GrindTec verleiht Vollmer Rückenwind

Die neue Schleifmaschine Vgrind 160 stand im Mittelpunkt

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Nachdem die Fachmesse GrindTec ihre Tore schloss, konnte man bei Vollmer viele zufriedene Gesichter sehen. Rund 50 Prozent mehr Besucher als bei der vergangenen GrindTec bescherten dem Unternehmen für Schleif- und Erodiermaschinen ein reges Treiben auf dem Messestand. Vor allem die neue Schleifmaschine Vgrind 160, mit der Werkzeughersteller Vollhartmetallwerkzeuge komplett bearbeiten können, entwickelte sich zum Publikumsmagneten. Sie steht auch stellvertretend für das Vollmer Motto „Präzision geht neue Wege“: Denn mit der Vgrind 160 positioniert sich Vollmer erstmals im Markt des Werkzeugschleifens.

Der Vollmer Messestand
Schleifmaschine Vgrind 160

„Auf der GrindTec wurden wir nach der Ankündigung, mit unserer Vgrind 160 in den Markt des Werkzeugschleifens einzutreten, förmlich von Interessentenüberrannt“, sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Insbesondere der hohe Anteil ausländischer Gäste von knapp 50 Prozent zeigte, dass wir mit unserem internationalen Engagement als weltweiter Lösungsanbieter für die Werkzeugproduktion genau auf dem richtigen Weg sind.“

Insgesamt verbuchte die GrindTec 2014 als Europas Leitmesse der Schleiftechnik ein solides Plus gegenüber 2012: Es beteiligten sich 16 Prozent mehr Aussteller und es kamen 13 Prozent mehr Besucher als vor zwei Jahren – insgesamt 15.300. Mehr als 30 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland nach Augsburg an und dies aus über 50 Nationen. Für Vollmer als weltweiten Technologieführer für Schleif-, Erodier- und Bearbeitungsmaschinen zur Werkzeugherstellung und -instandhaltung war die GrindTec die ideale Plattform, um seine Maschinen für Rotationswerkzeuge, Kreissägen und Bandsägen zu präsentieren – insbesondere die neue Schleifmaschine Vgrind 160.

Die Vgrind 160 hat Vollmer für die Bearbeitung von Vollhartmetallwerkzeugen entwickelt. Sie verfügt über fünf optimal abgestimmte CNC-Achsen und eine neuartige Kinematik, deren Herzstück zwei vertikal angeordnete Spindeln für die Werkstückbearbeitung sind. Anders als bei einer Einspindel oder horizontalen Doppelspindel lässt sich über die vertikale Anordnung eine Mehr-Ebenen-Bearbeitung verwirklichen, um präzisere Ergebnisse zu erzielen. Dank kurzer Fahrwege der Linearachsen und Schwenkbereiche lassen sich mit der Vgrind 160 die Hauptzeiten der Werkstückbearbeitung reduzieren. Die Nebenzeiten verkürzen sich dadurch, dass Werkzeughersteller die beiden Schleifspindeln mit unterschiedlichen Werkzeugen bestücken können.

Weitere Messeneuheit von Vollmer war das Softwarepaket ExLevel PRO und ExLevel PRO 3D-View für die Erodiermaschine QXD 250, mit der Werkzeughersteller PKD-bestückte (Polykristalliner Diamant) Werkzeuge fertigen können. Die Software besteht aus einem Basismodul und Spezialmodulen für die Bearbeitung von Bohrern, Fräsern und Reibahlen aus zylindrischen PKDRohlingen – egal ob der Diamant als Dickschicht-PKD, Vollkopf-PKD oder über die Bohrerspitze mittels Sintertechnik integriert ist.

„Den Rückenwind der GrindTec wollen wir nutzen, um unsere ambitionierten Ziele für 2014 noch schneller zu erreichen“, ergänzt Dr. Stefan Brand. „Diese sind der Ausbau der Dienstleistungen sowie weitere innovative Maschinenkonzepte, die an der Werkzeugschneide für noch mehr Präzision und Wirtschaftlichkeit sorgen.“

Kontakt:

www.vollmer-group.com