Neue Geometrie für die Turbinenherstellung

Der FRANKEN Pagode-Formfräser ermöglicht mit seinem neuen Geometrieansatz mehr Vorschub und einen ruhigeren Lauf im Vergleich zu bisherigen Formfräsern in Tannenbaumgeometrie.

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Für die Schlichtbearbeitung von Schaufelfußnuten und Schaufelfüßen für Turbinen kommen Fräswerkzeuge in Tannenbaumform zum Einsatz. FRANKEN hat deren Geometrie überarbeitet und mit dem Namen Pagode verknüpft.

Zwei im Einsatz befindliche Zahnreihen (rot und grün) ermöglichen einen ruhigen Lauf und hohe Oberflächenqualität (die gelbe Linie stellt die Werkstückkontur dar)

Der Pagode Formfräser verfügt über eine andere Auslegung der Spannuten, bei der die Spannuttiefe individuell an das werkstückseitige Aufmaß angepasst wird. Diese formkonstante Anpassung der Spannuten ermöglicht eine Verdopplung der Schneidenzahl und damit eine Erhöhung des Vorschubs. Um die Schneidkanten trotz Verkleinerung der Spanräume mit ausreichend Kühlmittel versorgen zu können, wurde der Pagode-Fräser mit deutlich mehr Kühlmittel-Austrittsöffnungen ausgestattet. Durch die größeren Drallwinkel sind am Bauteil stets zwei Schneiden im Eingriff. Daraus resultiert ein ruhigerer Lauf und eine sehr hohe Oberflächenqualität. Der tangentiale Hinterschliff der Schneiden trägt zu geringerem Verschleiß und längeren Standwegen bei.

Eingesetzt werden kann der kundenindividuell hergestellte Pagode-Formfräser in hochlegierten und hochwarmfesten Stählen. Er ist in Durchmessern von 40 bis 200mm und Schneidenlängen von 50 bis 200mm konfigurierbar.

Kontakt:

www.emuge-franken.com