Partnerschaft seit 25 Jahren

Lafer erweitert seine Produktion um zwei weitere CC800/9 XL Beschichtungsanlagen von CemeCon

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Lafer hat seine Produktion um zwei weitere CC800/9 XL ergänzt.

Mit Sitz in Piacenza, mitten im industriellen Kernland von Norditalien, hat Lafer SpA den idealen Standort: Das 1989 gegründete Unternehmen ist heute dank stetigem Wachstum das größte Beschichtungszentrum Italiens. Auf einer Fläche von 4.000 m2 produzieren 77 Mitarbeiter hochwertige PVD- und CVD-Beschichtungslösungen für Bauteile, Werkzeuge und Formen. Die „Lafer Methode“ bedeutet, dank langjähriger Erfahrung und Know-how für jede Anwendung die beste Lösung zu finden. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist ständig auf der Suche nach neuen Technologien, um die Qualität der angebotenen Beschichtungen weiter zu verbessern.

Zuverlässige Kundenbetreuung

Premiumbeschichtungen für Zerspanwerkzeuge sind ein wichtiger Teil im Produktspektrum von Lafer – sowohl als Service für die Werkzeugindustrie als auch für die Nachbeschichtung von Verzahnungswerkzeugen in der hauseigenen Wiederaufbereitung. Unterstützt wird Lafer dabei von Beginn an von der CemeCon AG aus Würselen mit ihrem Servicepaket. Wie Andreas Jürgens, Leiter Technologietransfer bei CemeCon, ausführt, umfasst die Kooperation eine 24-Stunden-Hotline, die regelmäßige Überprüfung und Wartung der Anlagen, permanente Prozess-Updates sowie zahlreiche Workshops und Schulungen. Für diesen Service stehen in Würselen 16 Experten für die Hardware und Software der Beschichtungsanlagen sowie der dazu gehörenden Peripherie bereit. „Meist sind es nur kleine Änderungen, etwa im Reinigungsprozess, bei der Oberflächenvorbereitung der Hartmetallsubstrate oder in der Auswahl des richtigen Beschichtungsprozesses für die jeweilige Anwendung, die den Unterschied ausmachen“, so Primo Civardi, Produktionsleiter bei Lafer. „Man merkt sofort, dass CemeCon eine eigene Beschichtungsproduktion betreibt.“

Deutsche Beschichtungstechnologie in Italien eingesetzt

CemeCon beschichtet in Würselen in einem der weltweit größten Beschichtungszentren mit mehr als 40 Sputter- und Diamant-Anlagen bis zu 80.000 Zerspanwerkzeuge  pro Tag. Von diesem Know-how profitieren alle CemeCon-Anlagenkunden. „Wir bieten mehr als nur den bloßen Verkauf der Anlagen: Wir übertragen Beschichtungsprozesstechnologie an unsere Kunden“, erklärt Dr. Christoph Schiffers, Vertrieb Beschichtungsanlagen bei CemeCon. „Und durch Bündeln von Beschichtungsservice, Anlagenbau sowie F&E am selben Ort geben wir dem Kunden mit einem kompetenten Team die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt.“

Das jüngste Beispiel für solch einen Technologietransfer an Lafer ist das Upgrade der Premiumbeschichtung HYPERLOX. Die hochaluminiumhaltige AlTiN-Beschichtung übertrifft herkömmliche TiAlN-Schichten in Härte und Temperaturbeständigkeit deutlich. Das macht sie ideal für die Trockenbearbeitung, beispielsweise mit Wälzfräsern. Auch als „dicke“ Schicht auf Wendeschneidplatten erzielt HYPERLOX sehr gute Ergebnisse. Damit Lafer die neuen Beschichtungen optimal einsetzen kann, geben Produktionsexperten  von CemeCon ihr Wissen an die Lafer-Mitarbeiter weiter und begleiteten den Produktionsstart in Italien.

Das Lafer-Team.
Das Lafer-Team.

„Die einzigartige CemeCon Sputtertechnologie und die anhaltende Unterstützung in all diesen Jahren sind wichtige Bausteine unseres Erfolges. Deswegen haben wir die erste CemeCon-Beschichtungsanlage vor fast einem Vierteljahrhundert gekauft und erst kürzlich wieder zwei neue CC800/9 XL“, unterstreicht Luigi Parenti, führendes Mitglied der Eigentümer-Familie von Lafer.

Kontakt:

www.cemecon.de