Lösungen für die Schwerzerspanung der Extraklasse

WFL Millturn Technologies stellt auf der AMB die M80-G Millturn in der neuesten Ausbaustufe vor

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Das Dreh-Bohr-Fräszentrum verfügt über 58kW Leistung für die Dreh-Bohr-Fräseinheit, einer neuartigen Spindelkastenkonstruktion mit präzisem Direktmesssystem, massiven Linearführungen für sämtliche Schlitten sowie einem neuen Werkzeugwechsler. Auch softwaretechnisch verspricht WFL Innovationen im Bereich der Werkstattprogrammierung.

Bis zu 9 NC-Bearbeitungsachsen
Titan –  besondere Anforderungen an Werkzeuge und Maschine
Simulationssoftware CrashGuard Studio mit Programmiereditor „Millturn PRO“
V.l.: Reinhard Koll (Leiter Anwendungstechnik) und Dieter Schatzl (Leiter Marketing) bei WFL

Das Linzer Unternehmen zeigt auf der AMB eine M80-G Millturn / 3000mm  mit Gegenspindel. „Mit bis zu 9 NC-Bearbeitungsachsen werden Produktivität und Flexibilität optimal vereint. So bewältigt dieses Produktivitätswunder eine effiziente 6-Seiten Bearbeitung großer Futter- und Wellenteile in einer einzigen Aufspannung und wird dadurch sogar für Großserien interessant“, meint Herr Schatzl, Head of Marketing bei WFL.

Viel Leistung für die Schwerzerpanung

WFL Millturn Technologies verspricht, mit seinen Millturn Maschinen hohe Produktivität und Zerspanungswerte generieren zu können. „Praxistests sorgen immer wieder für Verwunderung, da ein bis zu 10-faches Zerspanungsvolumen im Vergleich zu herkömmlichen Dreh-Fräszentren ähnlicher Baugröße erzielt wird“, so Herr Koll, Leiter der Anwendungstechnik bei WFL. Weiteres ergänzt Hr. Koll, „besonders beim Einsatz großer Schruppwerkzeuge sowie bei der tiefen Innenbearbeitung scheidet sich schnell die Spreu vom Weizen. Speziell bei der Innenbearbeitung bietet WFL nicht nur ein breites Spektrum für das automatisierte Handling von schweren Werkzeugen mit bis zu 2500mm Länge sondern auch die Möglichkeit verschiedene Bearbeitungseinheiten auf einem eigenen Schlitten anzuordnen.“

Werkstoff Titan im Fokus

Für WFL stellt die Luftfahrtindustrie ein wichtiges Marktsegment dar. Vor allem in diesem Marktsegment setzten sich immer mehr Materialien durch, die als schwer zerspanbar gelten. Insbesondere die Titanbearbeitung ist ein Feld, in dem WFL mit langjährigem Know-How punkten will. Hier ist viel Erfahrung in Auswahl und Einsatz der verwendeten Werkzeuge, als auch der Bearbeitungsstrategien erforderlich. Das Linzer Unternehmen gibt an diese Kompetenzmerkmale zu besitzen und es wird besonders darauf geachtet, die Kundenanforderungen so umzusetzen, dass sie integrativer Bestandteil eines Gesamtkonzeptes werden.

Wie Herr Koll, Leiter der Anwendungstechnik bestätigt: „Beispielsweise ist man in der Lage, durch ein spezielles Design bei Führungen und Spindeln auf die besonderen Anforderungen bei den Kundenprojekten zu reagieren und die Maschinenbauteile an die jeweiligen Belastungsfälle anzupassen.“ Des Weiteren geben die Linzer and, dass gerade in der Titanbearbeitung das Thema Kühlung besonders wichtig sei. Titan brennt bei Temperaturen über 880° C, deshalb verwendet WFL einen entsprechenden Brand- und Explosionsschutz. Daher sind die österreichischen Millturns mit einer speziellen Kühlmittelzuführung bei der selbstentwickelten Spindel ausgestattet. Somit soll der Kühlschmierstoff mit einem Druck von bis zu 200bar durch die Frässpindel direkt an die Schneide gebracht werden. Herr Schatzl, ergänzt „Mit unseren Zerspanungsprozessen für das heikle Titan 555.3 kann WFL Millturn Technologies ihre Rolle als Kompetenzträger in der Titanzerspanung vollends unterstreichen.“

Programmiertool „Millturn PRO“ vereint 2 Welten

WFL stellt auf der AMB die neue Werkstattprogrammierung „Millturn PRO“ vor, welche eine  einfache und spielerische Dialogprogrammierung simpler und komplexer Werkstücke erlaubt. „Millturn PRO“ soll auch die einzige Shop Floor Lösung am Markt sein, die die nachträgliche Integration von Programmbausteinen z. B. Sonderzyklen oder CAD-CAM generierte Sequenzen, erlaubt. „Dies ist ein entscheidender Vorteil, wenn im Zuge der Werkstattprogrammierung „unlösbare“ Anforderungen auftauchen. Bei herkömmlichen Systemen heißt es in so einer Situation „Zurück an den Start“ oder gar „Rien ne va plus“, meint Herr Schatzl.

Kontakt:

www.wfl.at