Erfolgreiche Bearbeitungsstrategien in der Dentaltechnik

Zecha bietet Zerspanlösungen für anspruchsvollste Materialien

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Jeder Zahn ist anders. Um nun die ideale Lösung für den jeweiligen Patienten zu finden, kann die moderne Dentaltechnik auf unterschiedlichste Materialien für den Zahnersatz zurückgreifen wie Gold, Chrom-Kobalt-Verbindungen oder Zirkoniumoxid und Titan. Neben umfangreichem Prozesswissen verhelfen die passenden Werkzeuge zum Erfolg. Die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH bietet Dentaltechnikern eine große Bandbreite an Hochleistungswerkzeugen für die wirtschaftliche Bearbeitung von Hightech-Materialien.

Kaum ein Zahnersatzprodukt wird heutzutage noch manuell hergestellt. Zum einen verlangen die modernen, hochfesten Werkstoffe eine maschinelle Fertigungsstrategie. Zum anderen steigen auch in der Dentaltechnik die Anforderungen an Präzision und Prozesssicherheit, was sich nur mit protokollierten Produktionsabläufen erreichen lässt. Zudem sind die Materialien durchweg besonders schwer zu bearbeiten und verlangen hochqualitative und standhafte Fräser, Bohrer oder Gewindewirbler, um die kleinen und komplexen Geometrien von In- und Onlays, Brücken und Kronen umzusetzen.

Materialvielfalt verlangt breite Werkzeugpalette

Unter anderem müssen die Dentalbetriebe Materialien wie Titan und seine Legierungen sowie zunehmend auch das abrasive Zirkoniumoxid zerspanen. „Wer da am falschen Ende spart, muss mit schnellem Werkzeugverschleiß und im schlimmsten Fall sogar mit einem totalen Werkzeugausfall rechnen. Wir optimieren unsere Werkzeugserien für derartige Einsatzfälle und haben schon so manchem unserer Kunden eine bestimmte Bearbeitungsart überhaupt erst ermöglicht“, erläutert Andreas Weck aus dem Werkzeug-Entwickler-Team bei Zecha.

So hat das Unternehmen beispielsweise die Serien 405 und 406 für die Bearbeitung von Kobalt-Chrom neu ins Programm aufgenommen. Diese dreischneidigen Kugelfräser erreichen auf entsprechend starken Bearbeitungszentren als Schruppwerkzeug ein sehr großes Zerspanvolumen. „Aber auch als Schlichtwerkzeug eingesetzt, erzielen sie durch die vollwertige Ausbildung der Schneiden zum Zentrum hin sehr gute Oberflächenergebnisse“, ergänzt Andreas Weck. Für optimale Prozesssicherheit hat Zecha die stabilen Werkzeuggeometrien neu entwickelt, ein optimales Hartmetall ausgewählt und sich die entsprechende Beschichtung konstruieren lassen.

Ursprünglich für die Hartbearbeitung konzipiert, eignen sich die neuen Torusfräser der Serie 595H auch zur Schruppbearbeitung von Chrom-Kobalt-Verbindungen. Sie zeichnen sich durch hohe Laufruhe aus, unter anderem da sie die Kräfte sehr gut ableiten. Ein besonderer wirtschaftlicher Vorteil ist das erzielbare große Spanvolumen.

Anspruchsvolle Materialien präzise bearbeitet

Zirkonoxid zeichnet sich durch mechanische Stabilität, Härte sowie enorme Widerstandsfähigkeit aus und wird wegen der Biokompatibilität und hervorragenden Ästhetik geschätzt. In der Werkstoffkunde gilt das Material als keramisches Äquivalent zu Stahl: Die relativ hohe Bruchzähigkeit, Biege- und Zugfestigkeit von Zirkonoxid ist im Einsatz ein großer Vorteil – bei der Bearbeitung verlangt es wegen seiner hohen Sprödigkeit jedoch umso hochwertigere Fräswerkzeuge. Die zweischneidigen Radiusfräser der Serien 423 (kurze Version), 422 (Schaftdurchmesser 4 mm) und der Serie 421 (lange Ausführung) sind daher mit einer speziell angepassten und extrem haltbaren Diamantschicht versehen, welche die Rundlauf- und Formgenauigkeiten in keiner Weise beeinflusst.

Präzise gewirbelt in Titan

Absolut zylindrische und konturgetreue Innengewinde, sei es für Implantatpfosten oder für medizinische Vorrichtungen, lassen sich mit dem patentierten Gewindewirbler der Serie 462 schnell und präzise in Titan und seine Legierungen einbringen. So vereinen sich bei der Herstellung maximale Genauigkeit auf kleinstem Raum mit absoluter Reproduzierbarkeit und Oberflächengüte. Nacharbeiten entfallen somit gänzlich.

Protokollierte Qualität auf höchstem Niveau

Qualitätssicherung und Reproduzierbarkeit sind wesentliche Faktoren bei der Werkzeugentwicklung und -fertigung im Zecha-Werk. Dazu werden alle Fertigungsprozesse auf Wunsch protokolliert und lassen sich über eine Identifikationsnummer am Schaftende jedes einzelnen Werkzeugs zuordnen. Selbst nach Jahren kann der Kunde so ein Werkzeug mit den exakt gleichen Parametern nachbestellen oder jederzeit die erforderlichen Qualitätsnachweise erbringen.

Fazit:

Durch die zunehmend automatisierte Herstellung von Zahnersatz verkürzen sich die Behandlungszeiten für den Patienten teils erheblich. Nicht zuletzt haben hochpräzise, auf die Anforderungen moderner Dentallabors abgestimmte Mikrowerkzeuge entscheidenden Einfluss darauf: Sie sind überaus wirtschaftlich, da das Labor schneller fertigen, die Maschinenkapazitäten voll ausnutzen und den Fräser länger einsetzen kann. Dank Zecha-Werkzeugen wird dies möglich – und Labors sparen bereits mit geringem Einsatz enorme Kosten ein bei gleichzeitig höchster Bearbeitungsqualität.

Kontakt:

www.zecha.de