Verbesserungen mit dem Schwerpunkt Werkzeug- und Formenbau

MECADAT AG präsentiert Version VISI 2017 R1, die über zahlreiche Neuerungen in CAD, Mould, Progress und CAM-Funktionalität verfügt. Signifikante Entwicklungen und konsequente Weiterentwicklung bieten dem Anwender zusätzliche Zeitvorteile und Qualitätssteigerung durch den gesamten Prozess.

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Analyse Kühlung

„Die Entwicklungen im Bereich CAD umfassen vor allem Verbesserungen des Benutzerinterfaces, noch effektiveres hybrides Arbeiten mit Volumen und Flächen sowie der automatisierten Zeichnungserstellung. Zudem konnte mit VISI 2017 R1 das Benutzerinterface nochmals intuitiver und interaktiver gestaltet werden“, erläutert Ralph Schmitt, Vorstand der MECADAT AG. „So wurde unter anderem eine neue Icongruppe in der linken oberen Ecke des Grafikbereiches integriert (sogenannte HUD Icons). Diese enthalten die am häufigsten verwendeten Icons für die grafische Darstellung und Ausrichtung der Ansichten.“

Einfädelpunkte

Mit Hilfe der automatischen Elementauswahl können Elemente jetzt einfach mit dem sogenannten Klick & Drag verschoben werden. Dabei kann jedes Element an dem gewünschten Punkt ausgewählt und von einem Punkt auf einen anderen Punkt verschoben werden. Auch ein Kopieren des Elementes ist dabei optional möglich. Diese interaktive Möglichkeit ohne Öffnen des Befehls Translation ermöglicht eine effiziente und intuitive Arbeitsweise.

Zudem konnte die Qualität und Zuverlässigkeit der Im- und Export-Schnittstellen mit der Version 2017 R1 nochmals gesteigert werden. Im Rahmen der stetigen Weiterentwicklung wurde beispielsweise die Unterstützung von STEP im Format AP242 implementiert und der Import von 3D DXF/DWG-Daten ist nun ebenfalls möglich.

Bei der Zeichnungserstellung wurde die Funktion zum automatisierten Erstellen von mehreren Ansichten verbessert. Damit können nun alle oder ausgewählte Bauteile automatisch mit mehreren konfigurierbaren Ansichten noch schneller auf einzelne Blätter gelegt werden. Das automatische Anbringen von Positionsnummern aus den Stücklisteninformationen über die Ballontechnik wurde ebenfalls optimiert. Die Ausgabe kompletter Zeichnungssätze über PDF ist nun leichter geworden. So kann jetzt der Dateiname anhand von unterschiedlichen Parametern automatisch zusammengesetzt werden und die Ausgabe wurde dabei für den Microsoft PDF Drucker – der mit Windows 10 eingeführt wurde – optimiert, um vektorisierte PDF-Daten effizient erzeugen zu können.

Mit der Version 2017 R1 wurden die beiden Module VISI Mould und VISI Progress nochmals deutlich verbessert. So stehen jetzt einige neue durchgängige Befehle für die Anwender aus dem Formen- und Werkzeugbau zur Verfügung. Im Bereich von VISI Mould wurden zwei neue Befehle implementiert, welche eine einfache rheologische sowie thermische Analyse des Bauteils ermöglichen. Die Befehle wurden auf der Basis von VISI Flow entwickelt und ermöglichen dank des intuitiven Benutzerinterfaces eine unkomplizierte Analyse für Konstrukteure von Spritzgusswerkzeugen. Für die Anwendung der beiden Befehle ist kein Spezialwissen für Simulationen erforderlich.

Analyse Kühlung

Der Befehl „Kühlung prüfen“ stellt dem Anwender eine einfache thermische Analyse für Werkzeugtemperiersysteme zur Verfügung. Die Definition der Kühlkanäle erfolgt durch intuitives Anklicken der Ein- und Austrittspunkte pro Kühlkreislauf. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um einfache Körper oder um Kanäle aus dem VISI Kühlungsmodul handelt. Auch ein Überbrücken von Kanälen ist dabei möglich.

Nach der Eingabe aller Parameter kann der Anwender prüfen, ob das definierte Temperierlayout für die gewünschte Zykluszeit ausreicht. Das Ergebnis wird anschließend direkt in VISI visuell angezeigt. Neben der Möglichkeit Materialtemperatur, erstarrten Anteil und Oberflächentemperatur darzustellen, kann auch ein thermischer Schnitt durch das Bauteil gelegt werden, um Hotspots in diesem zu erkennen. Als Abschluss kann ein Report sowie ein Video zur Darstellung der Ergebnisse erzeugt werden.

Für VISI Progress wurden in der Version 2017 R1 wichtige Verbesserungen eingebracht. So wurde der Einsatz Manager überarbeitet und bietet jetzt noch mehr Flexibilität bei der Definition der Einsätze sowie eine intuitivere und einfachere Benutzeroberfläche. Mit der neuen Version wurde die Funktionalität geschaffen, sogenannte Einfädelpunkte für Stempel und Platten für das Drahterodieren zu definieren, um ein noch effizienteres und durchgängiges Arbeiten zu ermöglichen. Zusätzlich wurde das Verschachtelungsmanagement mit einer neuen leistungsfähigeren Engine ausgestattet. Alle angeführten Punkte steigern nochmals die Effektivität von VISI Progress.

Waveform

Mit der neuen Version stehen in VISI Machining viele nützliche Funktionen und Verbesserungen zur Verfügung. Neben den allgemeinen Punkten wie der Optimierung des Geometriemanagements und der Modellvorbereitung wurde sowohl die 2D-Bearbeitung als auch die 3D-Bearbeitung verbessert. Der Fokus bei der Entwicklung lag dabei auf der Fehlerbehebung sowie der Steigerung der Qualität und Benutzerfreundlichkeit des Systems. Die von Vero entwickelte Waveform Schrupptechnologie wurde in VISI Machining integriert und erzeugt effektivere Schruppwege. Diese trochoide Technik steigert den Materialabtrag sowie die Produktivität und erhöht die Werkzeugstandzeit.

Im 2D gibt es ein überarbeitetes Konturfräsen mit Optionen für das Bearbeiten von scharfen Kanten und Verbesserungen im Hindernismanagement und in der Radiuskorrektur. „Auch die Drahterodierlösung VISI Peps Wire wurde mit der neuen Version weiter verbessert: So ist ein zusätzlicher Typ der Ausfallteilsicherung implementiert worden“, ergänzt Ralph Schmitt. „Fazit: Mit der neuen VISI Version 2017 R1 stellt Vero seinen Anwendern wieder exzellente Funktionen zur Verfügung, welche die Produktivität im Formen- und Werkzeugbau weiter steigern.“

Kontakt:

www.mecadat.de