Überzeugend genau und flexibel

500ste Werkzeugschleifmaschine der Reihe RS 15 von EWAG geht an Mapal

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Übergabe der 500sten Werkzeugschleifmaschine RS 15 in Tschechien (v. l. n. r.): Petr Pokorny, Geschäftsführer MAPAL Tschechien, Bruno Brechbühl, Ewag AG, Beat Oderbolz, Leiter Sales Engineering/PM, Ewag AG, Ivana Kyselová Jägerová, QA Manager, MAPAL C&S s.r.o.

Beim Schleifen superharter Werkstoffe wie PKD-Werkzeugschneiden haben sich manuell bediente Werkzeugschleifmaschinen der Baureihe RS von EWAG seit über 30 Jahren bestens bewährt. Insbesondere beim Werkzeughersteller Mapal schätzt man die hohe Qualität der Maschinen. „ Hinsichtlich der Stabilität, der Genauigkeit und der Flexibilität haben sich die Werkzeugschleifmaschinen von EWAG als einzigartig erwiesen“, bestätigt Christian Molch, Geschäftsführer des MAPAL Kopetenzzentrums PKD in Pforzheim. Deshalb  arbeitet das Unternehmen nach wie vor täglich zweischichtig mit 22 manuell bedienten Schleifmaschinen RS 15 und drei RS12.

Als das Kompetenzzentrum  im Jahr 1980 ihre Arbeit aufnahm, benötigte man speziell zum Bearbeiten des hochharten Schneidstoffs PKD Werkzeugschleifmaschinen, die auf Dauer zuverlässig Genauigkeiten kleiner 2 µm einhalten. Zudem sollten die Schleifmaschinen zum Bearbeiten vielfältiger Schneidengeometrien auch als Einzelstücke sehr flexibel sein. „Diese Merkmale boten seinerzeit aufgrund ihrer Kinematik allein die Werkzeugschleifmaschinen der Reihe RS von EWAG“, betont Molch.

Optionen und Zusatzausstattung ermöglichen, auch äußerst komplexe Geometrien, wie konvexe und teilweise (nicht bei PKD) konkave Radien und Schneiden mit Achswinkel,  innerhalb kürzester Zeit zu schleifen. Zudem lässt sich die aktuelle Werkzeugschleifmaschine RS 15 einfach, schnell und komfortabel rüsten und bedienen. Deshalb schleift Mapal nach wie vor ein großes Spektrum an Bohr- und Aufbohrwerkzeugen, Fräswerkzeugen, Stechdrehwerkzeugen und Wendeschneidplatten aus PKD in allen Ausführungen – rechts und links schneidend, mit Innenkonturen und mit Achswinkeln  – auf den Werkzeugschleifmaschinen RS 15. Das betrifft die Produktion neuer ebenso wie das Nacharbeiten verschlissener Werkzeugschneiden. „Da wir im Rahmen unserer internationalen Produktionsstrategie bestrebt sind unsere weltweiten Standorte mit einheitlichen Produktions- und Betriebsmitteln auszustatten, haben wir die Gelegenheit genutzt, die 500ste R15 in die Fertigung bei unserer Tochter MAPAL Tschechien in Mlada Boreslav zu integrieren“, erläutert Molch.

Obwohl sich auch alternative Technologien, wie Erodieren und Laserbearbeitung,  inzwischen etablieren, bewerten die Spezialisten bei Mapal das Schleifen für ihre PKD-Werkzeuge als unverzichtbar. Molch fasst seine guten Erfahrungen mit den manuell bedienten Werkzeugschleifmaschinen zusammen: „Wegen ihrer zahlreichen Vorteile werden wir die manuellen Schleifmaschinen von EWAG trotz der hohen Personalkosten hierzulande weiterhin bevorzugt zum Schleifen von PKD-Werkzeugen einsetzen.“

Kontakt:

www.ewag.com
www.mapal.com