140 Jahre Hommel Gruppe

Vom Werkzeughändler zum High-Tech-Maschinen-Spezialisten

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Im Jahr 1876 gründete der königlich-schwedische Vizekonsul, Hermann Alexander Hommel in Mainz das technische Werkzeugfachgeschäft Hermann Hommel. Seine Idee war die Errichtung eines Handelsunternehmens für Werkzeuge und Werkzeugmaschinen.

Der königlich-schwedische Vizekonsul, Hermann Alexander Hommel
Der königlich-schwedische Vizekonsul, Hermann Alexander Hommel

Nach der erfolgreichen Etablierung des Unternehmens und der Expansion mit weiteren Handelsniederlassungen in Köln, Mannheim, Berlin, München und Wien entschloss sich Hermann A. Hommel im Jahr 1893 das Idar-Werk, eine Fabrik für Feinmesswerkzeuge in Oberstein, zu errichten. Durch die gute Qualität der dort produzierten Messwerkzeuge machte Hermann A. Hommel die damaligen US-Erzeugnisse auf dem deutschen Markt entbehrlich. Aus dem einst technischen Werkzeugfachgeschäft Hermann Hommel wurde der Hommel-Konzern. Nachdem ein Großteil des deutschen Werkzeugmaschinenmarktes erschlossen war, forcierte Hommel nun auch das Exportgeschäft und brachte dazu den Universal-Katalog für sein Produktportfolio, auch bekannt als das Universal-Lexikon für Werkzeuge- und Werkzeugmaschinen, auf den Markt.

Die Kennzeichnung sämtlicher Werkzeuge und Werkzeugmaschinen aus dem Produktprogramm mit den bekannten Marken „Bär“ und „Wächter“ stand damals symbolisch als „Gewähr für Vortrefflichkeit, Zuverlässigkeit und Preiswürdigkeit“.
Der Hommel-Konzern wurde ausgezeichnet als „besonderer Wirtschaftskörper, welcher sich als nützlich für Verbraucher sowie Erzeuger erwies“.

Hommel expandierte weiter und wurde durch das Exportgeschäft weltweit bekannt. Mit der Gründung der Werkzeugmaschinenfabrik Hommel-Schiess AG im Jahr 1924 gelang dem Konzern der Anschluss an den hochwertigen deutschen Maschinenbau.

In den darauf folgenden Jahren, welche vorrangig durch die Weltwirtschaftskrise und den 2. Weltkrieg geprägt wurden, verlor der Hommel-Konzern viele seiner Niederlassungen und Fabriken.

 „Bär“ und „Wächter“ standen als „Gewähr für Vortrefflichkeit, Zuverlässigkeit und Preiswürdigkeit“
„Bär“ und „Wächter“ standen als „Gewähr für Vortrefflichkeit, Zuverlässigkeit und Preiswürdigkeit“

Bereits im Jahre 1950 übernahm Hommel die Exklusiv-Vertretungen für die Herstellermarken SUNNEN (USA) und KELLENBERGER (Schweiz). Im Jahre 1976, dem 100 Jubiläumsjahr der Fa. Hommel, übernahm Hommel die Exklusiv-Vertretung für den Premiumhersteller OKUMA (Japan). Im Jahr 1999 übernahm Hommel die Exklusiv-Vertretung für die Mehrachsen Drehmaschinen von NAKAMURA (Japan). 2006 wurde die Hommel Gruppe von der Wollschläger GmbH u. Co. KG Bochum übernommen.

 

Nach weiteren sehr erfolgreichen Jahren mit der Aufteilung in die Gesellschaften Hommel CNC-Technik, Hommel Präzision, Hommel Unverzagt und Hommel Maschinentechnik sowie der erneuten Expansion mit neuen Niederlassungen und Technologiezentren und weiteren Übernahmen von Exklusiv-Vertretungen in Deutschland entwickelte sich die Hommel Gruppe nach und nach zu einer der größten Beratungs-, Vertriebs- und Servicegesellschaften im Werkzeugmaschinenbereich.
Seit 140 Jahren steht das Unternehmen für neueste Technologien, wegweisende Innovationen und herausragendes Know-how. Werkzeugmaschinen, Kreuzschleifmaschinen sowie leistungsfähige Pre- und After-Sales-Services rund um die CNC-Maschine zählen heute zu den Kernkompetenzen der rund 370 Mitarbeiter starken Hommel-Gruppe.

Die seit vielen Jahren etablierte Unternehmensstrategie „Konzentration beim Produktportfolio auf höchste Qualität, größtmögliche Leistung, bestes Preis-Leistungsverhältnis und hervorragenden Service“ sorgt für Kundenzufriedenheit und ein gesundes Wachstum.

Um die Kundenzufriedenheit und Leistungsfähigkeit weiter zu steigern konzentriert sich die Hommel Gruppe seit dem 01.01.2016 mit ihren weltweit starken Herstellerpartnern Okuma, Sunnen, Nakamura-Tome, Quaser und Chevalier auf die Generierung von innovativen und hochwirtschaftlichen High-Tech-Produktionslösungen für die deutsche Industrie.

 

Als exklusiver Vertriebs- und Servicepartner in Deutschland bietet die Hommel Gruppe zusätzlich:

  • Eine eigene Werkstatt zur Modifikation von Neumaschinen und Realisierung von Automationsprojekten und Sonderwünschen
  • Eine eigene Schleifmanufaktur für die Reparatur und Aufbereitung von Zerspanungswerkzeugen sowie die Konstruktion und Produktion von Sonderwerkzeugen nebst Beschichtung.
Gisbert Krause, Geschäftsführer der Hommel Gruppe
Gisbert Krause, Geschäftsführer der Hommel Gruppe

Abgerundet wird das „Alles aus einer Hand“-Prinzip von einem einzigartigen Dienstleistungsspektrum rund um die CNC-Werkzeugmaschinen sowie die Kreuzschleifmaschinen.

 

Gisbert Krause, Geschäftsführer der Hommel Gruppe, ergänzt: „Durch eine weitere Reduzierung im Hommel Produktportfolio zum Ende 2015 stärken wir unsere eigenen Kompetenzen und konzentrieren uns darüber hinaus auf unsere wichtigen Kernprodukte mit bester Qualität und höchstem Kundennutzen. Wir bieten gemeinsam mit unseren Herstellerpartnern Okuma, Sunnen, Nakamura-Tome, Quaser und Chevalier leistungsfähige Maschinen mit den passenden automatisierten Fertigungslösungen an. Unser hochqualifiziertes, praxiserfahrenes Personal stellt dabei eine der wichtigsten Schnittstellen zu unseren Kunden dar. Unser Ziel ist es, unseren Kunden Produkte von höchster Qualität und Produktivität nebst wirtschaftlichen Fertigungs- und Servicelösungen für nahezu jeden Bedarf anbieten zu können. Der Mensch macht den Unterschied.“

Kontakt:

www.hommel-gruppe.com