Bohren mit erhöhten Vorschüben und maximaler Zerspanleistung

Inovatools mit neuem VHM- Edelstahl- und Titanbohrer.

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Härte, sehr gute mechanische und thermische Belastbarkeit sowie gute Korrosions- und Erosionsbeständigkeit machen Edelstahl und dessen Legierungen wie auch das harte Titan mit niedriger Dichte  zu Werkstoffen mit ausgezeichneten Gebrauchseigenschaften. Deshalb werden diese Materialien in vielen Bereichen zur industriellen Bauteilfertigung eingesetzt. „Bohren etwa in zähhartem Inox verlangt jedoch von den eingesetzten  Tools einiges ab“, so Jochen Eckerle, Produktionsleiter bei Inovatools. „Sind Geometrie, Spankontrolle, Beschichtung und Kühlung nicht optimal auf die jeweilige Applikation bzw. den Werkstoff hin angepasst, können schnell Wirtschaftlichkeit und Qualität dahin sein. Mit unserem SPEEDMAX HA-, HB-, HE-Schaft mit Schafttoleranz h6 sind die Hersteller nun auf der sicheren Seite.“

Maximale Zerspanleistung durch hohe Vorschübe bei besserer Qualität und Standzeit gegenüber Standardwerkzeugen stand im Fokus der SPEEDMAX Entwicklung. Eine wichtige Voraussetzung für die gesteigerte Performance des SPEEDMAX ist das Zusammenspiel verschiedener konstruktiver Besonderheiten: Als Substrat verwendet Inovatools  ausgesuchtes, zähes Feinstkornhartmetall und verrundet die Schneidkanten nach dem Schliff. Die spezielle Präparation merzt unter anderem kleinste Scharten und Unregelmäßigkeiten im µm-Bereich aus. Auf diese Weise werden die Schneidkanten stabiler und so resistenter gegen frühzeitigen Verschleiß durch Kanten- und Mikroausbrüche.

SPEEDMAX von Inovatools

Weitere Leistungs-Multiplikatoren sind etwa der Hub-Stirnanschliff sowie die 6-Flächen-Ausspitzung. Das macht SPEEDMAX nicht nur selbstzentrierend, sondern erzeugt die für die hohen Schnittdaten erforderliche optimale Spanform. Ein besonderer Nutspanraum mit extrem glatten Flächen fördert den raschen Spanablauf aus der Kontaktzone. Diese kontrolliert schnelle Spanabführung wird unterstützt durch die zielgenaue Innenkühlung. Je nach Applikation wird SPEEDMAX mit einer Hochleistungsbeschichtung ausgestattet, was sich zusätzlich positiv auf Verschleißverhalten und Standzeit auswirkt.
Jochen Eckerle: „Dank des speziellen Designs ist mit SPEEDMAX ein runder Lauf des Werkzeugs auch in größeren Bohrtiefen gewährleistet. Dabei ist der Anwender mit SPEEDMAX in der Lage, deutlich aufs Tempo drücken: So können bei geringer Axialkraft und wenig Schnittdruck höhere Vorschübe gefahren werden als mit konventionellen VHM-Bohrern.“

Ein Beispiel ist das Bohren in nichtrostendem austenitischen Stahl, 1.4301, X5CrNI18-10, Schnitttiefe 45 mm, Bohrerdurchmesser 9,5 mm: Im Gegensatz zu einem Standard-Inox-Bohrer, der mit maximaler Schnittgeschwindigkeit von vc = 50 m/min, einer Vorschubgeschwindigkeit von vf = 251 mm und einem Vorschub pro Umdrehung von f = 0,15 mm/u an die Grenzen gebracht wird, schafft der SPEEDMAX vc = 90 m/min, vf = 753 mm und f = 0,22 mm/u. Jochen Eckerle: „Neben dem um rund 200 Prozent gesteigerten Vorschub hält SPEEDMAX wesentlich länger und liefert eine bessere Bohrungsqualität ab.“

Kontakt:

www.inovatools.eu