100%-Prüfung in automatisiertes Be- und Entladen integriert

FMB zeigt zur METAV die Automatisierungszelle unirobot mit Mess- und Prüfmodul uniprove

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Auf die Werkstücke individualisiert: Das Mess- und Prüfmodul uniprove kann mit optischer, taktiler, magnetischer, pneuma-tischer, elektrischer und elektromagnetischer Messtechnik ausgerüstet werden.

Erstmals präsentiert der Automatisierungsspezialist FMB Maschinenbaugesellschaft mbH & Co. KG, Faulbach, eine Automatisierungszelle unirobot 2PW, in die das jüngst entwickelte Mess- und Prüfmodul uniprove integriert ist. Diese Kombination ermöglicht, Bauteile in Verbindung mit dem Be- und Entladen hauptzeitparallel zu messen und zu prüfen. Das minimiert die Durchlaufzeiten und sorgt so für höchste Produktivität. Zudem läuft die Qualitätssicherung unabhängig von der Sorgfalt des Bedieners. Als Option können Protokolle und Dokumentationen für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit automatisch erstellt,  gespeichert und ausgegeben werden. Davon profitieren Lohn- und Auftragsfertiger zum Beispiel in der Automobilindustrie und in der Medizintechnik. Insbesondere in diesen Branchen erwarten Auftraggeber zunehmend eine lückenlose 100%-Qualitätsprüfung für jedes gefertigte Bauteil. Dazu integriert FMB nahezu alle automatisierbaren Mess- und Prüfvorgänge. Das betrifft taktile, optische, pneumatische, elektrische und elektromagnetische Messtechnik. Neben Abmessungen gefertigter Geometrien – Bohrungen, Nuten, Kanten, Taschen – können beispielsweise auch Schichtdicken und Oberflächenbeschaffenheit gemessen sowie Gewinde geprüft werden.

Die Automatisierungszelle unirobot 2PW automatisiert vollständig das Be und Entladen spanender und auch umformender Werkzeugmaschinen. Sämtliche Komponenten befinden sich in einem stabilen, verwindungssteifen Stahlgestell mit nur 1800 x 1200 mm Grundriß. In der Variante unirobot 2PW verfügt die Automatisierungszelle über einen Pufferspeicher mit zwei Wagen für 600 x 400 mm messende Werkstückträger. Beide fügen sich vollständig in die Umhausung der Automatisierungszelle ein. Jeder Wagen nimmt bis zu 590 mm Gesamthöhe mehrere Werkstückträger auf. Automatisch werden letztere auf Entnahme- und Ablagepositionen im Arbeitsraum des integrierten Industrieroboters (Yaskawa, Fanuc) gewechselt. Dieser übernimmt das Handling von Rohlingen und Bauteilen zwischen den Werkstückträgern, den Bearbeitungsstationen der Maschine und den Stationen des Mess- und Prüfmoduls uniprove.

 Verkürzt Durchlaufzeiten und erhöht die Produktivität: Für eine hauptzeitparallele, automatische 100%-Qualitätskontrolle sorgt die Automatisierungszelle unirobot 2PW mit integriertem Mess- und Prüfmodul uniprove.
Verkürzt Durchlaufzeiten und erhöht die Produktivität: Für eine hauptzeitparallele, automatische 100%-Qualitätskontrolle sorgt die Automatisierungszelle unirobot 2PW mit integriertem Mess- und Prüfmodul uniprove.

Mit ihrem großen Pufferspeicher und der integrierten Messtechnik hat diese Ausführung der Automatisierungszelle unirobot viele Vorteile. Fertigungsbetriebe können mit ihr zum einen über lange Zeiträume bedienerlos produzieren. Zum anderen werden die Bauteile hauptzeitparallel ausnahmslos zu 100% gemessen und geprüft. Dies kürzt wesentlich die Durchlaufzeiten und erhöht die Produktivität. Fertigungsbetriebe erschließen damit bedienerlose Nachtschichten oder  Wochenenden, um besonders kostengünstig und wirtschaftlich zu produzieren.

Für eine hohe Flexibilität sind die  Automatisierungszellen unirobot auf Bodenschienen angeordnet. So können sie um 1000 mm seitlich bewegt werden. Zum automatisierten Be- und Entladen befinden sie sich vor der Arbeitsraumtür der Maschinen. Über ein Nullpunktsystem mit drei Indexierungen werden sie wiederholbar genau positioniert. Nach dem seitlichen Verschieben steht der Zugang zum Arbeitsraum der Maschinen für einen Bediener offen. Somit lassen sich die Maschinen – auch bei einer vollständigen Automatisierung – problemlos rüsten. Darüber hinaus kann ein Bediener flexibel auch manuell be- und entladen, um beispielsweise ein Einzelstück kurzfristig zu fertigen.

Sämtliche Funktionen und Arbeitsabläufe der Automatisierungszellen unirobot lassen sich über ein kompaktes Handprogrammiergerät beobachten, bedienen und programmieren. Für besonders einfache, leicht verständliche Abläufe sorgen dabei der Touchscreen und die Softwareergonomie entsprechend dem aktuellen, von Smartphones und Tabletcomputern bekannten Standard.

Als Option rüstet FMB die Automatisierungszellen unirobot mit einem Sicherheitslichtgitter zwischen manuell erreichbarem Be- und Entladeraum sowie dem Arbeitsraum des Roboters aus. Das ermöglicht ein  hauptzeitparalleles Be- und Entladen von Werkstückträgern, minimiert unproduktive Stillstandszeiten und erhöht nochmals die Produktivität.

Automatisierungszellen unirobot konzipiert FMB in unterschiedlichen Varianten jeweils abgestimmt auf die Werkstückabmessungen und die benötigten Kapazitäten im Pufferspeicher. Den aktuellen Vorgaben zur Unfallvermeidung entsprechen die vollständig automatisierten Anlagen mit ihrer geschlossenen Schutzumhausung.

FMB auf der Metav 2016 in Halle 17, Stand C66.

Kontakt:

www.fmb-machinery.de