Sehr glatte Flächen mit Parabelfräsern

Werkzeugkonzept erhöht Produktivität bis zu 300 Prozent

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Komplexe Formen bei höchsten Oberflächengüten herzustellen und dabei möglichst effizient zu arbeiten, ist ein Fall für extrem leistungsfähige Werkzeuge. Gerade die Schlichtbearbeitung mit Kugelfräsern verlangt hohe geometrische Flexibilität – ist jedoch technisch limitiert und dauert obendrein sehr lange. Einen wahren „Turbo“ zündet die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH mit der neuen Parabelfräserserie 920: Produktivitätssteigerungen um 300 Prozent sind möglich.

Im Formenbau sind Stähle von 46 HRC bis 62 HRC feste Bestandteile einer effizienten Produktion. „Diese Materialien hin zu komplexen Formen zu bearbeiten, und das bei besten Oberflächengüten, ist tägliches Brot der Zerspaner. Mit hochwertigen, leistungsstarken Fräsern gelingen selbst große Herausforderungen. Wo jedoch bisher meist Kugelfräser eingesetzt werden, haben wir mit unseren innovativen Parabelfräsern ein alternatives Konzept im Programm“, so Arndt Fielen, Vertriebsleiter der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein.

Fräswege einsparen

Kugelfräser sind äußerst flexibel, was die Art der zu spanenden Flächen betrifft. „Schon deshalb, weil sie dank ihrer einfachen Geometrie auch entsprechend leicht auf der CNC-Maschine zu programmieren sind“, erläutert Arndt Fielen. In den meisten Fällen sind sie daher zum Schruppen erste Wahl. „Für Feinschlichtvorgänge sind jedoch sehr viele ‚Steps‘ notwendig, was sich in sehr langen Bearbeitungszeiten niederschlägt!“

Parabelfräser-Serie 920 der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH

Fräswege einsparen ist also der Schlüssel zu höherer Effizienz. Möglich wird das mit den Parabelfräsern der Serie 920 von Zecha: Komplexe konkave oder konvexe Freiformflächen und Kavitäten sind das Metier dieser Werkzeugserie. Durch ihre spezifische Geometrie mit tangentialer Form und kugelförmiger Spitze können sie Werkzeugbahnen wirtschaftlich und technisch effizient abfahren. „Versuche mit unseren Parabelfräsern haben gezeigt, dass selbst eine vierfach größere Zeilenbreite annähernd die gleichen Oberflächenrauheiten ermöglicht wie sie mit einem Kugelfräser in sehr engen Steps erreicht werden. Unabdingbar ist ein auf diese Werkzeuggeometrie angepasstes CAM-Modul für die Fünf-Achs-Maschine. Nur so ziehen Anwender die optimale Wirtschaftlichkeit aus dem Parabelfrässystem“, ergänzt Arndt Fielen.

Erhöhung der Produktivität um 300 Prozent

Die Parabelfräser sind in sechs Varianten in den Durchmessern von 2,0 bis 8,0 mm erhältlich. Dank ihrer „inneren Werte“ – Rundlauftoleranzen von 3 µm, Durchmessertoleranzen und Formgenauigkeiten von 10 µm – erreichen sie makellose Oberflächengüten und Qualitäten der bearbeiteten Werkstücke: Verglichen mit Kugelfräsern erzielen sie größere Spanvolumina und gleichzeitig verbessern sie die Oberflächenqualität um mehr als 30 Prozent. „Nimmt man noch die Zeit hinzu, die sie beim Zerspanvorgang einsparen, können Anwender ihre Produktivität sogar um 300 Prozent steigern!“, so Arndt Fielen.


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