Magnetgreifer für die Maschinenspindel

SCHUNK baut sein Modulprogramm für die Maschinenselbstbedienung weiter aus

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Wie bereits die Fingergreifer sowie die Vakuum-, Reinigungs- und Ausgleichsmodule ist auch der Magnetgreifer GSW-M mit einer 20 mm Schaftschnittstelle ausgestattet, die in konventionellen Werkzeughaltern gespannt und auf diesem Weg mit der Maschinenspindel verbunden werden kann. Mit ihm lassen sich ferromagnetische Teile, wie etwa Bleche, Lagerringe oder Werkstücke mit komplexen Konturen zeit- und kosteneffizient über die maschineneigenen Achsen handhaben. Ebenso lässt er sich zum Greifen von Stangen und zur Fertigteilabnahme in Drehmaschinen einsetzen.

Weil der Magnetgreifer des Familienunternehmens mit einem Permanentmagneten ausgerüstet ist, muss er lediglich zum Ablegen der Werkstücke mit Kühlschmiermittel oder Druckluft beaufschlagt werden. Das spart Energie und gewährleistet, dass die Teile auch bei einem plötzlichen Druckausfall zuverlässig gegriffen bleiben. Ohne Anpassungen oder Fingerwechsel kann der GSW-M unterschiedlichste Werkstücke handhaben, selbst wenn diese mit Bohrungen oder Ausschnitten versehen sind. Bei Bedarf lassen sich auch mehrere Teile nacheinander aufnehmen und als Stapel ablegen. Der Magnetgreifer verfügt über eine Greifkraft von 20 N und ist für Werkstücke bis 1 kg ausgelegt.

Bild: Der GSW-M ist der weltweit erste Magnetgreifer für die Werkzeugmaschine. 

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