Wirtschaftlich, haftfest, verschleißarm und hart

Mit Premium-Anlagen Beschichtungen von CemeCon selbst abscheiden

1821

Bei Zerspanwerkzeugen ist es heute oft die Beschichtung, die den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmacht, und viele Werkzeughersteller und -schleifer sind bereits auf eine eigene Inhouse-Beschichtungslinie umgestiegen. Die Vorteile sind beträchtlich: ein Zugewinn an Kompetenz, mehr Flexibilität und größere Kontrolle über das finale Werkzeug. Für diesen Bedarf hat die CemeCon AG aus Würselen die Anlagenserie CC800/9 entwickelt. Mit ihr sind sowohl glatte und dropletfreie PVD-Sputter- und HiPIMS-Beschichtungen als auch superharte CVD-Diamantbeschichtungen möglich.

Abgedeckt werden die einzigartige PVD-Sputtertechnologie und das CVD-Verfahren. Die Vorteile der PVD-Sputtertechnologie liegen in extrem glatten Oberflächen ohne Droplets und bis zu 15 µm dünnen Schichten aufgrund der deutlich reduzierten Eigenspannung. Die CVD-Beschichtungen zeichnet eine Härte von etwa 10.000 Vickers aus, die an die von Naturdiamant herankommt. Darüber hinaus zeichnen sich die Diamantbeschichtungen von CemeCon durch hervorragende Haftung und Verschleißfestigkeit aus.


Inhouse-Beschichtungsanlage, komplett geplant und geliefert von CemeCon

Anlagenserie CC800/9

Harte Herausforderungen und hohe Stückzahlen

Die Anlagenserie CC800/9 besteht aus fünf Beschichtungsanlagen für die unterschiedlichsten Zerspananforderungen sowie Bauteilbeschichtungen. Die CC800/9 HiPIMS beschichtet Werkzeuge mit extrem harten, besonders zähen und oxidationsbeständigen Werkstoffen. "Damit sprechen wir vor allem Anwender an, die es mit besonders harten oder schwer zerspanbaren Materialien wie Edelstahl, Titan oder Nickel-Basis-Legierungen zu tun haben", erklärt Dr.-Ing. Christoph Schiffers, Sales Manager Europe bei CemeCon. Denn die hohe Metallionisation von nahezu 100 Prozent während des Sputterverfahrens gewährleistet beste Haftung. Hinzu kommen die besonders flexiblen und universell einsetzbaren DC-Sputter-Beschichtungsanlagen, die es in drei Ausführungen gibt. Hierbei eignet sich die flexible CC800/9 ML vor allem für mittlere Stückzahlen sowie häufige Chargen- und Schichtstoffwechsel. Dazu Dr.-Ing. Christoph Schiffers: "Als zweite Variante kann die CC800/9 ML mit dem optionalen Flex-Modul aufgerüstet und somit die Kapazität der Anlage einfach erweitert und schnell an aktuelle Auftragslagen angepasst werden."

Für hohe Stückzahlen und große Bauteile gibt es die CC800/9 XL. Diese Premiumanlage wartet mit einem wesentlich höheren Beschichtungsvolumen auf: In einem einzigen Arbeitsgang beschichtet sie bis zu 4.500 Bohrer oder 16.400 Wendeplatten sowie Werkzeuge bis 800 mm Länge und 650 mm Durchmesser.

Haftfest, hart und haltbar

Die CC800/9 MLT ist eine Puls-Sputter-Beschichtungsanlage für tribologische Beschichtungen auf Bauteilen, Formen, Stempeln und Werkzeugen. Das bei der Beschichtung eingesetzte gepulste Plasma ermöglicht bereits bei niedrigen Temperaturen ab 150 °C hohe Abscheidegeschwindigkeiten. "Somit empfiehlt sich die CC800/9 MLT besonders für die wirtschaftliche Beschichtung von mittleren und großen Serien", so Dr.-Ing. Christoph Schiffers. Die eingebauten Plasmabooster sowie der gepulste BIAS führen zudem zu einer hohen Plasmaionisation und damit zu einer sehr guten Haftung – "Wer es mit abrasiven Materialien wie faserverstärkten Kunststoffen, Graphit oder NE-Metallen zu tun hat, sollte auf unsere Diamant-Beschichtungsanlage CC800/9 DIA zurückgreifen", empfiehlt Dr.-Ing. Christoph Schiffers. Denn sie beschichtet VHM-Werkzeuge mit dem härtesten Schichtwerkstoff der Welt – Diamant. Auf mehr als 80 verschiedene Hartmetallsorten können kristalline und nanokristalline Schichten sowie die patentierten CCDia-Multilayer abgeschieden werden.

Gemeinsam mit CemeCon zur Inhouse-Beschichtungslinie

Die Qualität der Beschichtungen hängt vom optimalen Ineinandergreifen aller erforderlichen Prozessschritte ab. Dr.-Ing. Christoph Schiffers: "Aus diesem Grund bieten wir alle erforderlichen Komponenten für ein perfekt aufeinander abgestimmtes Inhouse-Beschichtungszentrum an." Dazu gehören Strahl- und Reinigungsanlagen für bestmögliche Substratvorbereitung, zuverlässige, energiesparende und kompakte Kühlanlagen, Targets für höchste Qualität und Prozesssicherheit sowie Prüfgeräte für umfassende Qualitätskontrolle beim Warenein- und -ausgang.

Durch die enge fachliche Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und anderen führenden Universitäten entwickelt CemeCon für seine Kunden moderne High-End-Produkte mit technologischem Vorsprung und höchster Zuverlässigkeit. Abgerundet wird der Service durch die kompetente Beratung erfahrener und langjähriger Mitarbeiter. Dr.-Ing. Christoph Schiffers: "Das gilt selbstverständlich auch für unsere Turnkey-Solutions (schlüsselfertige Beschichtungslinien). Unser Serviceteam führt die Zeit-, Raum- und Anschlussplanung aus, klärt länderspezifische Details, unterstützt bei der Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden und liefert eine produktionsbereiteBeschichtungsfabrik.“

Kontakt:

www.cemecon.de