Maschinenkonzepte zur Bearbeitung von Hubmastprofilen

Zur Herstellung von Komponenten für Flurförderfahrzeuge bietet der Sondermaschinenbauer SSB aus Bielefeld Lösungen in verschiedenen Ausbaustufen mit einem hohen Automatisierungsgrad.

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Flurförderzeuge haben im täglichen Einsatz – ob beim Be- und Entladen, Transportieren, Stapeln oder Kommissionieren – Höchstleistungen zu vollbringen. Schlüsselbauteil eines jeden Gabelstaplers ist dabei der Hubmast. Seine Qualität entscheidet über die Leistungsfähigkeit des Förderzeugs. Dazu müssen die speziellen Hubmastprofile aus Stahl (Doppel-T- bzw. C-Profil) äußerst präzise gefertigt und bearbeitet sein. Der Sondermaschinenbauer SSB aus Bielefeld stellt verschiedene Maschinenkonzepte zur Verfügung, die an die Anforderungen der jeweiligen Hubmasthersteller optimal angepasst sind.

SSB stellt verschiedene Maschinenkonzepte zur Verfügung, die an die Anforderungen der jeweiligen Hubmasthersteller optimal angepasst sind.
Mit verschiedenen Be- und Entladungsmöglichkeiten sowie speziellen Spindel-, Werkzeug- und Spannkonzepten passt SSB die Anlagen genau an die kundespezifischen Anforderungen an.

Vom kleinen Gabelstapler in der Lagertechnik bis hin zu riesigen Containerstaplern – das Marktvolumen an Flurförderzeugen steigt Jahr für Jahr weltweit an. Ein riesiger Markt, der  bedient werden will.  Thomas Beyer, Geschäftsführer von SSB: „Die Anforderungen an Gabelstapler steigen ständig. So müssen Flurförderzeuge beispielsweise immer höhere Mastauszugshöhen und Belastungen bewältigen. Der Hubmast dient dabei zur Lastführung wie zur Lastübertragung und muss Schwerstarbeit leisten. Bei diesen Einsatzbedingungen im Grenzbereich müssen daher der äußere, mittlere und innere Mast in Materialzusammensetzung und Bearbeitungsqualität optimal gefertigt sein. Kleinste Qualitätsschwankungen mindern die Leistungsfähigkeit.“
SSB stellt zur Bearbeitung von Stapler-Gegengewichten und Hubmastprofilen verschiedene Anlagentypen bereit. Holger Klatte, Leitung Entwicklung bei SSB: „So unterschiedlich die Mastprofile des jeweiligen Herstellers sind, so unterschiedlich lassen sich SSB-Maschinen auf die jeweiligen Anforderungen anpassen.“ Auf der Standardplattform der SSB VPZ- oder PBZ-Typen entstehen so individuelle Anlagen mit verschiedenen Be- und Entladungsmöglichkeiten sowie speziellen Spindel-, Werkzeug- und Spannkonzepten.“

Flexible VPZ-Technik
Die vertikalen Portalzentren vom Typ VPZ sind zur Bearbeitung großer Bauteile besonders geeignet und gibt es in verschiedenen Ausbaustufen. Je nach Stückzahl der zu fertigenden Bauteile und individuellen Anforderungen des Herstellers liefert SSB VPZ-Maschinen beispielsweise mit einem Arbeitstisch aus. Das Be- und Entladen geschieht per Hand  oder vollautomatisch.
Die Portalbauweise bietet höchste Steifigkeit und Genauigkeit beim Fräsen, Bohren und Gewinden von Langteilen. Trotz der großen Verfahrwege von bis zu 6 m ist in keiner Stellung des Arbeitstisches die Genauigkeit der Bearbeitungsgeometrie beeinträchtigt.

PBZ-Maschinenkonzept für Losgröße 1 bis Großserie
SSB Portal-Bearbeitungs-Zentren aus der PBZ-Serie haben beispielsweise bis zu zwei Arbeitstische und zwei Spindeln, um nahezu nebenzeitenfrei bearbeiten zu können. Hohe Stabilität durch groß dimensionierte Maschinenkörper und Führungssysteme ermöglichen eine sehr gute Zerspanungsleistung beim Bearbeiten der Spezialprofile im Gabelstaplerbau. Maschinenmerkmale sind unter anderem  die NC-Rundtische als 4. NC-Achse, die  gute Zugänglichkeit für Kranbeladung, Werkzeugwechseleinrichtungen und Werkzeugüberwachung sowie spezielle Spann- und Drehvorrichtungen.  Hinzu kommen Messeinrichtungen zum Prüfen der Bauteile vor und nach der Bearbeitung.
Holger Klatte: „Diese PBZ-Maschinen sind auch für die mannlose Fertigung in den jeweiligen Kunden-Workflow integrierbar. So können etwa die Bauteile chaotisch ankommen, sodass verschiedene Typen hintereinander bearbeitet und sortiert zur Schweißstraße abgegeben werden können. Das wiederum ermöglicht es dem Hersteller, kostenoptimiert auch Sonderanfertigungen beispielsweise einer auftragsbezogenen Fertigung sogar ab Losgröße 1 wirtschaftlich zu realisieren.“

Kontakt:

www.ssb-maschinenbau.de