Hartfeinbearbeitung von Verzahnungen

Wälz- und Profilschleifmaschine LCS 150 von Liebherr mit Automatisierung für die Klein- und Großfertigung von Getriebezahnrädern

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Die Wälzschleifmaschine LCS 150 von Liebherr ist ein leistungsfähiges Produktionssystem für die Hartfeinbearbeitung von Verzahnungen. Die Maschine ist für Werkstückdurchmesser bis 150 mm konzipiert und zeichnet sich besonders durch niedrige Werkstückwechselzeiten aus: Die “Chip to Chip“-Zeit (Ende eines Bearbeitungsganges bis zum Beginn des nächsten) liegt unter vier Sekunden bei einer Maschine mit einer Werkstückspindel.

Wälzschleifmaschine LCS 150 von Liebherr
Kontakt:

www.liebherr.com

Der Vorteil  einer solchen Lösung liegt in der sehr hohen Produktionskonstanz, da mit dem feststehenden Maschinentisch und nur einer Vorrichtung die Anzahl der die Konstanz beeinflussenden Parameter reduziert werden konnte. Ein weiterer Vorteil ist die niedrige Rüstzeit, da hier nur eine Vorrichtung zu wechseln ist.

Wie bei allen Liebherr-Wälz- und Profilschleifmaschinen lassen sich auch in der LCS 150 sämtliche modernen Schneidstoffe einsetzen: je nach Anforderung Korund, abrichtbares CBN oder galvanisch belegte CBN-Werkzeuge.

Das Verzahnungsschleifen mit abrichtbaren Schnecken ist eine erfolgreiche und seit vielen Jahren bewährte Technologie. Diese hat heute mit dem Einsatz moderner Sinterkorund-Werkzeuge eine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit erreicht.

Das Verfahren mit CBN-Werkzeugen zeichnet sich durch hohe Werkzeugstandzeiten aus. Die beachtlichen Standzeiten von bis zu 200 Produktionsstunden sind gerade in der Massenfertigung ein entscheidender Vorteil. Dieser kann aber auch für das wirtschaftliche Wälzschleifen von Werkstücken mit nur geringem Auslauf durch den Einsatz von Schleifschnecken mit kleinen Durchmessern genutzt werden. Der Einsatz des Wälzschleifkopfes mit einer Gegenlagerung der Werkzeuge ist hierfür die Basis.