Optimaler Schliff von Feinschneidteilen

Weber präsentiert Nass-Entgratmaschine NLCA-1P(6)MRB-300

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Die ausgereifte Weber Nass-Schleiftechnik überzeugt beim Schliff von Feinschneidteilen, insbesondere bei stark öligen Blechen und bei Gefahr der übermäßigen Materialerwärmung. Der Nass-Schliff der Baureihe NLC macht Entgraten, Verrunden, Entzundern und Oberflächenschleifen einfach und sicher. Die NLCA-1P(6)MRB gibt es in den Arbeitsbreiten 300, 600, 1.100, 1.350 und 1.600 mm. Der Anwender wählt durch den modularen Aufbau aus bis zu fünf Arbeitsstationen frei aus. Die Maschine mit konstanter Arbeitshöhe von 900 mm arbeitet obenschleifend.

Zu diesem Maschinenkonzept gehören auch eine eigene Waschmaschine zum Entölen der Teile sowie eine Anlage zum Waschen und Trocknen der Werkstücke nach dem Entgratprozess. Anwender sind mit diesem Konzept besonders flexibel. Die Maschineneinheiten arbeiten  einzeln oder im Verbund. Die Baureihe NLC schleift Werkstückdicken von 0,8 bis 120 mm mit stufenloser Vorschubgeschwindigkeit zwischen 0,5  und 10 m/min. Das Multi Panel MP 377 und der „i-Touch“ Controller lassen sich intuitiv bedienen und liefern dem Bediener schnell und zuverlässig relevante Informationen über den Bearbeitungsprozess.

Die Nass-Entgratmaschine für Feinschneidteile NLCA eignet sich unter anderem zur Bearbeitung von stark öligen Blechen

Besonderes Augenmerk legt Weber seit jeher auf Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit seiner Anlagen. Die benötigten Reinigungssysteme für dieSchleifflüssigkeit arbeiten äußerst sparsam und zeichnen sich durch einfache Bedienung und Wartung aus. Es werden entweder Bandfilter oder Zentrifugen eingesetzt. Bei hohen Anforderungen an die Reinigungsqualität zeichnen sich Zentrifugen durch konstante und niedrige Partikelgröße aus. Dies optimiert die Oberflächengüte und mindert den Werkzeugverschleiß.

Die Weber-Entwicklung erfüllt die hohen Kundenanforderungen nach Schnelligkeit, Prozesssicherheit und Oberflächenqualität. In der NLCA-1P(6)MRB-300 arbeitet ein  Planetenkopf. Mehrere rotierende Bürsten werden dabei zusätzlich in Drehung versetzt. Die Bürsten schleifen so am Werkstück im optimalen Winkel. Bei breiteren Maschinen werden mehrere Köpfe in zwei Reihen nebeneinander angeordnet. Weil sich so die Werkzeuge der nebeneinander liegenden Köpfe überlappen, erfolgt die Bearbeitung lückenlos. Auch in der Multirotationsbürste von Weber (MRB) sind mehrere rotierende Köpfe nebeneinander angeordnet. Die Bürsten kämmen ineinander und erzielen gleichmäßige Bearbeitungsergebnisse über die gesamte Arbeitsbreite. Die modulare Bauweise der Bürstköpfe erlaubt die problemlose Teilebearbeitung mit dem jeweils richtigen Verfahren. Die Anordnung arbeitet zuverlässig bei allen Materialdicken ab einem Millimeter.

Kontakt:

www.hansweber.de