Kühlschmierstoffe und Formaldehyd?

Innovative Kühlschmierstoffe von Rhenus Lub entsprechen bereits der 6. ATP

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Unternehmen aus dem Maschinenbau und der Metall verarbeitenden Industrie können der neuen Gesetzeslage hinsichtlich der Verwendung von Formaldehyd ganz gelassen entgegensehen – es kommt nur auf den richtigen Schmierstoffpartner an. Dank intensiver Forschung entsprechen die Schmierstoffe von Rhenus Lub schon heute den rechtlichen Anforderungen von morgen.

Für Kunden des Mönchengladbacher Unternehmens bedeutet dies konkret: Die neue Regelung der 6. ATP (Adaption to Technical Progress) der europäischen CLP-Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen wird für sie gar nicht erst zum Thema. Mit dieser Verordnung stuft das Komitee zur Risikobewertung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) Formaldehyd als Krebs erregend (Kategorie 1B) und mutagen (Kategorie 2) ein. Schon Mitte 2015 wird die neue gesetzliche Regelung voraussichtlich in Kraft treten.

Mit modernen Schmierstoffen aus Mönchengladbach sind Anwender in doppelter Hinsicht auf der sicheren Seite. Rhenus Lub verzichtet bereits seit Langem komplett auf die Verwendung von freiem Formaldehyd in Produkten der Marke rhenus. Zwar sind einige Kühlschmierstoffe aus dem Portfolio mit Formaldehyd-Depots ausgestattet und können im Laufe des Bearbeitungsprozesses minimalste Konzentrationen von Formaldehyd freisetzen. „Diese abgegebene Menge wird jedoch bei Kühlschmierstoffen von Rhenus Lub heute und in Zukunft den vorgeschriebenen Grenzwert von 1.000 ppm, also 0,1 Prozent Formaldehyd, bei Weitem nicht erreichen“, versichert Dipl.-Ing. Meinhard Kiehl, Direktor Marketing, Produktmanagement bei Rhenus Lub. „Produkte von Rhenus Lub, die Formaldehyd-Depots enthalten, können auch in Zukunft bedenkenlos eingesetzt werden.“ Ganz wichtig ist für die Anwender: Eine Kennzeichnung ist auch nach Inkrafttreten der 6. ATP nicht erforderlich.

In den modernen
Labors von Rhenus Lub entstehen innovative Kühlschmierstoffe, die
bereits heute der 6. ATP (Adaption to Technical Progress) entsprechen.

Die Messung der Formaldehyd-Konzentration gehört in den modernen Labors von Rhenus Lub seit Jahren zum Standard. Die Schmierstoffexperten bestimmen mittels eines Skalar-Systems exakt die maximal mögliche Menge abspaltbaren Formaldehyds. Dies ist jedoch nur ein theoretischer Höchstwert. In der Bearbeitungspraxis wird nur ein geringer Bruchteil dieser Menge tatsächlich an die Umgebung abgegeben. Für Kunden ist mit dieser Messemethode also höchste Sicherheit garantiert.

„Viele produzierende Unternehmen und ihre Kunden wollen und sollen sich jedoch zukünftig gar nicht erst mit der Frage nach der Einhaltung vorgeschriebener Richtwerte befassen“, sagt Meinhard Kiehl. Für sie hält Rhenus Lub bereits heute eine breite Palette von Schmierstoffen bereit, die in der Praxis erprobt sind und vollständig auf Formaldehyd und seine Depotstoffe verzichten. „Mit diesen innovativen Kühlschmierstoffen sind Anwender schon heute auf der sicheren Seite“, urteilt der Schmierstofffachmann. „Und das sowohl in Bezug auf die 6. ATP als auch auf die Prozesssicherheit ihrer eigenen Produktionsabläufe. Die neueste Generation unserer anwenderfreundlichen Schmierstoffe erzielt in der Bearbeitungspraxis nicht nur ebenso lange Standzeiten wie Produkte mit Formaldehyd-Depots – dank modernster Formulierungen sind sie oft sogar deutlich leistungsfähiger.“ Und abschließend fügt er hinzu: „Letztendlich entscheidet jeder einzelne Kunde selbst! Wer auf die gewohnten Kühlschmierstoffe mit Formaldehyd-Depots nicht verzichten will, ist bei Rhenus Lub natürlich nach wie vor in den richtigen Händen.“

Um seinen Kunden stets einen optimalen Service zu bieten, informiert Rhenus Lub auch auf seiner Homepage detailliert über die neue Einstufung von Formaldehyd. Näheres unter verantwortungsvoll-handeln.

Kontakt:

www.rhenuslub.de