Neue Werkzeuglinien für optimale Dreh-Prozesse

ISCAR bringt in der ISOTURN-Reihe zwei neue Werkzeuglinien zum Drehen auf den Markt. Diese beinhalten neue Bohrstangen mit zielgerichteter, innerer Kühlmittelzuführung und kleine Drehplatten zum Innendrehen von Miniaturbauteilen.

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Zur Programmerweiterung gehören positive, einseitig geschliffene Wendeschneidplatten sowie negative, zweiseitige Wendeschneidplatten. Die Bohrstangen sind sowohl in Stahl als auch in Vollhartmetall erhältlich. Die Werkzeuge haben Innenkühlung, wobei das Kühlmittel effizient und zielgerichtet an die Schneidkanten gelangt.

Die neuen Bohrstangen von ISCAR mit einer zielgerichteten, inneren Kühlmittelzuführung.
Die neuen Bohrstangen von ISCAR mit einer zielgerichteten, inneren Kühlmittelzuführung.

Für die Innenbearbeitung besonders kleiner Bohrungsdurchmesser eignen sich die einseitig geschliffenen Wendeschneidplatten EPGT und CCGT. Mit einem Mindestbohrungsdurchmesser von 4,5 sowie 5,0 Millimetern sorgen sie für einen optimalen Spanbruch bei kleinen Schnitttiefen und verbessern die Spanform bei großen. Beide Plattentypen überzeugen mit einer sehr guten Spankontrolle und Schnittkraftreduzierung. Sie sind mit dem von ISCAR speziell für Feinschlichtbearbeitungen entwickelten F1P-Spanformer erhältlich. Die verfügbaren Schaftgrößen haben Durchmesser von vier bis sieben Millimetern.

Für mittelgroße Bohrungsdurchmesser zur Bearbeitung von herkömmlichem und rostbeständigem Stahl hat ISCAR die zweiseitig negativ geschliffenen Wendeschneidplatten WNGP und DBGP mit F2P- und F2M-Spanformer entwickelt. Ihr großer Spanraum reduziert Spänenester und das Nachschneiden von Spänen. Der weite Spanwinkel bewirkt geringere Schnittkräfte und sorgt für eine gute Spanabfuhr. Die Schaftgrößen sind für Durchmesser von zehn bis 20 Millimetern ausgelegt und zum vorwärts- und rückseitigen Drehen geeignet.

Für Bohrstangen mit einem Schaftdurchmesser von vier bis sieben Millimetern hat ISCAR zudem neue Spannhülsen im Programm. Die SBB-Werkzeughalter wurden speziell für den Einsatz auf Revolverdrehmaschinen entwickelt. Die Verwendung von Spannzangenfuttern ist nicht erforderlich. Rüstaufwand und Kosten lassen damit sich deutlich reduzieren.

Kontakt:

www.Iscar.de