Mit einer Innovationsoffensive zur EMO 2017

Die auf der EMO präsentierten Innovationen des Maschinenbauunternehmens Klingelnberg stehen ganz im Zeichen von Flexibilität und Produktivität verbunden mit den Vorteilen von Industrie 4.0.

1026
HÖFLER Stirnrad-Wälzschleifmaschine Speed Viper

Nach vierjähriger Pause öffnet die EMO, die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung, ihre Tore vom 18. bis 23. September 2017 wieder in Hannover. Klingelnberg nutzt dieses Forum und geht in den Kompetenzbereichen Stirn- und Kegelradtechnologie sowie Präzisionsmesszentren mit einer umfassenden Innovationsoffensive an den Start.

Die neue Speed Viper mit Closed Loop-Technologie für hochproduktives Wälzschleifen

Die Höfler Wälzschleifmaschine Speed Viper 300 mit Automation sowie die Speed Viper 180 gehören zu den diesjährigen Highlights im Bereich Stirnrad-Technologie. Mit der jüngsten Innovation der Speed Viper Plattform präsentiert sich Klingelnberg als echter Vorreiter in Sachen Industrie 4.0 – und zeigt, welche Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen möglich sind, sobald das Potenzial digital unterstützter Prozesse voll ausgeschöpft wird. Mit dieser Neuentwicklung feiert Klingelnberg am Markt eine echte Premiere: neue Konstruktion, ein komplett überarbeitetes, ergonomisch optimiertes Design und mit GearPro Operator einneu entwickeltes Bedienkonzept, bei dem eine einfache, innovative Bedienphilosophie im Fokus steht.

Modifikationen und Korrekturen müssen nicht mehr manuell eingegeben werden, sondern werden automatisch über GearPro Operator geladen. Mit dieser Bedienerführung über ein modernes 19 Zoll-Touchscreen-Display setzt Klingelnberg einen neuen Standard in puncto Maschinenbedienung.

Die neue Speed Viper Generation ist auf hohe Produktivität und Robustheit des Schleifprozesses ausgelegt und erfüllt damit alle Anforderungen, die in einer modernen Großserienproduktion erforderlich sind: kurze Rüstzeiten, minimale Taktzeiten, innovative Softwarelösungen sowie die digitale Prozesskontrolle im Closed Loop-System.

Komplettbearbeitung von der Stange zum komplexen Radkörper

Nicht nur die jüngste Speed Viper Generation spiegelt das diesjährige Messemotto der EMO „Connecting systems for intelligent production“ wider: Mit der neuen Höfler Komplettbearbeitungsmaschine TM 65 zeigt der Systemanbieter eindrucksvoll, wie in der Verzahnungsbearbeitung die Prozessintegration in der Fertigungs- und Messtechnik gelingt.

Mit der TM 65 bietet Klingelnberg eine Maschinenneuheit an, die beliebig komplexe Radkörper und Verzahnungen direkt aus Stangenmaterial fertigen kann – egal, ob es sich um Kegelräder, Stirnräder oder Innenverzahnungen handelt.

Präzises Messen im optimierten Design

Vielseitigkeit und der Gedanke der Prozessintegration standen auch bei der Weiterentwicklung des Präzisionsmesszentrums P 65 im Fokus, das in einem neuen, ergonomisch optimierten Design erscheint. Klingelnberg setzt hier den Weg zur Komplettmessung in der Produktion konsequent fort: Alle Messaufgaben an rotationssymmetrischen Bauteilen sind auf einem Gerät ohne zusätzliche Umspann- und Rüstvorgänge möglich. Bei der P 65 stehen dabei neben der hochgenauen 3D-Koordinatenmessung die Form- und Oberflächenrauheitsmessung im Fokus. Ergänzend können sich die Messebesucher auf Neuheiten zum Thema „optisches Messen“ freuen.

Kegelradfräsen und Wälzschälen von Stirnrädern auf einer Maschine

Die Weiterentwicklung der Oerlikon Kegelrad-Fräsmaschine C 30 trägt ebenfalls der Nachfrage nach möglichst flexiblen Systemen für die Produktion von Getriebekomponenten Rechnung: der Anwendungsbereich der Kegelrad-Fräsmaschine wurde auf Stirnräder ausgeweitet. Damit bietet sie nun neben den bekannten Hochleistungsprozessen für Kegelräder, innen- wie außenverzahnte Stirnräder durch Wälzschälen herzustellen. Neben der flexiblen Maschinenbasis kommen weitere Vorteile, wie das Entgraten in der Maschine, die integrierte automatische Werkstückbeladung sowie der Closed Loop für das Wälzschälen zum Tragen. Entsprechend dem Grundgedanken des digitalen Zwillings für die Fertigung, der im Kontext von Industrie 4.0 eine zentrale Rolle spielt, werden Haupt- und Nebenprozesse in einer virtuellen Umgebung ausgelegt und optimiert.

SmartTooling

Mit dem SmartTooling führt Klingelnberg ein digitales Identifikationsverfahren für Werkzeuge und Spannmittel ein und bindet die C 30 konsequent weiter in das Themafeld Industrie 4.0 ein. Es geht darum, Prozesse, die heute noch manuell ausgeführt werden, durch Softwareunterstützung effizienter zu gestalten – das bildet die Basis für Tracebility, die Vereinfachung des Rüstprozesses. Die zusätzlich zur Verfügung stehenden Daten bieten anschließend die Grundlage zum Heben von Prozessoptimierungspotenzialen. Ziel ist es, Kunden proaktiv bei der Reduzierung von Kosten und der Steigerung der Fertigungsqualität zu unterstützen.

Klingelnberg auf der EMO 2017 in Halle 26, Stand B82

Kontakt:

www.klingelnberg.com