Filigrane Konturen präzise fertigen

Individuelle Formstempel von Zecha

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Filigrane Konturen bis in den µm-Bereich: Mit besonderem Know-how schleift und erodiert die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH individuelle Hartmetallstempel.

Es sind kleine, flache, manchmal profilierte Teile aus dünnem Blech. Im Alltag nehmen wir sie kaum wahr, doch sie sind Massenprodukte und überall zu finden: in Computern, medizinischen Geräten, im Auto oder in der Armbanduhr, zum Beispiel als mechanisches Bauteil im Inneren. Form- und Stanzstempel  zur Herstellung dieser Teile aus Blechen verschiedenster Art arbeiten im Millisekundentakt und unterliegen dabei  großen Anforderungen hinsichtlich Präzision, Robustheit und Verschleißfestigkeit. Die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH in Königsbach-Stein schleift und erodiert solche Hartmetallstempel mit besonderem Know-how nach Kundenwunsch – fein strukturiert mit Konturen bis in den µm-Bereich.

Extrem stabile Mikrostempel durch spezielle Drahterosion

Für die Herstellung filigraner Hartmetallstempel setzt Zecha auf die Profil-Drahterosion und meistert Sonderformen wie etwa Verzahnungsgeometrien, Kalibirierstempel und Werkzeugteile für feinwerktechnische Komponenten mit Bravour. Bei diesem Drahterosionsverfahren werden Stempelrohlinge in einer speziellen Ölbadmaschine mit einem Draht von 0,20 mm Durchmesser ohne große Krafteinwirkung auf einer Drehachse bearbeitet. Wird der Draht horizontal mit einem kleinen Übergangsradius im Profilauslauf abgeführt, entsteht der Stempelfuß, der den Stempel stabilisiert, weshalb eine Fixierung in einem Haltekamin nicht immer notwendig ist. Durch den Einsatz innovativer Spanntechniken lassen sich Formstempel mit rundem und rechteckigem Schaft in die Anlage einspannen und so perfekt für die Bearbeitung positionieren. Ohne umzuspannen werden die Stempelrohlinge rundum höchst präzise im µ-Bereich drahterodiert. Außerdem erhöht sich dank minimiertem Übergangsradius die Standzeit der Stempel.

Durch den besonderen Aufbau der Maschine sind die Stempel entlang der gesamten Kontur ohne Anschnitt. Auch Konturstempel mit Fuß- und Formauslauf sind möglich. Hohe Präzision und die geringe Oberflächenrauheit unter Ra 0,2 µm sind weitere Vorteile des Verfahrens. Die programmierbare Geometrievielfalt ermöglicht Zecha, eine große Auswahl an präzisen Hochleistungsstanz- und Prägewerkzeugen anzubieten – und das immer wieder im µm-Bereich reproduzierbar.

Geschliffene Varianten

„Besonders vielseitig ist die spezielle Profil-Schleiftechnik. Der Vorteil an dieser innovativen Technik, wie wir sie bei der Herstellung unserer Formstempel nutzen, ist, dass sich nahezu jede beliebige Außenform auf runden und rechteckigen Stempelrohlingen realisieren lässt“, so Reiner Kirschner, Geschäftsführer der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH. Ein weiterer Clou dieser Technik ist, dass mehrere hintereinander gesetzte Profilstufen in einer Aufspannung geschliffen werden können. So profitiert der Anwender von einer nahezu perfekten Positionierung zweier Profile zueinander. Auch an den fertigen Stempeln macht sich die optimierte Profil-Schleiftechnik bemerkbar: Da die Werkstücke unter gezieltem Ölstrom mit speziellen Polierscheiben geschliffen werden, entstehen feine Konturen und polierte Oberflächen mit einer Rauheit von etwa Ra 0,1 bis 0,2 µm. Weiterhin gelingt durch kleinste Übergangsradien an den Konturen ein perfekt stabilisierter Stempelauslauf mit definierten Übergängen.

„Spätestens beim Einsatz werden die hohen Qualitäten unserer Formstempel deutlich: Scharfe Konturen, robuste Profile und höchste Stabilität durch hundertprozentige Positionierung des Schafts zahlen sich beim Stanzen unterschiedlichster Werkstücke aus“, unterstreicht Reiner Kirschner.

Kontakt:

www.zecha.de