DMG MORI investiert in Additive Manufacturing

Mit einer Mehrheitsbeteiligung von 50,1% an der REALIZER GmbH aus Borchen stärkt der Konzern seine Zukunftstechnologien im Additive Manufacturing.

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Christian Thönes (rechts), Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AG, und Dr. Matthias Fockele, Geschäftsführer der REALIZER GmbH,

DMG MORI stärkt gezielt seine Zukunftstechnologien: Mit dem selektiven Laser-Schmelzen bündelt DMG MORI generative Fertigungsverfahren für metallische Werkstoffe unter einem Dach. Durch die SAUER GmbH verfügt DMG MORI bereits über umfassendes Know-how im Bereich des Laserauftragsschweißens mit der Pulverdüse (Laser Metal Deposition). Mit der Einbindung der REALIZER-Produkte erschließt sich DMG MORI den Zugang zum „Selective Laser Melting“ (SLM). Hierbei wird das pulverförmige Material Schicht für Schicht aufgetragen und per Laser geschmolzen.

Selektives Laser-Schmelzen: Bereits zur Hausausstellung bei DECKEL MAHO in Pfronten präsentiert DMG MORI mit der LASERTEC 30 SLM eine neue Maschine zur Pulver-Bett-Anwendung.

„Dies ist eine ideale Ergänzung unserer Hightech-Maschinen im Bereich der Advanced Technologies. Das selektive Laser-Schmelzen im Pulverbett ermöglicht unseren Kunden komplett neue Anwendungsgebiete“, sagt Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AG.

Als Pionier des Pulver-Bett-Verfahrens hat REALIZER die SLM-Technologie kontinuierlich weiterentwickelt, zur Serienreife gebracht und verfügt heute über mehr als 20 Jahre Applikationserfahrung. Künftig wird in Borchen und bei DMG MORI in Bielefeld entwickelt und montiert.

Mit beiden führenden Fertigungstechnologien lassen sich komplexe, metallische Bauteile aus Pulver herstellen. Hierfür kommen verschiedenste schweißbare Werkstoffe bis hin zu Multi-Material-Anwendungen zum Einsatz.

Kontakt:

www.dmgmori.com