Das i-Tüpfelchen ist schwenkbar

Heckert HEC 500 D: Bearbeitungszentrum erhält Schwenkkopf

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Bei der HEC 400 D und der HEC 500 D handelt sich um hochdynamische 4-Achs-Horizontal-Bearbeitungszentren, mit denen sich die unterschiedlichsten Materialien in allen Branchen der metallverarbeitenden Industrie verarbeiten lassen: vom Leichtmetall, Gusseisen bis hin zum höchstfesten Stahl. Die Technologievorteile reichen von der thermischen Stabilität, seriensicheren Langzeitgenauigkeit (IT 5) bis hin zur vielseitigen Einsatzart: Die Maschine lässt sich einzeln, als Fertigungszelle mit Palettenspeicherung oder als integriertes Element eines flexiblen Fertigungssystems einsetzen.

Heckert HEC 500 D

„Die Version mit der 50 kW-Motorspindel braucht nur eine knappe Sekunde, um auf ihre maximale Drehzahl von 20.000 U/min zu kommen“, berichtet derProduktmanager Dirk Müller. „Diese Leistungsfähigkeit, die Vielseitigkeit und die kompakte Bauweise kommen gut bei den potenziellen Kunden an.“ Für Flexibilität sorge außerdem das Hightech-Werkzeugmanagement, bei dem optionale Reihenkettenmagazine den Einsatz von bis zu 320 unterschiedlichen Werkzeugen ermöglichen.  „Weitere Sicherheit und zugleich Wartungsfreiheit bringen die Festbleche, die wir statt der sonst üblichen Teleskopblechabdeckungen beziehungsweise Faltenbälge einbauen“, ergänzt Müller. Für den Anwender sei außerdem wichtig, dass es ein großes Spektrum an leistungsstarken Antriebsspindeln gäbe – von der Spindel mit 37 kW-Hohlwellenmotor (350 Nm Drehmoment) bis hin zur dynamischen Motorspindel für High-Speed-Cutting.  Für alle Maschinen spreche zudem die gute und effiziente Späneentsorgung, die für optimale Bedingungen bei der  Trockenbearbeitung sorgt.

Als i-Tüpfelchen gibt es neuerdings für die HEC 500 D und 500 D XXL (Aufspannfläche: 500 mm mal 630 mm) einen Schwenkkopf, der sie zu 5-Achs-Horizontal-Bearbeitungzentren erweitert. „Der Anwender kann den Kopf von der horizontalen in eine vertikale Position schwenken“, meint Müller. „Der Kopf lässt sich zusammen mit der B-Achse prinzipiell in alle Zwischenstellungen  bringen und ermöglicht es dem Anwender, Werkstücke in einer Aufspannung komplett zu bearbeiten – etwa für das simultane Zerspanen von Formflächen, bei denen die Maschine freie Konturen im Zusammenspiel mit B- und C-Achse nachfräst.“ Weil sich der Kopf in jeder beliebigen Schräglage klemmen lasse, eigne er sich besonders zum Bohren in der Raumschräge. Aktuell entsteht der erste Prototyp.

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