EMO-Konferenz zu Technologien in der Luft- und Raumfahrt

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) und das Machining Innovation Network e.V. laden gemeinsam zur Konferenz „Neue Fertigungstechnologien für die Luft- und Raumfahrt“ ein.

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„Fachbesucher aus aller Welt dürfen sich in diesem Jahr auf ein erstklassiges Programm und hochkarätige Keynote Speeches freuen“, sagt Professor Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen und Vorstandsmitglied des Ma-chining Innovation Network. Die Plenarvortragenden sind Bernard North (Vice President Industrial Technology, Kennametal Inc.), Dr.-Ing. Rainer Martens (CTO, MTU Aero Engines Holding), Dr.-Ing. Gerald Weber (CEO MAG Europe) und Michael Colberg (COO, Premium Aerotec GmbH), die über Themen wie Werkstoffforschung, neue Technologien für Produktionsanlaufphasen von Flugzeugen oder effiziente Prozessplanung berichten. Für die Abendveranstaltung am 18. September konnten die Organisatoren Bart Reijnen, Vice President, Orbital Systems & Space Exploration, EADS Astrium Bremen, gewinnen. Er spricht über die Herausforderungen der heutigen Raumfahrt.

Weitere 26 Experten aus Industrie und Wissenschaft stellen an zwei halben Tagen am 18. und 19. September 2013 auf dem Messegelände aktuelle Herausforderungen vor, skizzieren Lösungsansätze und diskutieren Veränderungen der Branche. An beiden Tagen stehen in jeweils zwei parallelen Sessions neue Maschinenkonzepte, Automationslösungen und der optimale Einsatz der CAD-CAM-Kette im Fokus. Erstmals wird auch der Forschung in der Luft- und Raumfahrt eine eigene Session gewidmet. Wissenschaftler präsentieren aktuelle Themen in acht Vorträgen und 20 Posterbeiträgen.

Professor Denkena forciert dieses Zusammenspiel sehr bewusst: „Ideen und Lösungskompetenzen aus der Forschung, die Herausforderungen aus der Praxis und die enorm leistungsstarken Akteure in der Produktionstechnik – sie brauchen sich gegenseitig, und sie brauchen eine gemeinsame Plattform für einen intensiven, immer wieder aktuellen Austausch.“ Seit mittlerweile 13 Jahren beweist die Konferenz, wie wichtig und fruchtbar dieser  Austausch auch über Deutschland hinaus ist: Rund 180 Fachteilnehmer aus zwölf Län-dern besuchten die Veranstaltung 2012. „Wie kaum eine zweite Branche ist die Luft- und Raumfahrtindustrie auf Innovationen angewiesen. Die erforderliche Innovationskraft erreicht sie jedoch nur, wenn Forscher und Zulieferer die Herausforderungen kennen und annehmen“, erklärt Hans-Georg Conrady, stellvertretender Vorsitzender des Machining Innovation Network, den kontinuierlichen Erfolg.

Kontakt:

www.machining-network.com