Montage-Performance? ratioCELL!

Hohe Anwendungs- und Stückzahl-Flexibilität in der Baugruppen-Fertigung durch Rundtakt-Basismaschine mit acht bis 16 Montage-, Prozess- und Prüfstationen

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Anwendungs- und Stückzahl-flexibler Alleskönner – auf diesen einfachen Nenner lassen sich die Leistungsmerkmale bringen, die mit den standardisierten und damit kostengünstigen Rundtaktmaschinen der Baureihe ratioCELL des Montagetechnik-Spezialisten LAS Lean Assembly Systems GmbH in Korb verfügbar sind. Das strikt modulare und auf der Grundlage von Standardkomponenten realisierte Konzept erlaubt die anforderungsgerechte Auslegung, ohne dass dafür, bezüglich Nutzung und Leistung, Kompromisse eingegangen werden müssten.

Die Basismaschine ratioCELL in kompletter und betriebsbereiter sowie um drei Zuführsysteme ergänzte Ausführung.
Das Rundtaktsystem mit spezifischen Werkstück-Aufnahmen und einer integrierten Prozess-/Arbeitsstation (Kamerasystem zur Teilekontrolle).
Kontakt:

www.las-utz.de

Die Rundtaktmaschinen sind, je nach Baugröße und Stationen-Anzahl (acht, zehn, zwölf, 14 oder 16), pneumatisch, kurvengesteuert oder servoelektrisch angetrieben. Die Auswahl der Baugröße bzw. der Stationen-Anzahl richtet sich nach der Anzahl der zu montierenden Bauteile, wobei sich die ratioCELL-Maschinen grundsätzlich für Baugruppen und komplette Funktionseinheiten sowie Geräte eignen, die aus drei und mehr Einzelteilen bestehen.

Weitere Kriterien für die Bestimmung der Baugröße/Stationen-Anzahl sind zu integrierende Prozesse und Prüfschritte und schließlich der gewünschte Ausstoß an geprüften Produkten pro Zeiteinheit. Je nach Konfiguration der Bauteile bzw. Baugruppen sowie der benötigten  Anzahl an Prozess- und Prüfstationen und deren Arbeitsinhalte, sind Produktionsleistungen bis 480 Teile pro Minute möglich. Um dies gewährleisten zu können, wird der Materialfluss in den ratioCELL-Maschinen je nach Bedarf ein- bis achtbahnig durchgeführt, sodass pro Takt dann eben ein bis acht Teile von der einen in die nächste Prozess- oder Prüfstation zu fördern sind. Für die entsprechend kontinuierliche Zuführung der zu verbauenden Montageteile, gibt es ebenfalls aus dem Hause LAS verschiedene standardisierte Zuführsysteme wie zum Beispiel andockbare Bunker, Vibrationsförderer und Zellenradförderer sowie  integrierbare Handhabungsgeräte und Greifsysteme. Bei den Handhabungsgeräten der Baureihe EE10, die je nach Anforderung ebenfalls pneumatische, kurvengesteuerte oder servoelektrische Antriebe aufweisen, ist durch die garantierte Systemkompatibilität eine einfache und präzise Integration gewährleistet.

Zeichnen sich schon allein die genannten standardisierten Basis-Maschinen und System-Komponenten für den Materialfluss und das Teilehandling durch höchste Leistungs- und Nutzungs-Flexibilität aus, so kommen den Kunden durch die Zusammenarbeit mit den ausgewiesenen Prozess-Spezialisten von LAS weitere entscheidende Vorteile zugute. Die Komplettlösungen umfassen die Kompetenz und das Know-how für die Zuführung von Teilen aus Paletten oder als Schüttgut bis hin zur Funktions-Endprüfung und Kennzeichnung sowie dem Verpacken der Gut-Teile. Als Beispiele wären zu nennen Stanzstationen für die „Vor-Ort-Produktion“ von Bauteilen oder Dichtungen ab Band, Prozessstationen zum Schrauben, Nieten, Clinchen, Einpressen jeweils mit Prozessüberwachung und Dokumentation, Punkt-, Laser- und Ultraschall-Schweißstationen, Feindosierung von Schmierstoffen wie Öle und Fette oder anderweitige pastöse Stoffe, Tampon-, Inkjet- oder Laserbeschriftung, und natürlich mechanische und optische Kontroll- sowie Prüfeinrichtungen, wobei diese sowohl nach jedem Prozessschritt als auch „stand alone“ angeordnet werden können.

Mit der Vorstellung der Rundtakt-Basismaschinen ratioCELL setzt das Unternehmen LAS die Entwicklung bzw. Präsentation an standardisierten Universal-Basismaschinen für die flexible Montage inklusive Prüfung von Baugruppen, Funktionseinheiten und Komplettgeräten fort. Den Anfang machte die Baureihe picoCELL (kompakte Einheit zum ein- bis vierbahnigen Prüfen und Montieren von bis zu vier Einzelteilen), der sich nun die hier vorgestellte Baureihe ratioCELL anschließt. Als nächstes werden die Montagevorrichtungen proCELL (halbautomatische Arbeitsplätze zur Entwicklung und Erprobung von Montage-/ Prüfprozessen für neue Produkte) folgen.