Bei Ceratizit stehen die Zeichen auf Wachstum

Neubau mit 7.500 Quadratmetern Fläche auf dem Betriebsgelände am Standort Reutte erweitert die Kapazitäten zur Herstellung von Wendeschneidplatten und Hartmetallstäben.

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Der Hartstoffexperte Ceratizit setzt mit der Erweiterung seiner Produktions- und Bürofläche auf Wachstum. Von der Vergabe der Planung im November 2011 bis zur Eröffnung sind genau zwei Jahre vergangen. In den letzten Monaten vor der Fertigstellung ist  Anlage für Anlage umgezogen, um den Betriebsablauf nur wenig zu beeinflussen.

Andreas Olthoff, Geschäftsführer von Ceratizit Austria.

Mehr Kapazität für Wachstum

„Wir haben die Voraussetzungen für weiteren Wachstum geschaffen“, sagt Andreas Olthoff, Geschäftsführer von Ceratizit Austria. „Wir schaffen Kapazitäten, um die Produktion der Wendeschneidplatten zu verdoppeln. In der Stäbefertigung können wir bis zu 50 Prozent mehr Rohlinge herstellen als bisher“, ergänzt Olthoff. Insgesamt stehe für die Produktion und die Entwicklung von innovativen  Wendeschneidplatten, Hartmetallstäben und Formteilen in Reutte nun eine Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern zur Verfügung – Raum für eine noch schnellere Realisierung von Kundenwünschen.

Starke regionale Leistung

Wegen der geringen Platzverhältnisse auf der Baustelle sind alle Materialien just in time angeliefert und sofort verbaut worden. Die Koordination aller Abläufe oblag dem Projektteam, bestehend aus: Tobias Raggl als Projektleiter, Helmut Ostheimer, zuständig für die technische Koordination und Andreas Kerber, verantwortlich für den Einkauf. Ceratizit hat mit insgesamt 24 Zulieferern aus der Region kooperiert.

Der Neubau von CERATIZIT verfügt über 7.500 Quadratmetern an Produktions- und Bürofläche

Bei der Auswahl der Partner war es Ziel, die regionale Wirtschaft zu stärken. Weitere Auswahlkriterien waren nachhaltiges Wirtschaften, Erfahrung und ökologisches Bewusstsein.

Der Nachhaltigkeitsgedanke hat auch bei der Auswahl der verwendeten Werkstoffe und dem energetischen Konzept eine merkliche Rolle gespielt. Über 4.400 Kubikmeter Beton, 660 Tonnen Stahl, 950 Quadratmeter Glas und sogar 900 Kubikmeter Holz sind verbaut worden. Wo möglich, hat Ceratizit Holz als nachwachsenden Rohstoff bevorzugt.

Um den Ressourcenverbrauch bei der Nutzung des Gebäudes gering zu halten, haben die Planer auf eine sehr gut isolierende Außenhülle und eine effiziente Wärmerückgewinnung im Lüftungsbereich gesetzt.

Kontakt:

www.Ceratizit.com