Diebold Goldring-Werkzeugfabrik als Top-Innovator ausgezeichnet

Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist

1757

Bei der Diebold Goldring-Werkzeugfabrik läuft es rund. Die als Top-Innovator ausgezeichneten Maschinenbauer aus dem baden-württembergischen Jungingen stellen Werkzeugaufnahmen und Hochfrequenzspindel her. Diese kegelförmigen Instrumente ermöglichen einen schnellen Werkzeugwechsel bei hoher Geschwindigkeit. Tempo ist auch sonst eine Stärke des „Top-100“-Unternehmens, dem 115 Beschäftigte angehören. „Kurze Wege sind ein Garant für unseren Erfolg“, sagt Firmenchef Hermann Diebold. Zu diesem Motto passt auch die Bürogestaltung: Konstrukteure, Entwickler und Vertriebsmitarbeiter sitzen Schreibtisch an Schreibtisch.

Das 1952 gegründete Familienunternehmen ist nationaler Marktführer und hat in den vergangenen drei Jahren 15 nationale und elf internationale Patente angemeldet. Jedes Jahr gehen die Leiter von Vertrieb, Konstruktion und Entwicklung an drei Tagen in Klausur und denken die gesammelten Ideen der Mitarbeiter weiter. Dabei gilt grundsätzlich: Auch vermeintlich abstruse Gedanken bekommen eine Chance. Auf diese Weise hat sich die Firma einen technischen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern verschafft. „Um komplett Neues zu entwickeln, brauchen wir Querdenker“, betont der Export- und Marketingleiter Markus Nolting.

Für Geschäftsführer Hermann Diebold ist der Erfolg bei „Top 100“ etwas ganz Besonderes: „Die Auszeichnung mit dem ‚Top 100’-Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Aber innovativ zu sein, heißt auch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Deshalb feiern wir heute – und tüfteln morgen wieder an neuen Ideen.“

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.

„Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke.

Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

Kontakt:

www.diebold-hsk.de