Nummer vier im „Landeanflug“

Liebherr-Aerospace setzt seit einem Jahrzehnt Droop + Rein-Portalfräsmaschinen der Starrag Group

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Die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH zählt für die Starrag Group zu den Stammkunden der besonderen Art: Das Unternehmen ordert nicht nur seit zehn Jahren Droop + Rein-Portalfräsmaschinen, sondern hilft Partnerfirmen auch beim Auslegen und Definieren identischer Werkzeugmaschinen. Und im Allgäu befindet sich die vierte FOGS D40 bereits im „Landeanflug“.

Bei der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH werden anspruchsvolle Luftfahrtprodukte entwickelt und hergestellt: Fahrwerkssysteme für Flugzeuge. Das Unternehmen legt bei den Werkzeugmaschinen Wert auf Verfügbarkeit und hohe Qualität. Diese Eigenschaften scheinen Werkzeugmaschinen aus Bielefeld perfekt zu erfüllen. So erhielt die Liebherr-Aerospace in Lindenberg 2004 die erste Droop + Rein FOGS M40. Bernd Molinari, Gruppenleiter für die Arbeitsvorbereitung in der Fahrwerksfertigung: „Wir haben uns für die FOG von Droop+Rein entschieden, weil die Geometrie der Bauteile im Werkzeug- und Formenbau unseren Bauteilen sehr ähnelt.“ Im Abstand von je vier Jahren folgten zwei weitere FOG-Maschinen.

 Die drei bereits installierten FOG-Maschinen (Typ FOGS M40 und D40) arbeiten seit 2008 im Fertigungsverbund zusammen

„Die vierte FOGS D40 ist bestellt und wird demnächst aufgebaut“, berichtet Bernd Molinari über den Stand der Dinge. „Wir haben im Prinzip mit jeder Ausbaustufe ein paar Features mehr reingepackt.“ Zusammen mit der Dörries Scharmann Technologie GmbH, Droop + Rein in Bielefeld (Tochter der Schweizer Starrag Group) hat die Liebherr-Aerospace Schritt für Schritt unter anderem die Späneentsorgung, das gesamte Umfeld sowie Werkzeugmagazin und -handling verbessert. Viele dieser Optimierungen verdankt das Unternehmen auch seinen cleveren Mitarbeitern. So auch die ergonomischere Gestaltung von Nummer vier. „Ein neues Maschinenlayout des Innenraums sorgt mit besseren Ablaufflächen dafür, dass keine Späne mehr liegenbleiben“, sagt Molinari. Ebenso wie die dritte Maschine erhält die Neue auch einen Kuka-Roboter für das Werkzeug-Handling. Er erleichtert das gesamte Handling der mittlerweile rund 100 Werkzeuge.

Die drei bereits installierten FOG-Maschinen (Typ FOGS M40 und D40) arbeiten seit 2008 im Fertigungsverbund zusammen. Die Anlagen sind ähnlich ausgestattet: Sie besitzen wegen der Steifigkeit ein hohes U-förmiges Fundament, in dessen Längsrichtung der Querbalken in der X-Achse verfährt. Die Fräseinheit besteht aus dem in der Y-Achse verfahrbaren Kreuzschlitten und dem an der Schieberfräseinheit (Z-Achse) befestigten Gabelkopf. Er ist mit wechselbaren 40 kW-Getriebefrässpindeln und 20 kW-Motorfrässpindeln ausgestattet. Der Kopf übernimmt bei Bedarf höchst effektiv auch das Fräsen in B- und C-Achse. Für weitere Bearbeitungsgänge gibt es einen zusätzlichen Horizontal-Spindelkopf. Die Technik kommt nicht nur in Lindenberg an. Molinari: „Wir haben aufgrund unserer Erfahrungen für zwei ausländische Partnerfirmen insgesamt vier weitgehend identische Maschinen der FOG-Baureihe ausgelegt und definiert.“

 Ebenso wie die dritte Maschine (im Bild) erhält die Neue auch einen Kuka-Roboter für das Werkzeug-Handling. Er erleichtert das gesamte Handling der mittlerweile rund 100 Werkzeuge

Kontakt:

www.starrag.com