Zecha erweitert Gewindewirbler-Serie

Zuverlässige Verbindungen – auch in Härtefällen. Hochpräzise Stahlbearbeitung bis 60 HRC

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„Hochpräzise Gewinde in stahlharten Materialien – wer hier um die Standzeiten seiner Gewindebohrer bangen muss, sollte schnellstens auf die richtigeWerkzeugkategorie umsteigen!“, empfiehlt Arndt Fielen, Vertriebsleiter der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH. Passend dazu hat das Unternehmen seine Gewindewirbler-Serie 462H herausgebracht, die eine Bearbeitung von Stählen mit Härten bis zu 60 HRC möglich macht. „Hoher Werkzeugverschleiß und unsaubere Gewinde, die sich nicht vollständig bis zum Bohrungsgrund nutzen lassen, gehören jetzt auch in der Hartbearbeitung der Vergangenheit an!“, freut sich Arndt Fielen, denn mit den Gewindewirblern der Serie 462H liefert Zecha nun eine hoch ökonomische Lösung. Während sich die „Familienmitglieder“ aus der Serie462 in der Bearbeitung von Titan bereits hervorragend bewährt haben, sind die neuen Werkzeuge speziell auf die Hartbearbeitung ausgerichtet. Denn formgenau und prozesssicher ein Gewinde in beispielsweise Stahl bis 60 HRC einzubringen, ist eine echte Herausforderung für den Zerspaner.

Qualitätsansprüche auf höchstem Niveau

Die Gewindewirbler der Serie 462H sind für die Gewindegrößen M 2-3-4-5-6-8-10 erhältlich. Darüber hinaus eignen sie sich aufgrund ihrer programmierbaren Helix für eine breite Vielfalt an Gewindeformen, und auch Außengewinde stellen für die Werkzeuge kein Problem dar.„Dass mit dem 462H nahezu jede erdenkliche Gewindeausprägung möglich ist, bringt dem Nutzer sowohl zeitliche als auch wirtschaftliche Vorteile“, erklärt Andreas Weck aus dem Produktentwicklerteam von Zecha. „Spezielle Werkzeuge zur Außengewindeherstellung lassen sich sparen, und häufiger Werkzeugwechsel ist dank der Flexibilität des Gewindewirblers ebenfalls nicht mehr notwendig.“

Ebenso wichtig für einwandfreie Zerspanergebnisse mit hervorragenden Oberflächengüten ist die Rundlaufgenauigkeit von maximal 3 μm und Formgenauigkeit von maximal 10 μm beider 462H-Gewindewirblern. Hinzu kommen die langen Standzeiten und die gute Spanabfuhr aufgrund polierter Schneiden und Spankammern. „Beim Gewindebohren dagegen sind die Schnittkräfte teilweise dermaßen hoch, dass Werkzeugbrüche durchaus keine Seltenheit sind“, so Andreas Weck. „Das Herauserodieren der ‚Bohrer-Überreste‘ ist dann nicht nur aufwändig, sondern auch sehr teuer.“

Nicht nur für Stahl geeignet

Die neuen Werkzeuge von Zecha erlauben außerdem nicht nur die Bearbeitung von Stahl. Andreas Weck: „Wer es mit eher abrasiven Materialien wie beispielsweise Graphit zu tun hat, erhält die Gewindewirbler auch mit Diamantbeschichtung. Und für die Kernlochbohrungen empfehlen wir unsere Bohrer der Serien 634 und 638.“ Mit der Serie 462H hat Zecha also nicht nur seine Produktpalette erweitert, sondern auch das Applikations- und Materialspektrum seiner Gewindewirbler.

Kontakt:

www.zecha.de