Komplettbearbeitung inklusive Drehfunktion im HSK100-Bereich

Die Heller Maschinenfabrik GmbH erweitert die C-Baureihe mit dem Bearbeitungszentrum CP 8000

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Da die industriellen Bereiche zunehmend kleine und flexible Losgrößen abfordern, erweiterte HELLER das Standardlösungsprogramm im HSK63-Bereich bereits vor einigen Jahren mit 5-Achs-Bearbeitungszentren der Baureihe F. Auf Basis dieses Maschinenkonzeptes ist 2011 die Baureihe C entstanden, mit der man zusätzlich zur 5-Seiten- und 5-Achs-Simultanbearbeitung Möglichkeiten zur Verfügung stellt, die typisch für Drehmaschinen sind. Diese Baureihe ist bei möglichen Werkstückdurchmessern bis 1.200 mm und einer Werkstückmasse bis zu 1.400 kg in diesem Marktsegment einzigartig.

Ergänzt nach oben wird dieses Programm im HSK100-Bereich nun unter anderem durch das Bearbeitungszentrum CP 8000 mit einem Arbeitsraum von 1.250mm x 1.200mm x 1.400mm (X, Y, Z), einer Palettengröße von 800mm x 800mm und mit einem integrierten Palettenwechsler. Damit lassen sich künftig Werkstücke mit Durchmesser bis zu 1.250 mm (1810 mm bei Z-Hubeinschränkung) und einer maximalen Höhe von 1.400 mm in einer Aufspannung fräsen sowie prozesssicher und hoch produktiv drehen.
Die hohen Schnittleistungen werden unter anderem mit der eigens entwickelten und extrem steifen Schwenkkopfgeometrie PCU erreicht. Um die Baureihe noch drehmomentsteifer und formschlüssiger zu gestalten, wurde sie zudem mit einer Spindelarretierung ausgestattet. Welchen hohen Stellenwert bei dieser Baureihe die Drehoperation einnimmt, macht die fünfte Achse im Werkzeug deutlich. So lassen sich damit sehr effizient horizontal und vertikal mit der C- optional A- und der B-Achse Außen- und Innendrehkonturen herstellen. Der Rundtisch mit direktem Torque-Antrieb bringt die notwendige Leistung, wenn das Werkstück gegen das Werkzeug rotiert. Überwiegen bei einer Bearbeitung die kubischen Anteile, Prozesssicherheit, die Automatisierung mit beispielsweise einer Verkettung der Maschine und damit ein identisches Werkstückhandling, erhöhte Genauigkeiten oder auch rotationssymmetrische Bauteile mit einem Längen/Durchmesserverhältnis kleiner eins, wird der Einsatz der CP 8000 äußerst produktiv und wirtschaftlich. Diese fertigungsspezifischen Gewichtungen dürfte vor allem in den Branchen Verfahrenstechnik- und Pumpenindustrie, der Energieindustrie sowie der Antriebstechnik bei der Bearbeitung rotationssymmetrischer Bauteile mit hoch produktiven Zentren nahezu ideal sein.

Eines der besonderen Highlights an der Baureihe C und damit auch der neuen CP 8000 ist die von HELLER entwickelte Funktionalität zur Identifikation von Unwuchten am Werkstück bzw. am Rundtisch. Das heißt, durch die antriebsinternen Signale kann ohne Verwendung zusätzlicher Sensorik die kleinste Unwucht auf der Werkstückseite erkannt werden. Das wiederholgenaue zentrische Spannen bei derartigen Prozessen ist von besonderer Bedeutung und auch aus sicherheitstechnischen Gründen relevant. Deshalb unterstützt hier eine versierte Oberfläche den Anwender beim Ausgleich einer eventuellen Unwucht.
Ein weiterer Aspekt ist serienmäßige Werkzeugvermessung. Bei Drehwerkzeugen macht die von HELLER integrierte taktile Sensorik Sinn. Das Vermessungssystem bietet zudem die optische Funktionalität eines Lasersystems.
Alles in allem ist die Baureihe C mit der Ergänzung nach oben, ein Maschinenkonzept, das dem Trend bei großen Bauteilen in den genannten Branchen sowie der hybriden Bearbeitung auf einer Maschine mit hoher Zerspanleistung entgegen kommt. Die Maschinen werden in den Modellvarianten mit Tischbeladung (CT) und Palettenwechsler (CP) sowie aktuell in drei Arbeitsraumgrößen (C 2000 / C 4000 / C 8000) angeboten.

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