Die SHL AG steuert auf Erfolgskurs

Der Spezialist im Bereich vollautomatisches Schleifen, Polieren und Entgraten verzeichnet eine anhaltend stabile Auftragslage. Derzeit erweitert das Unternehmen mit einer neuen Produktionshalle seine Fertigungskapazitäten zum Bau von Roboter-Applikationen.

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„Wir freuen uns über eine stetig steigende Nachfrage nach unseren Systemen. Mit der neuen Halle, die wir in Kürze beziehen werden, erfüllen wir die Wünsche unserer Kunden künftig noch schneller und effizienter“, skizziert SHL-Vorstand Gerd Lehr. Mit dem Ausbau der Kapazitäten geht eine Umstrukturierung der Fertigung einher. Abläufe werden neu gestaltet und Prozesse effizienter. Darüber hinaus ist das Projekt ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. „Wir profitieren von einer guten Infrastruktur, der hohen Qualität unserer Mitarbeiter und von stabilen politischen Rahmenbedingungen“, sagt Lehr.

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Hochmoderne SHL-Anlage zum automatischen Schleifen von Aluminium-Strukturbauteilen.

SHL AG strebt die weltweite Technologieführerschaft rund um die Kernkompetenz Schleifen, Polieren und Entgraten an. Durch einen breiten Branchenmix und ein umfassendes Prozessspektrum maximiert das Unternehmen Synergien für die Anwender und minimiert gleichzeitig Risiken. Es gehört zur Strategie, konsequent in die Kernbereiche elektromechanische Fertigung, Anwendungstechnik, Greifersysteme, Zuführsysteme, PC-basierende Programmierung sowie in das moderne Schulungs- und Technologiezentrum zu investieren. Zentrales Unternehmensziel und wichtiger Erfolgsfaktor sind kundenorientiertes Handeln bei integrierten Industrieroboter-Lösungen sowie dauerhafte Kundenbeziehungen durch intensive Betreuung. Die Mitarbeiter beobachten Branchen- und Technologieentwicklungen sehr genau und haben stets „das Ohr am Markt“.

Die Haupt-Absatzgebiete sind Deutschland und Europa. Die Tochtergesellschaft in Atlanta agiert seit Jahren erfolgreich auf dem amerikanischen Markt. Ein neues Vertriebsbüro in Shanghai/China treibt die Internationalisierung weiter voran. Die automatisierten Anlagen kommen vielseitig zum Einsatz und haben sich in der Praxis bestens bewährt. Daraus resultiert ein großer Erfahrungsschatz, der sich besonders bei speziellen Einsatzfällen ausbezahlt. Der Automatisierungsspezialist ist breit aufgestellt und damit weniger anfällig für Konjunkturschwankungen in einzelnen Branchen. Wichtige Einsatzgebiete sind der Automobilsektor, die Gießereitechnik und Wasserarmaturen. Zu den Spezialitäten des Unternehmens gehört die automatisierte Bearbeitung von Aluminium-Strukturbauteilen – ein Gebiet mit kräftigen Zuwachsraten.

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Freuen sich über eine stetig steigende Nachfrage: Die SHL-Vorstände Winfried Häring (links) und Gerd Lehr.

In den vergangenen Jahren verzeichnete SHL steigende Umsätze. „Wir haben kontinuierlich und organisch zugelegt. Das Tempo ist unvermindert hoch und die Zeichen stehen auf weiterem Wachstum“, beschreibt Vorstand Winfried Häring. Seit der Gründung im Jahr 1989 ist SHL ein Familienunternehmen mit aktuell 80 Mitarbeitern, das Komplettprojektierungen aus einer Hand liefert und eine sehr hohe Fertigungstiefe besitzt. Eine eigene F&E-Abteilung sowie ein zertifiziertes Schulungs- und Technologiezentrum sorgen für hohe Innovationskraft und profunde Weiterbildung. Für Häring sind dies wichtige Erfolgsfaktoren. Darüber hinaus machen stabile und klar gegliederte Strukturen eines familiengeführten Betriebs, kurze Entscheidungswege und eine hohe Eigenkapitalquote SHL zu einem zuverlässigen und innovativen Partner für die Kunden.

Kontakt:

www.shl.ag