Für Drehanwendungen im Grenzbereich

Die Präzisionsdrehmaschine 102TM-CNC von Schaublin gibt es jetzt als speziell automatisierte Lösung mit integriertem Roboter

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Höchste Genauigkeit auch bei kleinsten Abmessungen: Wer den Hightech-Anforderungen in der Fertigung beispielsweise für die Medizintechnik sowie für den Opto-, Kommunikations- und Feinmechaniksektor genügen will, muss Präzisionsdrehmaschinen einsetzen. Der Schweizer Maschinenbauer Schaublin ist Spezialist für Drehanwendungen im Grenzbereich der Präzision. Ein Beispiel dafür ist die Drehmaschine 102 TM-CNC. Sie ist weltweit bestens am Markt eingeführt und wird entweder zur Nacharbeitung von  Präzisionskomponenten beziehungsweise als Stand-Alone-Anlage zur Bearbeitung von Halbfertigteilen eingesetzt. Darüber hinaus lässt sie sich in Fertigungsstraßen zur Produktion von Serienteilen integrieren.

Schaublin passt das 102TM-Maschinenkonzept durch besondere Technologie-Upgrades  den aktuellen Markbedürfnissen und Applikationen stets optimal an. Beispiele dazu sind die spezielle Vakuum-Spanntechnik, mit der sich sehr dünne oder komplex geformte Teile verzugsfrei fixieren und in einer Aufspannung bearbeiten lassen. Oder der besondere Werkzeugrevolver, der durch mehr Werkzeugplätze die Kapazität der Maschine deutlich erhöht. Auch spezielle Turn-Mate-Bedienoberflächen der Steuerungstechnologie garantieren in bestimmten Anwendungen, wie etwa Bohr- und Schruppbearbeitungszyklen sowie beim Schlichten, Gewindeschneiden und Einstechen, beste Präzisionsergebnisse.

Schaublin macht seine Präzisionsdrehmaschine 102TM-CNC mit einem integrierten Roboter noch leistungsfähiger

Für noch mehr Fertigungsflexibilität sorgt nun der integrierte Roboter mit sechs Achsen, einer Nutzlast von zwei Kilogramm und der maximalen Verfahrgeschwindigkeit von 4,4 m/s. Bei einer Reichweite von 500 mm glänzt der automatische Helfer mit Präzisionskennwerten von ± 0,02 mm.

Durch die einfache Programmierung hat der Maschinen-Operator stets die volle Kontrolle über die Automatisierung seiner Maschine. Das ermöglicht unter anderem mannlose Zeiten und senkt so Kosten bei Pausen und Nachtschicht-Durchläufen. Auch sinken die Werkstückladezeiten gegenüber externen Be- und Entlade-Systemen deutlich.

Roland Gerlach, Vertriebsleiter der Schaublin GmbH: „Die Automatisierung der Maschine ist nicht starr vorgegeben, sondern richtet sich stets nach dem Werkstück. So hat der Anwender beispielsweise  die Möglichkeit, den Roboter und die Zusatzeinrichtungen zum Laden und Entladen der Werkstücke ganz nach seinen Wünschen zu programmieren.“ Beispielsweise kann die Maschine mit individuellen Palettensystemen beschickt werden.  So etwa durch ein Förderband mit Kamera: Der Roboter erfasst die zugeführten Werkstücke und die Ausrichtung. Durch einen speziellen Halter für das Umdrehen können die Bauteile dann von beiden Seiten bearbeitet werden. Darüber hinaus kann der Roboter mit den unterschiedlichsten Greifern, wie etwa  Greifzangen, Vakuumgreifer oder Elektromagnete, bestückt werden. Der optionale Doppelgreifer verkürzt in geeigneten Applikationen nochmals die Werkstückwechselzeit.

Roland Gerlach: „Das Prinzip besteht darin, dem Anwender eine Maschine mit integriertem Roboter an die Hand zu geben, ihm gleichzeitig aber auch die Freiheit einzuräumen, die Automatisierung seines Systems ganz nach den individuellen Bedürfnissen zu bestimmen. Er bewahrt sich so größtmögliche Flexibilität. Das geht soweit, dass er bei Bedarf mehrere Maschinen des Typs 102TM mit integriertem Roboter zu einem Fertigungssystem zusammenstellen kann.“

Kontakt:

www.schaublin.de