Hermle AG mit Rekordergebnissen

Auftragsrekord in 2013 und auch Rekordzahlen bei den Besuchern der Hausausstellung 2014 in Gosheim

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Der Hermle AG aus dem schwäbischen Gosheim ist der Start in das Jahr 2014 durchaus geglückt. Traditionell zur Hausausstellung im April verkündete das börsennotierte Unternehmen positives – in vielerlei Hinsicht.

Bild oben:  Neues Betriebsrestaurant „Verweilzeit“
Rekord-Hausausstellung in Gosheim
C 12 U dynamic: das neue und kleinste Bearbeitungszentrum von Hermle
ZM- Werkzeugmagazin in monolithischer 8-Eck-Bauweise
 Investition 2014: Produktions- und Montagehalle
"Verweilzeit" für Besucher und Schulungsteilnehmer

Rekord-Hausausstellung 2014

Rund 2600 registrierte Besucher, davon über 800 aus dem Ausland, bescherten der Hermle AG auf der viertägigen Hausausstellung 2014 am Standort in Gosheim einen Besucherrekord. Dort präsentierte Hermle im hauseigenen Technologiezentrum auf über 20 Bearbeitungszentren Werkstücke und Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Branchen und Dimensionen. Zudem wurden interessante Automatisierungslösungen an Bearbeitungszentren vorgestellt.
In diversen Fachvorträgen und auch an den vielen Exponaten wurden die Trends in der heutigen und zukünftigen Fräs- und Drehzerspanung dargestellt.

Die Hermle Tochtergesellschaft, die Hermle Maschinenbau GmbH, präsentierte an einem eigenen Messestand den aktuellen Stand der generativen Fertigung von Bauteilen. Die sogenannte MPA-Technologie ist ein thermisches Spritzverfahren für Metallpulver, das die generative Fertigung von großvolumigen Bauteilen mit nahezu beliebiger Innengeometrie ermöglicht.

Mit der kompakten C 12 U dynamic präsentierte Hermle ein neues und gleichzeitig das kleinste Bearbeitungszentrum im Hermle-Produktportfolio.
Eine weitere Neuheit wurde mit einem ZM- Werkzeugmagazin in monolithischer 8-Eck-Bauweise vorgestellt. Das platzsparende Zusatzmagazin mit bis zu 192 zusätzlichen Werkzeugplätzen, kann an die Maschinenmodelle C 32, C 42 , C 50 oder C 60 adaptiert werden.
Als dritte Neuheit zeigte Hermle den neuen Palettenwechsler PW 100 / PW 150 mit einem 18-fach Palettenspeicher.

Auf geführten Betriebsrundgängen wurde den Besuchern die Möglichkeit eröffnet, die Unternehmensbereiche zu besichtigen.

Rekordergebnisse 2013

Im vergangenen Geschäftsjahr 2013 verzeichnete der schwäbische Hersteller von hochwertigen Bearbeitungszentren einen Auftragseingang auf Rekordniveau von 352,3 Mio. Euro. Das Ergebnis entspricht einem Plus von 15% gegenüber dem Vorjahr, in dem Hermle einen Auftragseingang von 306,1 Mio. Euro erzielte. Die Bestellungen aus dem Ausland steigerten sich deutlich um 27,5% auf 220,7 Mio. Euro zu (Vj. 173,1), während der Auftragseingang aus dem Inland mit 131,6 Mio. Euro geringfügig unter dem Vorjahresniveau von 133,0 Mio. Euro lag.

Auch der Konzernumsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um gut 1 % auf den neuen Höchstwert von 305,9 Mio. Euro (Vj. 302,7). Auch hier wurde das Wachstum mit einem Plus von 9,4 %, auf 184,6 Mio. Euro (Vj. 168,8), im Ausland realisiert. Dagegen ist das Inlandsvolumen von 133,9 Mio. Euro auf 121,3 Mio. Euro gesunken. Die Hermle AG steigerte die Exportquote von 55,8 % auf 60,3 %.

Die Ertragslage von Hermle bewegte sich 2013 annähernd auf dem Vorjahresniveau bei einer Brutto-Umsatzmarge von 20,4 % (Vj. 21,1 %).
Insgesamt erzielte die Hermle AG einen Konzern-Jahresüberschuß von 45,5 Mio. Euro (Vj. 46,0).

Auch 2014 rekordverdächtig – 31 % mehr Umsatz

In  den ersten drei Monaten 2014 konnte Hermle das Ergebnis erneut deutlich steigern und im Vergleich zum Vorjahresquartal den Konzernumsatz um fast 31 % auf 71,3 Mio. Euro ausbauen (Vj. 54,5). Das Geschäftsvolumen erhöhte sich im Inland um knapp 16 % auf 29,7 Mio. Euro (Vj. 25,7) und im Ausland um mehr als 44 % auf 41,6 Mio. Euro (Vj. 28,8).

Im ersten Quartal 2014 erhielt Hermle neue Bestellungen im Wert von 76,4 Mio. Euro. Damit lag der Auftragseingang zwar unter dem außergewöhnlich hohen, durch größere Sonderprojekte geprägten 2013er Vergleichswert von 101,6 Mio. Euro, aber rund 5 Mio. Euro über dem aktuellen Quartalsumsatz und somit weiterhin auf einem soliden Niveau. Im Inland erhielt Hermle neue Bestellungen in Höhe von 37,7 Mio. Euro (Vj. 28,9) und aus dem Ausland von 38,7 Mio. Euro (Vj. 72,7). Der Auftragsbestand nahm zum 31. März 2014 gegenüber dem Jahreswechsel nochmals leicht auf 138,5 Mio. Euro zu (31. Dezember 2013: 133,4).

Auch neue Arbeitsplätze wurden im Hermle-Konzern geschaffen. Ende März 2014 beschäftigte das Unternehmen 913 Personen und somit 22 mehr als ein Jahr zuvor (Vj. 891).

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet Hermle mit einem Umsatz- und Ergebnisplus im oberen einstelligen Prozentbereich, sofern die Branchenkonjunktur erwartungsgemäß verläuft und die Situation auf den wichtigsten Auslandsmärkten stabil bleibt. Für die weitere Entwicklung sieht der Maschinenhersteller allerdings Unsicherheiten aufgrund möglicher Auswirkungen des Ukraine-Konflikts.

Investitionen am Standort Gosheim

2013 erhöhte Hermle sein Investitionsvolumen von 4,3 Mio. Euro auf 7,8 Mio. Euro.
Zuletzt wurde im April nach nur 4 Monaten Bauzeit das neue Betriebsrestaurant „Verweilzeit“ fertiggestellt, um den steigenden Besucherzahlen und den Schulungsteilnehmern ein entsprechendes Umfeld bieten zu können.

Im April wurde zudem mit dem Bau einer zusätzlichen Montagehalle für die Automatisierungstechnik und einen Teil der Großmaschinen am Standort begonnen. Das neue Gebäude soll im November bezugsfertig sein.

Mit den stetigen Investitionen und Erweiterungen in Gosheim unterstreicht Hermle seine Treue zur Region und zum Standort Deutschland.

Kontakt:

www.Hermle.de