Geschlossen und hitzebeständig

Leichte Energieführungen R4.1L aus hochtemperaturbeständigem Kunststoff für Anwendungen im Spänebereich

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Die leichten und geschlossenen Energierohre R4.1L von igus sind jetzt ebenfalls als Hochtemperaturversion erhältlich.

Der motion plastics Spezialist igus hat für seine geschlossenen Energierohre der Serie R4.1L nun ebenfalls eine Hochtemperaturvariante für den Kontakt mit bis zu 850 Grad Celsius heißen Spänen vorgestellt. Dank des speziellen Kunststoffs igumid HT für die Deckel und Böden der Kettenglieder bleiben die Späne nicht an den Rohren haften und brennen sich nicht in das Material. Durch das geschlossene Design eignen sich die leitungsschonenden Rohre vor allem für Anwendungen in der Werkzeugmaschinenbranche auch im direkten Arbeitsbereich von Maschinen.

Insbesondere wenn in Anwendungen spezielle Anforderungen der Energieführungen an Schutz gegen Späne und Schmutz bestehen, kommen geschlossene Rohre zum Einsatz. Energierohre aus Hochleistungskunststoffen bieten dabei hohe Stabilität und Verschleißfestigkeit bei geringem Gewicht und benötigtem Bauraum. Für Fälle, wenn es speziell in der Metallbearbeitung zum Kontakt der Energierohre mit heißen Spänen kommt, hat der motion plastics Spezialist igus nun eine Hochtemperatur-Version seiner bewährten R4.1L auf den Markt gebracht. Dank des Werkstoffes igumid HT können kurzzeitig sogar Extremtemperaturen bis +850 °C ausgehalten werden, ohne dass Späne am Kunststoff anhaften oder gar ins Material eindringen.

Die R4.1L-Serie ist speziell für den Werkzeugmaschinenbau entwickelt worden, um gleichzeitig torsionssteife, geschlossene und leichte Energierohre anbieten zu können. Basierend auf der e-kette E4.1L zeichnet sie sich durch die gleichen positiven Produktmerkmale aus. Durch das Baukastenprinzip ist sie einfach auf die jeweilige Anwendung anpassbar und schnell zu montieren. Mit schwenkbaren Deckeln geht die Befüllung mit Leitungen und Schläuchen sehr leicht und schnell.

Auch als anti-statische ESD-Lösungen erhältlich

Für Anwendungen, wo statische Aufladungen vermieden werden müssen, sind jetzt ebenfalls auch Varianten der Serien E4.1L und R4.1L mit dem zertifizierten Material igumid ESD im Programm. Der Werkstoff hat sich sowohl im igus Testlabor wie auch in weiteren Kettenserien von igus in der Praxis bewährt, wo es schon seit Jahren in EX-Schutz-Bereichen verwendet wird. Die im igumid ESD integrierten Additive stellen dabei eine langjährige, dauerhafte und wartungsfreie Leitfähigkeit sicher, die in dieser Form einzigartig ist.

Als ESD-Variante sind die Energieketten und -rohre innerhalb von zehn Arbeitstagen erhältlich, bei der Hochtemperaturversion beträgt die Lieferzeit des Sondermaterials etwa 15 Arbeitstage.

Kontakt:

www.igus.de