matec Maschinenbau stellt Insolvenzantrag

Der Geschäftsbetrieb wird vorerst uneingeschränkt, bei stabiler Auftragslage, weitergeführt.

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Die matec Maschinenbau GmbH mit Sitz in Köngen hat in dieser Woche Insolvenzantrag beim Amtsgericht Esslingen gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Marcus Winkler von der bundesweit tätigen Insolvenzverwalterkanzlei BBL Bernsau Brockdorff.

Der vorläufige Insolvenzverwalter verschafft sich zunächst einen Überblick über die
aktuelle Lage des Unternehmens. „Wir stehen in engem Kontakt mit Kunden und
Lieferanten und erhalten erste sehr positive Signale“, so Winkler. Die Auftragslage
der matec Maschinenbau GmbH sei nach wie vor stabil, der Geschäftsbetrieb laufe
uneingeschränkt weiter.

Als eine erste Maßnahme wird der vorläufige Insolvenzverwalter nun die
Insolvenzgeldvorfinanzierung für die 142 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beantragen. Das Insolvenzgeld sichert Löhne und Gehälter für die Monate Oktober,
November und Dezember 2016.

Die matec Maschinenbau GmbH ist spezialisiert auf technologisch hoch entwickelte
Maschinen wie CNC-Bearbeitungszentren, Fräs-Drehzentren und Portalmaschinen,
die auf die Anforderungen der Kunden „maßgeschneidert“ werden. Das
Unternehmen, das knapp 25 Jahre am Markt tätig ist, beliefert Kunden aus allen
Branchen weltweit. Schwerpunkte hat matec traditionell in der Zulieferindustrie, im
Maschinenbau sowie im Werkzeug- und Formenbau. Neu hinzugekommen sind
Zukunftsbranchen wie Elektronik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Medizintechnik.
Wichtig ist dem mittelständischen Unternehmen auch die individuelle Bedienung von
Kleinbetrieben und mittelständischen Unternehmen.

Kontakt:

www.matec.de