5. Kongress Ressourceneffiziente Produktion

Produktion mit Zukunft: Der Mehrwert digitaler Fabriken entscheidet

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Die Produktion ist auf dem Weg in die Zukunft. »Sie ist geprägt von rundum vernetzten Prozessen, von intelligenten Werkzeugen und Hightech-Technologien wie 3D-Druckern, Menschen und Roboter arbeiten wie selbstverständlich zusammen.«, sagt Hubert Waltl, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG. Es gilt, die wachsende Komplexität und Variantenvielfalt in der Produktion zu beherrschen. Wie dies durch das neue Prinzip der Modularen Montage gelingt, darüber spricht Professor Waltl am 8. März auf dem 5. Kongress Ressourceneffiziente Produktion in Leipzig.

Zentrale Fragestellung der Tagung ist aus ganzheitlicher Sicht, wie wir künftig effizienter produzieren, die dafür notwendige Vernetzung meistern und den Menschen sinnreich und richtig in die Produktionsprozesse einbinden. Der Kongress findet parallel zur Doppelmesse Intec/Z im Congress Center Leipzig CCL statt und wird traditionell vom Fraunhofer-Verbund Produktion ausgerichtet. Grußworte kommen von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Fraunhofer Senior Adviser Prof. Gerald Byrne.

Gemeinsam mit Hubert Waltl widmen sich bei der Veranstaltung 13 weitere hochkarätige Referenten dem Thema »Mehrwert digitale Fabrik. Produktion mit Zukunft.« So spricht in der Plenarsession neben Prof. Waltl Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer über die Herausforderungen und Treiber zukünftiger Produktion sowie Kongress-Chairman und Institutsleiter des Fraunhofer IWU, Professor Matthias Putz, zur digitalen und vernetzten Fabrik der Zukunft: »Ohne Digitalisierung ist eine effiziente Produktion künftig nicht mehr möglich«, resümiert Prof. Putz mit Blick auf zentrale Erkenntnisse des Fraunhofer-Leitprojektes E3-Produktion. »Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein ganzheitliches Denken notwendig, das eine effiziente Technologie, die energieoptimierte Fabrik und den Menschen als Erfolgsgaranten in der Produktion zusammenführt.«

Wie die Industrie die Chancen der Digitalisierung nutzt

Prof. Matthias Putz

Zu den Referenten aus der Wirtschaft gehört unter anderen Thomas Riediger, Planungsleiter der Porsche Leipzig GmbH. Er stellt den ressourceneffizienten Karosseriebau des Automobilisten vor. BMW ist mit Johannes Voigtsberger vertreten. Der Leiter Produktion Elektrofahrzeuge des Konzerns spricht über Wandlungsfähigkeit als Garant für langfristigen Erfolg. Wie digitale Systeme zur Unterscheidungsunterstützung Abläufe im Lagerhaus optimieren, darüber referiert Thomas Reppahn, Leiter zentrales Prozess- und Produktmanagement bei Schenker, einem der größten deutschen Logistikdienstleister.

Traditionell beleuchtet die Tagung brandaktuelle gesellschaftliche Themen gleichermaßen aus Anwender- wie aus Wissenschaftler-Sicht. So stehen auch die Leiter der führenden Institute für Produktionsforschung im Fraunhofer-Verbund Produktion auf dem Podium. Die Professoren Fritz Klocke, Michael ten Hompel und Michael Schenk liefern neueste Erkenntnisse der Forschung zur Digitalisierung der Industrie.

Internationale Maßstäbe in der Produktionstechnik

»Die Vorträge verdeutlichen, dass die Produktionstechnik am Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb Maßstäbe setzt«, fasst Professor Matthias Putz die zentrale Botschaft des Kongresses zusammen. »Darüber hinaus möchten wir die Aussteller und Besucher von Intec und Z einladen, mit uns in den fachlichen Austausch zu treten und gemeinsam Impulse für eine Produktion mit Zukunft zu setzen.«

Kontakt:

www.ressourceneffiziente-produktion.de