Neue Lizenznehmer für das BIG-PLUSBIG-PLUS Spindelsystem

BIG KAISER gibt bekannt, dass drei weitere Maschinenbauer – Hurco, Spintrue und OMV – zur Herstellung der BIG-PLUS Spindel- und Werkzeugsysteme lizenziert worden sind

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BIG-PLUS liefert eine stabile Verbindung mit Doppelkontakt zwischen Maschine und Werkzeug. BIG-PLUS ist anderen Spindelkonstruktionen überlegen, weil es als einziges System eine simultane Kegel- und Plananlage zwischen Maschinenspindel und Werkzeughalter bietet. Das sorgt für eine sehr stabile Verbindung zwischen Maschine und Werkzeug.

Das System sorgt für eine sehr stabile Verbindung zwischen Maschine und Werkzeug.
Das System sorgt für eine sehr stabile Verbindung zwischen Maschine und Werkzeug.

Dank verbesserter Vibrationsdämpfung und Steifigkeit steigert BIG-PLUS die Bearbeitungsgenauigkeit und Wiederholbarkeit und ermöglicht Schwerzerspanen und hohe Schnittgeschwindigkeiten bei gleichzeitig erhöhter Standzeit. Tests im Eckfräsen zeigten beispielsweise, das BIG-PLUS die Ablenkung des Bearbeitungswerkzeugs gegenüber herkömmlichen BT- und DIN-69871-Werkzeughaltern um 30 % reduzierten.

BIG Daishowa, das Mutterunternehmen von BIG KAISER, hat das BIG-PLUS System erfunden. Einige Unternehmen bieten andere Systeme an und versprechen eine ähnliche Kegel- und Plananlage wie bei BIG-PLUS. In der Praxis zeigen diese Systeme jedoch nicht die korrekten Toleranzen und sind zu ungenau, um einen sicheren Kontakt zu gewährleisten. Die Verwendung eines nicht lizenzierten Werkzeughalters kann zu einer instabilen Verbindung und damit zu Schäden an der Spindel führen und letztlich die Maschinengarantie ungültig machen.

„BIG-PLUS ist das Original und das beste System für zuverlässigen Doppelkontakt zwischen Maschinenspindeln und Werkzeughaltern“, sagt Peter Elmer, CEO von BIG KAISER. „Wenn Maschinenbauer ihren Kunden BIG-PLUS empfehlen, gewährleistet das einen stabilen Betrieb und vermeidet das Risiko von Schäden an der Maschine.“

Beim Einführen des Werkzeugs in die Maschinenspindel kommt bei BIG-PLUS zuerst der Kegel in Kontakt. Aufgrund der Einzugskraft wird die Spindel durch den Werkzeugkegel im Elastizitätsbereich des Stahls ausgedehnt. Das Werkzeug wird dann weiter in die Spindel gezogen, bis die Planfläche des Werkzeugs die Oberfläche der Spindelnase erreicht.

Die Verwendung eines nicht lizenzierten Werkzeughalters kann zu einer instabilen Verbindung und damit zu Schäden an der Spindel führen.
Die Verwendung eines nicht lizenzierten Werkzeughalters kann zu einer instabilen Verbindung und damit zu Schäden an der Spindel führen.

Die Werkzeughalter werden in einem festen Verhältnis von Kegeldurchmesser und Planfläche mit wenigen Mikrometer Toleranz gehalten. Bei diesen geringen Toleranzen kann BIG KAISER sicher sein, dass jedes in eine BIG-PLUS-Spindel eingesetzte BIG-PLUS-Werkzeug die richtige Kegel- und Plananlage haben wird. BIG-PLUS hat dieselben Abmessungen wie herkömmliche BT- und DIN-69871-Werkzeughalter und ist daher vollständig kompatibel zu vorhandenem Zubehör.

„Für die ausreichende Werkzeugpräzision werden Maße benötigt, die nur Lizenznehmern von BIG-PLUS zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Peter Elmer. „Alle Werkzeughalter, die nicht mit „Lizenziert von BIG Daishowa“ gekennzeichnet sind, wurden ohne diese Maße hergestellt und haben möglicherweise nicht das korrekte Verhältnis zwischen Planfläche und Kegel. Das kann zu fehlendem Planflächenkontakt oder permanenten Schäden an der Spindel führen.“

Die drei bekannt gegebenen Unternehmen schließen sich einer Reihe führender Unternehmen an, die bereits BIG-PLUS-Systeme bauen, wie Bridgeport, Dixi, DMG Mori, Doosan, Enshu, Fanuc, G&L, Kitamura, MAG, Makino, Matsuura, Mazak, Milltronics, Mitsubishi, Mitsui Seiki, Niigata, OKK, Okuma, SNK, Toyoda und Yasda. Auf Grund dieser langen Liste besitzen viele Kunden bereits eine zu BIG-PLUS kompatible Maschine, möglicherweise ohne es zu wissen.

Kontakt:

www.bigkaiser.com