Neue Mikrobohrer-Serie von Zecha

Mit optimierter Geometrie und verstärktem bietet EVO-Line 638 schwerzerspanbarem die Stirn

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Ob im Maschinenbau, in der Automobil- oder Medizintechnikindustrie – neue Hightech-Materialien bestimmen das Bild. Gleichzeitig sind noch höhere Präzision und geringere Toleranzen gefordert und machen es notwendig, permanent die bestehenden Werkzeugsysteme zu überdenken und zu optimieren. Mit den Bohrern der EVO-Line 638 erweitert die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH ihr Produktprogramm und bietet Schwerzerspanbarem die Stirn.

Schwer zerspanbare Materialien sind in den Industrien an der Tagesordnung. Sie erfolgreich und vor allem wirtschaftlich zu bearbeiten, ist dennoch immer wieder eine Herausforderung. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die eingesetzten Werkzeuge als im wahrsten Sinne des Wortes "Schnittstelle" zwischen Material und Bearbeitungsmaschine. Die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH hat eine große Werkzeug-Bandbreite im Programm, um auch schwerste Aufgaben zu lösen. Mit der neuen EVO-Line 638 bringt das Unternehmen eine Serie auf den Markt, die den Durchmesserbereich von 3 bis 6 mm abdeckt und dabei weder vor Stählen, noch vor Titan oder Guss zurückschreckt.

Die neue EVO-Line 638 von Zecha

Extra stabil dank verstärktem Schaft

Die Vorteile der neuen Evo-Linie sind vielfältig. Dazu Cris Assandri, zuständig für den Vertrieb in Europa bei Zecha: "Wir haben bei der Serie 638 die Geometrie in wesentlichen Punkten entscheidend optimiert. Damit können die Anwender höhere Vorschübe fahren und ein breites Spektrum an Materialien bearbeiten. Reduzieren konnten wir die Vibrationen während des Bearbeitungsvorgangs durch einen verstärkten Schaft. Das erhöht die Oberflächenqualität und garantiert eine sehr gute Reproduzierbarkeit, ganz egal, ob unlegierte Stähle, Stahlguss oder Titan zerspant werden müssen."

Die Bohrer der Serie 638 sind charakterisiert durch einen 30° Drallwinkel, der zusammen mit den polierten Spankammern hervorragenden Spänetransport gewährleistet. Eine spezielle Stirngeometrie reduziert die axialen Zerspankräfte, der 130° Spitzenwinkel zentriert den Bohrer und sorgt für exakte Positionierung.

Angepasste Beschichtung

Die Serie 638 ergänzt die Zecha-Serien 633 und 634, die jeweils in den Durchmesserbereichen von 0,78 bis 3,0 mm erhältlich sind. Sie unterscheiden sich in der Schneidenlänge, die bei 633 4xD beträgt, bei 634 geht es mit 7xD noch weiter in die Tiefe. "Allen drei Serien gemeinsam sind die langen Standzeiten und die präzisen Bearbeitungsergebnisse", so Cris Assandri.

Gerade beim Hartbohren sind die Werkzeuge hoher Wärmeeinwirkung und starkem Verschleiß ausgesetzt. Daher wurden die scharfen, polierten Schneiden und Spankammern der Serie 638-Bohrer mit einer innovativen und speziell zugeschnittenen Verschleißschutzschicht versehen.


Kontakt:

www.zecha.de