Kleine Maßnahmen, große Wirkung: 30 Prozent Einsparungen

Durch die Integration eines Frequenzumrichters arbeitet die Druckerhöhungspumpe nun bedarfsabhängig verbraucht dadurch weniger Energie.

Um den Wasserverbrauch zu verringern, wurden zum einen Änderungen an den Luftsteuerklappen vorgenommen. Darüber hinaus konnten durch eine veränderte Ventilatorsteuerung die Strömungsgeschwindigkeiten in der Anlage angepasst werden, so dass weniger Dampf ausgetragen wird. Bei der Druckerhöhungspumpe ermöglicht die Integration eines Frequenzumrichters, dass sie bedarfsabhängig geregelt wird und dadurch weniger Energie verbraucht.

Durch diese vergleichsweise kleinen Optimierungsmaßnahmen konnte der Stromverbrauch insgesamt um rund 30 Prozent verringert werden. Eine Reduzierung in identischer Größenordnung wurde beim Wasserverbrauch erzielt, was sich auch in einem verringerten Verbrauch von Reinigungschemikalien niederschlägt.

Referenzprojekt mit unabhängiger Prüfung

Diese Maßnahmen wurden zunächst bei einer Anlage im österreichischen Motorenwerk Steyr durchgeführt. Um die Ergebnisse objektiv bewerten zu können, begleitete die TU Wien als externer Gutachter das Referenzprojekt mit umfangreichen Messungen vor und nach der Optimierung. Der unabhängige Nachweis der erfolgreich durchgeführten Energieeffizienzerhöhung kann je nach länderspezifischen Programmen auch zur Beantragung von Fördermitteln genutzt werden.

Kontakt:

www.ecoclean-group.net